

DER EWIG BRENNENDE FLAKTURM
Das Anliegen
DER EWIG BRENNENDE FLAKTURM
Verwandeln wir den Flakturm im Wiener Augarten in ein ewiges Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus!
Die Vergangenheit ist nicht vergangen, solange ihre Ideologien weiterleben.
Mitten im Wiener Augarten erhebt sich seit über 80 Jahren ein gewaltiger Betonkoloss: der Flakturm aus der Zeit des Nationalsozialismus. Ein monumentales Relikt einer verbrecherischen Diktatur, das bis heute nahezu unverändert über den Bäumen Wiens thront.
Doch was bedeutet dieses Bauwerk heute? Ist es ein Mahnmal, ein vergessenes Überbleibsel der Geschichte oder längst ein selbstverständlicher Bestandteil unseres Stadtbildes geworden?
Ich fordere, die Krone des Augarten-Flakturms für immer brennen zu lassen – als ewiges Mahnmal für die Opfer des NS-Regimes.
Nicht als Zeichen der Zerstörung. Nicht zur Verherrlichung seiner Vergangenheit. Sondern als unübersehbares Zeichen der Erinnerung, der Mahnung und der gesellschaftlichen Verantwortung.
Ein Feuer gegen das Vergessen
Österreich hat sich in den vergangenen Jahrzehnten intensiv mit seiner nationalsozialistischen Vergangenheit auseinandergesetzt. Denkmäler wurden errichtet, Verbrechen erforscht und Opfer gewürdigt.
Und dennoch sind Antisemitismus, Homophobie, Rassismus und autoritäre Denkmuster nicht verschwunden.
Die Ideologien, die einst Millionen Menschen das Leben kosteten, wirken in unterschiedlichen Formen bis heute fort.
Was bedeutet Erinnerung, wenn wir zugleich erleben müssen, dass Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion, sexuellen Orientierung oder Identität erneut ausgegrenzt und angefeindet werden?
Der ewig brennende Flakturm soll diese Frage sichtbar machen.
Seine Flamme soll den Millionen Opfern des Nationalsozialismus gewidmet sein: den ermordeten europäischen Jüdinnen und Juden, den verfolgten Roma und Sinti, homosexuellen Menschen, Menschen mit Behinderungen, politisch Verfolgten, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern sowie allen weiteren Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.
Der Turm, einst für Krieg und Zerstörung errichtet, soll zu einem weithin sichtbaren Zeichen des Gedenkens werden.
Wo einst die Ideologie des Hasses herrschte, soll künftig die Erinnerung brennen.
Ein ewiges Feuer für eine lebendige Erinnerungskultur.
Die Flamme könnte durch eine moderne Installation aus Wassernebel und LED-Beleuchtung entstehen. Betrieben mit erneuerbarer Energie, ließe sich so ohne offene Verbrennung ein weitgehend CO₂-neutraler Betrieb anstreben. Zugleich könnte das Licht zu besonderen Anlässen seine Farbe verändern – beispielsweise in den Regenbogenfarben zur Vienna Pride, um an die nationalsozialistische Verfolgung homosexueller Menschen zu erinnern und ein Zeichen gegen heutige Diskriminierung zu setzen.
So könnte aus einem stummen Betonmonument ein lebendiges Mahnmal werden, das Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.
Ein Kunstwerk, das durch die öffentliche Debatte entsteht
Diese Forderung ist Teil meines Kunstprojekts „Volksbegehren des Geistes“.
Nach der Coronasäule und dem Turmbau zu Wien, meiner Forderung nach der Vollendung des unvollendeten Nordturms des Stephansdoms, bildet „Der ewig brennende Flakturm“ den dritten und abschließenden Akt meines Wiener Triptychons.
Das Projekt untersucht unser Verhältnis zu Monumenten, Geschichte und gesellschaftlicher Identität.
Seine Methode ist die bewusste Provokation: Eine außergewöhnliche, möglicherweise utopische Forderung soll eine reale öffentliche Diskussion auslösen.
Denn die Frage ist nicht allein, ob der Flakturm tatsächlich brennen wird.
Die Frage ist, welchen Platz wir der Erinnerung in unserer Gesellschaft einräumen wollen.
Die öffentliche Debatte selbst wird zum Bestandteil des Kunstwerks – einer Demokratieskulptur, an der alle teilnehmen können.
Warum ich diese Petition starte
Als Künstler mit jüdischen Vorfahren und als queerer Mensch ist die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Homophobie und dem Erbe des Nationalsozialismus für mich auch eine persönliche Angelegenheit.
Ich möchte nicht, dass wir die Vergangenheit als abgeschlossenes Kapitel betrachten.
Erinnerung darf nicht zur bloßen historischen Pflichtübung werden. Sie muss lebendig bleiben, Fragen aufwerfen und uns dazu bewegen, gesellschaftliche Entwicklungen kritisch zu hinterfragen.
Der Flakturm steht bereits seit Jahrzehnten im Herzen unserer Stadt.
Warum sollte er nicht zu einem weithin sichtbaren Symbol gegen das Vergessen werden?
Mit dieser Petition lade ich alle Menschen ein, über den Umgang mit unserer Vergangenheit, über Erinnerungskultur und über die Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen zu diskutieren.
Unterstützen Sie diese künstlerische Vision mit Ihrer Unterschrift und werden Sie Teil der Demokratieskulptur!
🔥 Lassen wir den Flakturm brennen. Nicht aus Hass, sondern gegen das Vergessen.
Für die Opfer. Gegen das Vergessen. Für eine Zukunft ohne Hass.
Zino Weinstein
Künstler und Initiator des Volksbegehrens des Geistes
Wien, Oktober 2026

1.168
Das Anliegen
DER EWIG BRENNENDE FLAKTURM
Verwandeln wir den Flakturm im Wiener Augarten in ein ewiges Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus!
Die Vergangenheit ist nicht vergangen, solange ihre Ideologien weiterleben.
Mitten im Wiener Augarten erhebt sich seit über 80 Jahren ein gewaltiger Betonkoloss: der Flakturm aus der Zeit des Nationalsozialismus. Ein monumentales Relikt einer verbrecherischen Diktatur, das bis heute nahezu unverändert über den Bäumen Wiens thront.
Doch was bedeutet dieses Bauwerk heute? Ist es ein Mahnmal, ein vergessenes Überbleibsel der Geschichte oder längst ein selbstverständlicher Bestandteil unseres Stadtbildes geworden?
Ich fordere, die Krone des Augarten-Flakturms für immer brennen zu lassen – als ewiges Mahnmal für die Opfer des NS-Regimes.
Nicht als Zeichen der Zerstörung. Nicht zur Verherrlichung seiner Vergangenheit. Sondern als unübersehbares Zeichen der Erinnerung, der Mahnung und der gesellschaftlichen Verantwortung.
Ein Feuer gegen das Vergessen
Österreich hat sich in den vergangenen Jahrzehnten intensiv mit seiner nationalsozialistischen Vergangenheit auseinandergesetzt. Denkmäler wurden errichtet, Verbrechen erforscht und Opfer gewürdigt.
Und dennoch sind Antisemitismus, Homophobie, Rassismus und autoritäre Denkmuster nicht verschwunden.
Die Ideologien, die einst Millionen Menschen das Leben kosteten, wirken in unterschiedlichen Formen bis heute fort.
Was bedeutet Erinnerung, wenn wir zugleich erleben müssen, dass Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion, sexuellen Orientierung oder Identität erneut ausgegrenzt und angefeindet werden?
Der ewig brennende Flakturm soll diese Frage sichtbar machen.
Seine Flamme soll den Millionen Opfern des Nationalsozialismus gewidmet sein: den ermordeten europäischen Jüdinnen und Juden, den verfolgten Roma und Sinti, homosexuellen Menschen, Menschen mit Behinderungen, politisch Verfolgten, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern sowie allen weiteren Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.
Der Turm, einst für Krieg und Zerstörung errichtet, soll zu einem weithin sichtbaren Zeichen des Gedenkens werden.
Wo einst die Ideologie des Hasses herrschte, soll künftig die Erinnerung brennen.
Ein ewiges Feuer für eine lebendige Erinnerungskultur.
Die Flamme könnte durch eine moderne Installation aus Wassernebel und LED-Beleuchtung entstehen. Betrieben mit erneuerbarer Energie, ließe sich so ohne offene Verbrennung ein weitgehend CO₂-neutraler Betrieb anstreben. Zugleich könnte das Licht zu besonderen Anlässen seine Farbe verändern – beispielsweise in den Regenbogenfarben zur Vienna Pride, um an die nationalsozialistische Verfolgung homosexueller Menschen zu erinnern und ein Zeichen gegen heutige Diskriminierung zu setzen.
So könnte aus einem stummen Betonmonument ein lebendiges Mahnmal werden, das Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.
Ein Kunstwerk, das durch die öffentliche Debatte entsteht
Diese Forderung ist Teil meines Kunstprojekts „Volksbegehren des Geistes“.
Nach der Coronasäule und dem Turmbau zu Wien, meiner Forderung nach der Vollendung des unvollendeten Nordturms des Stephansdoms, bildet „Der ewig brennende Flakturm“ den dritten und abschließenden Akt meines Wiener Triptychons.
Das Projekt untersucht unser Verhältnis zu Monumenten, Geschichte und gesellschaftlicher Identität.
Seine Methode ist die bewusste Provokation: Eine außergewöhnliche, möglicherweise utopische Forderung soll eine reale öffentliche Diskussion auslösen.
Denn die Frage ist nicht allein, ob der Flakturm tatsächlich brennen wird.
Die Frage ist, welchen Platz wir der Erinnerung in unserer Gesellschaft einräumen wollen.
Die öffentliche Debatte selbst wird zum Bestandteil des Kunstwerks – einer Demokratieskulptur, an der alle teilnehmen können.
Warum ich diese Petition starte
Als Künstler mit jüdischen Vorfahren und als queerer Mensch ist die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Homophobie und dem Erbe des Nationalsozialismus für mich auch eine persönliche Angelegenheit.
Ich möchte nicht, dass wir die Vergangenheit als abgeschlossenes Kapitel betrachten.
Erinnerung darf nicht zur bloßen historischen Pflichtübung werden. Sie muss lebendig bleiben, Fragen aufwerfen und uns dazu bewegen, gesellschaftliche Entwicklungen kritisch zu hinterfragen.
Der Flakturm steht bereits seit Jahrzehnten im Herzen unserer Stadt.
Warum sollte er nicht zu einem weithin sichtbaren Symbol gegen das Vergessen werden?
Mit dieser Petition lade ich alle Menschen ein, über den Umgang mit unserer Vergangenheit, über Erinnerungskultur und über die Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen zu diskutieren.
Unterstützen Sie diese künstlerische Vision mit Ihrer Unterschrift und werden Sie Teil der Demokratieskulptur!
🔥 Lassen wir den Flakturm brennen. Nicht aus Hass, sondern gegen das Vergessen.
Für die Opfer. Gegen das Vergessen. Für eine Zukunft ohne Hass.
Zino Weinstein
Künstler und Initiator des Volksbegehrens des Geistes
Wien, Oktober 2026

Updates zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 10. Oktober 2026 erstellt