Verbot von roten Farbstoffen in Lebensmitteln einschließlich rotem Farbfutter für Kanaries

Das Problem

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit langem ist der rote Farbstoff Canthaxanthin sehr umstritten, wie viele andere rote Farbstoffe auch. So sagt gesundheute.com:

Rot 3 aka Erythrosin: Ein auf Kohlenteer und Fluoron basierter Farbstoff, der für seine Kirsch-rote, teilweise auch rosa Farbe bekannt ist. Schon im Jahr 1982 sollte dieser Farbstoff aufgrund einer möglichen Verbindung zu Schilddrüsenkrebs verboten werden. Dennoch ließen Lebensmittelbehörden den Farbstoff weiterhin zu. Im Jahr 1990 wurde rot 3 in Kosmetika und topischen Medikamenten verboten. Grund: Die äußere Anwendung wurde mit Brustkrebs in Verbindung gebracht. Dennoch ist der künstliche Farbstoff rot 3 in Lebensmitteln noch weit verbreitet. Neben Studien, die rot 3 mit Schilddrüsenkrebs und Hyperaktivität bei Kindern in Verbindung bringen, zeigen Studien an Labroratten, dass dieser Farbstoff allgemeine Verhaltensänderungen, Sperma-Anamalien und DNA-Schäden zur Folge hat. Teilweise wurde rot 4 inzwischen auch durch den Farbstoff rot 40 ersetzt.

Rot 40 aka Allurarot: Oft auch als “sicherer” Ersatz für rot 3 angepriesen enthält rot 40 oft Aluminium und andere Metalle. Einige Studien haben ergeben, dass dieser Farbstoff krebserregend ist und zu Entwicklungs- und Fortpflanzungsveränderungen führt. Kinder scheinen besonders empfindlich auf Rot 40 zu reagieren, wobei einige aggressives Verhalten, Wutausbrüche und unkontrollierbare Weinanfälle an den Tag legen. Einige Eltern haben angegeben, dass sie nach Absetzen des Farbstoffs drastische Veränderungen im Verhalten ihrer Kinder feststellten. Auch Erwachsenen haben über Beschwerden wie Migräne, Magenbeschwerden, Nervosität und Zittern im Zusammenhang mit dem künstlichen Farbstoff rot 40 berichtet. Ekelfaktor: Sowohl rot 3, als auch rot 40 und andere rote Farbstoffe enthalten Cochenille Käfer. Ein Durchschnitts-Amerikaner verbraucht in seinem Leben mindestens ein Pfund roten Farbstoff, was etwa 70.000 Cochenille-Käfern entspricht. Lecker!

 Auch die Seite utopia stuft den Farbstoff Canathaxathin als „sehr bedenklich“

E 161 g Canthaxanthin (sehr bedenklich)

  • Synthetischer, oranger Farbstoff, der natürlich in Pfifferlingen, Krebsen, Lachs und Flamingofedern vorkommt.
  • Da Canthaxanthin in hohen Dosierungen Augenschäden verursacht, ist es inzwischen in Bräunungspillen verboten. Es steht zudem im Verdacht Leberschäden zu verursachen.
  • Canthaxanthin ist lediglich für die französische Wurstsorte Saucisses de Strasbourg genehmigt. Zudem wird es zur Eidotter- oder Fleischeinfärbung Futtermitteln für Geflügel und Fische beigefügt.

 E 129 Allurarot AC (bedenklich

  • Roter Azofarbstoff (siehe E 102)
  • Allurarot AC kann allergische Reaktionen hervorrufen, im Tierversuch konnte Hyperaktivität festgestellt werden, zudem wirkt es erbgutschädigend. Seit 2010 muss E 129 durch den Zusatz "kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen" gekennzeichnet werden.
  • Allurarot wird unter anderem für folgende Lebensmittelgruppen verwendet:
  • Britisches Frühstücksfleisch sowie Frühstückswürstchen, Hackfleisch mit einem Getreideanteil von mindestens vier Prozent, Brause und Sirup, aromatisierten Schmelzkäse, Fleisch- und Fischersatzprodukte, Eis, Pudding und Desserts, Gebäck, Knabberzeug, Süßwaren und Nahrungsergänzungsmittel.

 

Wiederum sagt eine andere Quelle, http://meet-mino.blogspot.de

E 161g - Canthaxanthin - gefährlich: Leberschäden und in hohen Konzentrationen Auswirkungen auf Augennetzhaut (von Bundesgesundheitsamt als riskanter Wirkstoff deklariert).

Meine Frage ist nun: Wenn diese Farbstoffe so bedenklich bzw. sogar gefährlich sind, warum sind sie dann in fast allen Lebensmitteln enthalten.

Kanarienvogelzüchter von rotgrundigen Kanarienvögeln verwenden diesen Farbstoff gerne um knallrote Kanarienvögel so genannte A-Vögel zu züchten und damit hohe Preise und Preisegelder zu erzielen.

 Ich selber hatte einige dieser Vögel in meinem Bestand und kann mit absoluter Sicherheit sagen, dass ALLE diese Vögel an einem hochgradigen Leberschaden elendig gestorben sind.

 Diese roten Farbstoffe dienen nur der Lebensmittelindustrie aber gar nicht der Gesundheit der Bevölkerung und schon gar nicht der Gesundheit der Tiere.

 Ich bitte Sie daher auf, die Herstellung dieser Farbstoffe sowie auch die Herstellung von rotem Farbfutter gänzlich zu verbieten und vom Markt zu nehmen.

 Meine Ergebnisse bei Vermehrung von roten Kanarienvögeln haben gezeigt, dass man diese rotgrundige Farbe genauso gut mit rotem Paprika oder roter Möhre erzielt.

Bitte stoppen Sie die Herstellung und Verbreitung von roten Farbstoffen endgültig.

Herzlichen Dank und freundliche Grüße

Petra Falkner

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Petra FalknerPetitionsstarter*in
Diese Petition hat 510 Unterschriften erreicht

Das Problem

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit langem ist der rote Farbstoff Canthaxanthin sehr umstritten, wie viele andere rote Farbstoffe auch. So sagt gesundheute.com:

Rot 3 aka Erythrosin: Ein auf Kohlenteer und Fluoron basierter Farbstoff, der für seine Kirsch-rote, teilweise auch rosa Farbe bekannt ist. Schon im Jahr 1982 sollte dieser Farbstoff aufgrund einer möglichen Verbindung zu Schilddrüsenkrebs verboten werden. Dennoch ließen Lebensmittelbehörden den Farbstoff weiterhin zu. Im Jahr 1990 wurde rot 3 in Kosmetika und topischen Medikamenten verboten. Grund: Die äußere Anwendung wurde mit Brustkrebs in Verbindung gebracht. Dennoch ist der künstliche Farbstoff rot 3 in Lebensmitteln noch weit verbreitet. Neben Studien, die rot 3 mit Schilddrüsenkrebs und Hyperaktivität bei Kindern in Verbindung bringen, zeigen Studien an Labroratten, dass dieser Farbstoff allgemeine Verhaltensänderungen, Sperma-Anamalien und DNA-Schäden zur Folge hat. Teilweise wurde rot 4 inzwischen auch durch den Farbstoff rot 40 ersetzt.

Rot 40 aka Allurarot: Oft auch als “sicherer” Ersatz für rot 3 angepriesen enthält rot 40 oft Aluminium und andere Metalle. Einige Studien haben ergeben, dass dieser Farbstoff krebserregend ist und zu Entwicklungs- und Fortpflanzungsveränderungen führt. Kinder scheinen besonders empfindlich auf Rot 40 zu reagieren, wobei einige aggressives Verhalten, Wutausbrüche und unkontrollierbare Weinanfälle an den Tag legen. Einige Eltern haben angegeben, dass sie nach Absetzen des Farbstoffs drastische Veränderungen im Verhalten ihrer Kinder feststellten. Auch Erwachsenen haben über Beschwerden wie Migräne, Magenbeschwerden, Nervosität und Zittern im Zusammenhang mit dem künstlichen Farbstoff rot 40 berichtet. Ekelfaktor: Sowohl rot 3, als auch rot 40 und andere rote Farbstoffe enthalten Cochenille Käfer. Ein Durchschnitts-Amerikaner verbraucht in seinem Leben mindestens ein Pfund roten Farbstoff, was etwa 70.000 Cochenille-Käfern entspricht. Lecker!

 Auch die Seite utopia stuft den Farbstoff Canathaxathin als „sehr bedenklich“

E 161 g Canthaxanthin (sehr bedenklich)

  • Synthetischer, oranger Farbstoff, der natürlich in Pfifferlingen, Krebsen, Lachs und Flamingofedern vorkommt.
  • Da Canthaxanthin in hohen Dosierungen Augenschäden verursacht, ist es inzwischen in Bräunungspillen verboten. Es steht zudem im Verdacht Leberschäden zu verursachen.
  • Canthaxanthin ist lediglich für die französische Wurstsorte Saucisses de Strasbourg genehmigt. Zudem wird es zur Eidotter- oder Fleischeinfärbung Futtermitteln für Geflügel und Fische beigefügt.

 E 129 Allurarot AC (bedenklich

  • Roter Azofarbstoff (siehe E 102)
  • Allurarot AC kann allergische Reaktionen hervorrufen, im Tierversuch konnte Hyperaktivität festgestellt werden, zudem wirkt es erbgutschädigend. Seit 2010 muss E 129 durch den Zusatz "kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen" gekennzeichnet werden.
  • Allurarot wird unter anderem für folgende Lebensmittelgruppen verwendet:
  • Britisches Frühstücksfleisch sowie Frühstückswürstchen, Hackfleisch mit einem Getreideanteil von mindestens vier Prozent, Brause und Sirup, aromatisierten Schmelzkäse, Fleisch- und Fischersatzprodukte, Eis, Pudding und Desserts, Gebäck, Knabberzeug, Süßwaren und Nahrungsergänzungsmittel.

 

Wiederum sagt eine andere Quelle, http://meet-mino.blogspot.de

E 161g - Canthaxanthin - gefährlich: Leberschäden und in hohen Konzentrationen Auswirkungen auf Augennetzhaut (von Bundesgesundheitsamt als riskanter Wirkstoff deklariert).

Meine Frage ist nun: Wenn diese Farbstoffe so bedenklich bzw. sogar gefährlich sind, warum sind sie dann in fast allen Lebensmitteln enthalten.

Kanarienvogelzüchter von rotgrundigen Kanarienvögeln verwenden diesen Farbstoff gerne um knallrote Kanarienvögel so genannte A-Vögel zu züchten und damit hohe Preise und Preisegelder zu erzielen.

 Ich selber hatte einige dieser Vögel in meinem Bestand und kann mit absoluter Sicherheit sagen, dass ALLE diese Vögel an einem hochgradigen Leberschaden elendig gestorben sind.

 Diese roten Farbstoffe dienen nur der Lebensmittelindustrie aber gar nicht der Gesundheit der Bevölkerung und schon gar nicht der Gesundheit der Tiere.

 Ich bitte Sie daher auf, die Herstellung dieser Farbstoffe sowie auch die Herstellung von rotem Farbfutter gänzlich zu verbieten und vom Markt zu nehmen.

 Meine Ergebnisse bei Vermehrung von roten Kanarienvögeln haben gezeigt, dass man diese rotgrundige Farbe genauso gut mit rotem Paprika oder roter Möhre erzielt.

Bitte stoppen Sie die Herstellung und Verbreitung von roten Farbstoffen endgültig.

Herzlichen Dank und freundliche Grüße

Petra Falkner

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Petra FalknerPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Christian Schmidt, CSU
Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft
Martin Schulz (SPD)
Parteivorsitzender SPD
Agrarminister Christian Schmidt
Agrarminister Christian Schmidt
Cem Özdemir
Cem Özdemir
Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

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Petition am 6. Mai 2017 erstellt