Es gärt weiter! Verhindert den Bau der Biovergärungsanlage im Steinbruch Fink Bietigheim.

Das Problem

Bürgerprotest richtet sich an Bürgermeister Jürgen Kessing
und an den Gemeinderat der Stadt Bietigheim-Bissingen:

Es gärt weiter!

Verhindern Sie den übereilten Neubau einer Biovergärungsanlage
im Steinbruch Fink in Bietigheim-Bissingen

Nachdem die Bürgerinitiative gegen die Vergärungsanlage am Standort Waldhof mobil macht, zaubern die zukünftigen Betreiber schnell einen „neuen” Standort aus dem Hut. Mitten in Bissingen im Steinbruch Fink direkt im Naherholungsgebiet Enztalauen, direkter Nähe zum Wohngebiet Kreuzäcker und Ellental soll eine zwei Hektar große Biovergärungsanlage gebaut werden.


Die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen und die AVL wollen jetzt in direkter Nähe zu den Anwohnern und zur Enz eine Biovergärungsanlage bauen und betreiben.

 
Der Bürgerprotest ist zu dem Zweck entstanden, den geplanten Standort Steinbruch Fink für die Biovergärungsanlage in Bietigheim-Bissingen aus gewichtigen Gründen in Frage zu stellen.

 
Wir denken dabei auch an unsere Kinder, die später mit den Auswirkungen dieses Standortes leben müssen.

Gegen den Standort Steinbruch Fink sprechen folgende Gründe:


1. Erhohlungsgebiet bedroht:

Das beliebte Erholungsgebiet Enztalauen mit dem stark frequentierten Enztal-Radweg verliert stark an der einmaligen Attraktivität. Die bisher geplante Renaturierung des Schotterwerk Finks, die eine hohe Aufwertung der Stadt Bietigheim für ihre Bewohner und Gäste darstellen würde, wird somit unmöglich.

2. Hohe Umweltbelastung:

Die Umwelt ist durch die geplante Biovergärungsanlage stark gefährdet. Zahlreiche Störfälle in ganz Deutschland wurden durch ähnliche Anlagen verursacht. Fischsterben, Schadstoffbelastungen des Bodens und Gefährdungen des Grundwassers können die Folge sein. Und das hier direkt an der Enz?

 
3. Erhebliche Verkehrsbelastung:

Die stark frequentierte Ortsumfahrung Grotztunnel mit ca. 6.000 Fahrzeugen pro Tag wird durch die Transportfahrzeuge mit nicht unerheblicher Geruchsbelästigung zusätzlich verstopft.


4. Unabsehbare Expansion:

Wir sehen die Gefahr, daß sich im Umfeld des geplanten Industriestandorts Schotterwerk Fink weitere Großanlagen mit entsprechender Zusatzbelastung für die Bürger ansiedeln.


5. Lohnt sich nicht:
Wir sehen keine lohnende Investition sondern zusätzliche Kosten für die Stadt Bietigheim-Bissingen. Nach der Vergärung fallen ca. 12.000 Tonnen Kompost und 20.000 Tonnen Flüssigdünger im Jahr an, die an die Landwirte in der Umgebung verkauft werden sollen. Zu viel für Bietigheim, also muss die stinkende Masse wieder weg gefahren werden. Der Dünger erweist sich aufgrund seiner Schadstoffbelastung für nachhaltige Landwirtschaft als unbrauchbar.

 
Unser Ziel:


Die aufgeführten Gründe sprechen eindeutig für ein Umdenken der Gemeinderäte und der Stadtverwaltung bei der Standortwahl im Interesse der Bürger der Stadt Bietigheim-Bissingen und all denjenigen, die die Schönheit der Enztalauen für nachfolgende Generationen erhalten und verbessern wollen.

 

 

 

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Das Problem

Bürgerprotest richtet sich an Bürgermeister Jürgen Kessing
und an den Gemeinderat der Stadt Bietigheim-Bissingen:

Es gärt weiter!

Verhindern Sie den übereilten Neubau einer Biovergärungsanlage
im Steinbruch Fink in Bietigheim-Bissingen

Nachdem die Bürgerinitiative gegen die Vergärungsanlage am Standort Waldhof mobil macht, zaubern die zukünftigen Betreiber schnell einen „neuen” Standort aus dem Hut. Mitten in Bissingen im Steinbruch Fink direkt im Naherholungsgebiet Enztalauen, direkter Nähe zum Wohngebiet Kreuzäcker und Ellental soll eine zwei Hektar große Biovergärungsanlage gebaut werden.


Die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen und die AVL wollen jetzt in direkter Nähe zu den Anwohnern und zur Enz eine Biovergärungsanlage bauen und betreiben.

 
Der Bürgerprotest ist zu dem Zweck entstanden, den geplanten Standort Steinbruch Fink für die Biovergärungsanlage in Bietigheim-Bissingen aus gewichtigen Gründen in Frage zu stellen.

 
Wir denken dabei auch an unsere Kinder, die später mit den Auswirkungen dieses Standortes leben müssen.

Gegen den Standort Steinbruch Fink sprechen folgende Gründe:


1. Erhohlungsgebiet bedroht:

Das beliebte Erholungsgebiet Enztalauen mit dem stark frequentierten Enztal-Radweg verliert stark an der einmaligen Attraktivität. Die bisher geplante Renaturierung des Schotterwerk Finks, die eine hohe Aufwertung der Stadt Bietigheim für ihre Bewohner und Gäste darstellen würde, wird somit unmöglich.

2. Hohe Umweltbelastung:

Die Umwelt ist durch die geplante Biovergärungsanlage stark gefährdet. Zahlreiche Störfälle in ganz Deutschland wurden durch ähnliche Anlagen verursacht. Fischsterben, Schadstoffbelastungen des Bodens und Gefährdungen des Grundwassers können die Folge sein. Und das hier direkt an der Enz?

 
3. Erhebliche Verkehrsbelastung:

Die stark frequentierte Ortsumfahrung Grotztunnel mit ca. 6.000 Fahrzeugen pro Tag wird durch die Transportfahrzeuge mit nicht unerheblicher Geruchsbelästigung zusätzlich verstopft.


4. Unabsehbare Expansion:

Wir sehen die Gefahr, daß sich im Umfeld des geplanten Industriestandorts Schotterwerk Fink weitere Großanlagen mit entsprechender Zusatzbelastung für die Bürger ansiedeln.


5. Lohnt sich nicht:
Wir sehen keine lohnende Investition sondern zusätzliche Kosten für die Stadt Bietigheim-Bissingen. Nach der Vergärung fallen ca. 12.000 Tonnen Kompost und 20.000 Tonnen Flüssigdünger im Jahr an, die an die Landwirte in der Umgebung verkauft werden sollen. Zu viel für Bietigheim, also muss die stinkende Masse wieder weg gefahren werden. Der Dünger erweist sich aufgrund seiner Schadstoffbelastung für nachhaltige Landwirtschaft als unbrauchbar.

 
Unser Ziel:


Die aufgeführten Gründe sprechen eindeutig für ein Umdenken der Gemeinderäte und der Stadtverwaltung bei der Standortwahl im Interesse der Bürger der Stadt Bietigheim-Bissingen und all denjenigen, die die Schönheit der Enztalauen für nachfolgende Generationen erhalten und verbessern wollen.

 

 

 

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Die Entscheidungsträger*innen

Bürgermeister Jürgen Kessing
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Gemeinderat Bietigheim-Bissingen
Gemeinderat Bietigheim-Bissingen
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Petition am 17. Oktober 2015 erstellt