Liebe Unterstützer*innen! Eine Riesenmehrheit des EU-Parlaments hat am Mittwoch ein europäisches Lieferkettengesetz gefordert, das Menschenrechte und Umwelt entlang der gesamten Lieferkette verbindlich schützt und Unternehmen haftbar macht. Das ist ein erster wichtiger Schritt um Entwaldungen und Landraub in den Lieferketten europäischer Unternehmen wirkungsvoll zu unterbinden. Deutschland muss diesem Beispiel folgen und das deutsche Lieferkettengesetz jetzt nachschärfen! Helft uns weiter, uns dafür stark zu machen - mit eurer Jaguar-Patenschaft!
Der gerade im Bundeskabinett verabschiedete deutsche Entwurf zum Lieferkettengesetz bleibt hinter der Forderung des EU-Parlaments leider weit zurück. Als größte europäische Volkswirtschaft muss Deutschland endlich Verantwortung übernehmen und Kinder- und Sklavenarbeit, giftige Pestizide und illegale Entwaldungen in den deutschen Lieferketten wirkungsvoll unterbinden. Die Verantwortung von Unternehmen darf nicht an den Landesgrenzen enden. Wer das Risiko für Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung ignoriert, muss endlich in die Pflicht genommen werden. Verantwortungsvolles Unternehmertum darf nicht länger benachteiligt werden.
Die derzeitigen Pläne für ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten würde Waldzerstörung und den Klimawandel nur noch weiter anheizen. Desto dringender benötigen wir ein Lieferkettengesetz, das Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen Made in Germany wirkungsvoll stoppt. Bitte helft uns heute, uns dafür einzusetzen, dass der Bundestag den Entwurf des deutschen Lieferkettengesetzes nachbessert! Vielen Dank euch allen.
Eure Deutsche Umwelthilfe