Bitte retten Sie das artenreichste Biotop in Berlin


Bitte retten Sie das artenreichste Biotop in Berlin
Das Problem
Sehr geehrter Herr regierender Bürgermeister Michael Müller,
Berlin gilt als die europäische Großstadt mit den meisten Tier- und Pflanzenarten. Verschiedenartige Biotope tragen dazu bei, wie das auf dem alten Verschiebebahnhof zwischen den Bahnhöfen Schöneweide und Adlershof. Neben dem größten Bestand von mehreren tausend Zauneidechsen brütet dort das letzte Paar des Brachpiepers. Der bundesweit selten gewordene Feldhase hat hier sein Rückzugsgebiet. Es leben dort seltene Schmetterlinge wie der Schwalbenschwanz und der Violette Feuerfalter. 139 Bienen- und Wespenarten sind für das Gebiet nachgewiesen, alle 79 wilden Bienenarten stehen unter Naturschutz. Das Gebiet trägt damit wesentlich zur gesunden Natur in der Hauptstadt bei. Jeder Verlust an Arten ist unwiederbringlich.
Genau dies droht aber diesem Biotop. Nach dem Willen der Deutschen Bahn AG und der Senatsverwaltung soll das daneben liegende Gewerbegebiet auf dieses Bahngelände erweitert werden. Wir haben grundsätzlich nichts gegen neue Gewerbegebiete, aber an dieser Stelle wäre der ökologische Schaden in keinem Verhältnis zum Nutzen durch etwas mehr Gewerbe.
Wir bitten Sie, das Biotop auf dem ehemaligen Verschiebebahnhof Adlershof für die Einwohner der Hauptstadt zu erhalten. Die alten Gleisanlagen könnten als El Dorado für Eisenbahnfans genutzt und besichtigt werden, ähnlich wie das beim Südgelände praktiziert wird. Die wild lebenden Tiere würden das besser verkraften als eine Zerstörung durch Gewerbebauten.
Wir vom NABU in Brandenburg schauen aufmerksam darauf, wie die Verantwortungsträger in der Hauptstadt mit der Natur umgehen, denn dies hat Signalwirkung auch auf das Umland.
Bitte sorgen Sie für den Erhalt des alten Verschiebebahnhofes Adlershof als industrieell denkmalwürdiges und ökologisches Schutzgebiet zum Wohle aller in Berlin.
Freundliche Grüße
Andreas Hinz
Naturschutzbund in Fredersdorf-Vogelsdorf und Petershagen/Eggersdorf

Das Problem
Sehr geehrter Herr regierender Bürgermeister Michael Müller,
Berlin gilt als die europäische Großstadt mit den meisten Tier- und Pflanzenarten. Verschiedenartige Biotope tragen dazu bei, wie das auf dem alten Verschiebebahnhof zwischen den Bahnhöfen Schöneweide und Adlershof. Neben dem größten Bestand von mehreren tausend Zauneidechsen brütet dort das letzte Paar des Brachpiepers. Der bundesweit selten gewordene Feldhase hat hier sein Rückzugsgebiet. Es leben dort seltene Schmetterlinge wie der Schwalbenschwanz und der Violette Feuerfalter. 139 Bienen- und Wespenarten sind für das Gebiet nachgewiesen, alle 79 wilden Bienenarten stehen unter Naturschutz. Das Gebiet trägt damit wesentlich zur gesunden Natur in der Hauptstadt bei. Jeder Verlust an Arten ist unwiederbringlich.
Genau dies droht aber diesem Biotop. Nach dem Willen der Deutschen Bahn AG und der Senatsverwaltung soll das daneben liegende Gewerbegebiet auf dieses Bahngelände erweitert werden. Wir haben grundsätzlich nichts gegen neue Gewerbegebiete, aber an dieser Stelle wäre der ökologische Schaden in keinem Verhältnis zum Nutzen durch etwas mehr Gewerbe.
Wir bitten Sie, das Biotop auf dem ehemaligen Verschiebebahnhof Adlershof für die Einwohner der Hauptstadt zu erhalten. Die alten Gleisanlagen könnten als El Dorado für Eisenbahnfans genutzt und besichtigt werden, ähnlich wie das beim Südgelände praktiziert wird. Die wild lebenden Tiere würden das besser verkraften als eine Zerstörung durch Gewerbebauten.
Wir vom NABU in Brandenburg schauen aufmerksam darauf, wie die Verantwortungsträger in der Hauptstadt mit der Natur umgehen, denn dies hat Signalwirkung auch auf das Umland.
Bitte sorgen Sie für den Erhalt des alten Verschiebebahnhofes Adlershof als industrieell denkmalwürdiges und ökologisches Schutzgebiet zum Wohle aller in Berlin.
Freundliche Grüße
Andreas Hinz
Naturschutzbund in Fredersdorf-Vogelsdorf und Petershagen/Eggersdorf

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Petition am 30. November 2016 erstellt