Abschiebung verhindern! Humanitäres Bleiberecht für Familie Moisieva-Papunaschwili!
Abschiebung verhindern! Humanitäres Bleiberecht für Familie Moisieva-Papunaschwili!
Das Problem
Stellungnahme zur drohenden Abschiebung von Frau Moisieva Marina, (geb. am 12.9.1973) und von ihrem jüngeren Sohn Papunaschwili Bachana (geb. am 4.6.1997)
Hiermit wollen wir die drohende Abschiebung von Familie Moisieva-Papunaschwili nicht still hinnehmen, sondern Solidarität mit dieser Familie zeigen und begründen.
Familie Moisieva_Papunaschwili kam auf Grund einer schweren Erkrankung des jüngeren Sohnes Bachana (*1997) im Frühling 2011 nach Österreich. Nach Aufnahme ins Asylverfahren und die GVS Wien wurden sie dem Flüchtlingshaus der Diakonie auf der Rossauer Lände zugewiesen. Bachana P. saß zu diesem Zeitpunkt im Rollstuhl, mit einer schwerwiegenden Entzündung des Oberschenkelknochens und es war unklar, ob er sein rechtes Bein behalten werde können. In Georgien wurde Knochenkrebs diagnostiziert. Eine adäquate medizinische Behandlung war nicht möglich. Familie Moisieva-Papunaschwili wollte nicht ihrem Kind beim Sterben zusehen. In Wien musste Bachana lange Krankenhausaufenthalte und langwierige Operationen über sich ergehen lassen. Er litt unter enormen Schmerzen und lebte sozial isoliert. Eine zusätzliche Belastung stellte die Erkrankung seines Vaters (paranoide Schizophrenie) dar. Trotz aller psychischen und physischen Leiden hat sich seine gesundheitliche Situation auf Grund der modernen österreichischen medizinischen Behandlung im St. Anna Kinderspital, im AKH und bei der Boje (Akuthilfe für Kinder in Krisensituationen) stabilisiert. Fast gleichzeitig mit der Verbesserung des Gesundheitszustands des 16jährigen Jungen wurde das Asylverfahren am 04. März 2013 negativ abgeschlossen. Aufgrund des schlechten psychischen und physischen Zustands der Mutter wurde von einer zwangsweisen Rückschiebung nach Georgien bis vor kurzem Abstand genommen.
Das Kind von Frau Moisieva ist nun 18 Jahre alt. Trotz aller gesundheitlichen und familiären Schwierigkeiten, ist es ihm gelungen, im Bundesgymnasium Wien 20 aufgenommen zu werden. Zur Zeit besucht er die 5. Klasse des Brigittenauer Gymnasiums. Sein Hauptinteresse gilt der Informatik, in der er schon erstaunliche Leistungen zuwege gebracht hat. Im Gymnasium ist er ein beliebter Schüler, dem es gelungen ist, einen Freundeskreis aufzubauen. Von seinem Klassenvorstand Mag. Elmar Wiesmann wird er sehr gefördert und unterstützt. Letzterer setzt sich vehement für einen Verbleib des Jugendlichen in Österreich ein. Die zwangsweise Rückschiebung nach Georgien würde nicht nur die Zukunft eines vielversprechenden Informatik Talents gefährden, sondern hätte auch eine massive Verschlechterung des medizinischen Zustandsbildes zur Folge.
Marina Moisieva, Bachanas Mutter, lebt seit 2011 mit ihren zwei Söhnen(Bachana und Michail) im Flüchtlingshaus Rossauer Lände. Sie kam nach Österreich, um das Leben ihres jüngeren Sohnes Bachana zu retten und nahm die österreichische medizinische Behandlung ihres Sohnes mit großer Dankbarkeit an. Marinas Ehemann leidet an paranoider Schizophrenie und war jahrelang ihr gegenüber gewalttätig. Er wurde wegen seinen Übergriffen polizeilich weggewiesen und ist inzwischen nach Georgien zurückgekehrt, nachdem er 2014 nach einem tätlichen Angriff gegenüber einem Mitarbeiter der Diakonie, der sich schützend vor Frau Moisieva gestellt hatte, zwangseingewiesen worden war. Marina Moisieva hat immer noch große Angst vor ihrem Ehemann. Sie wurde als sechszehnjähriges Mädchen von ihren Eltern gezwungen ihn zu heiraten und getraut sich noch immer nicht aufgrund der massiven Drohungen seitens des getrennt lebenden Ehemannes sich scheiden zu lassen. Während Marina Moisieva mit ihrem Mann noch zusammenlebte, litt sie selbst unter massiven Depressionen und Angstzuständen. Wegen Suizidgefahr musste sie zweimal im Otto Wagner Spital stationär behandelt werden. Sie benötigt ständig psychotherapeutische und psychiatrische Behandlung durch die Einrichtung ESRA. Seitdem sie getrennt von ihrem Ehemann lebt, verbesserte sich ihr Zustand. Durch die drohende Abschiebung, die sie ihrem Ehemann in Georgien ausliefern würde, verschlechterte sich ihr psychischer Zustand jedoch wieder massiv. Die Behörden Georgiens gewähren keinen Schutz vor dem gewalttätigen Ehemann.
Marina Moisieva hat die Integrationsvereinbarung übererfüllt und unterstützt in herausragender Weise Vereine und Institutionen durch ihre künstlerische Begabung.
Sie gibt ehrenamtlich Klavierunterricht für Flüchtlinge in Wien. Vor allem Kinder haben durch sie Noten lesen gelernt und einen persönlichen Zugang zur klassischen Musik und Wiener Kultur bekommen.
Marina Moisieva tritt als Pianistin immer wieder bei Charity- Konzerten wie zum Beispiel im St. Anna Kinderspital oder dem Roten Kreuz auf. Sie hat u.a. bei Veranstaltungen zum Weltfrauentag, beim musikalischen Jour Fixe im Cafe Prückel, in Kirchen und Gymnasien wie dem Musischen Zentrum im 9.Bezirk konzertiert.
Die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, die das Projekt "Musik und Flüchtlinge" bei dem etwa 35 Studierende in Einrichtungen der Flüchtlingshilfe Musik- und Instrumentalunterricht erteilen, hat Marina Moisieva um ihre Mitarbeit gebeten. Dieses Projekt wird von didaktischen Lehrveranstaltungen des Instituts für Musikpädagogik unter der Leitung von Univ.Prof. Dr. Peter Röbke begleitet.
Marina Moisieva ist darüber hinaus nicht nur Leiterin eines Kochprojektes, bei dem gesunde Ernährung Flüchtlingen vermittelt wird, sondern setzt sich auch aktiv für Frauenrechte ein.
Als ausgebildete Klavierlehrerin und Konzertpianistin ist sie in der Lage sich in Österreich selbst zu erhalten. Sie möchte Österreich und seiner Kultur das zurückgeben, was sie durch die Heilung ihres Sohnes von diesem Land bekommen hat.
Dem älteren Sohn Michail (*1993), der erfolgreich Humanmedizin an der MedUni Wien studiert und seit Juli d. J. über eine Aufenthaltsbewilligung als Studierender verfügt, wurde seitens des AMS Wien eine Arbeitsbewilligung erteilt. Seit Dezember 15 arbeitet er Teilzeit als Angestellter in Wien. Er ist sehr engagiert und großartig integriert. Papunaschwili Michail hat die Ersthelferausbildung und die Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert. Er arbeitet seit Jahren ehrenamtlich beim Roten Kreuz und bei Amber Med in Wien mit.
Die Familie hat bereits die Zusage mit 01. 01. 2016 in eine eigene Wohnung zu übersiedeln. Dies wurde durch private Unterstützer der Familie ermöglicht. Zahlreiche Privatpersonen und Institutionen unterstützen die Familie und sind bereit persönlich für sie einzutreten.
Der Antrag auf einen humanitären Aufenthaltstitel, der im April dieses Jahres gestellt wurde, ist noch nicht beschieden. Obwohl eine Entscheidung aussteht, soll die Familie abgeschoben werden.
Wir sind der Überzeugung und treten dafür ein, dass in diesem wohlbegründeten Fall Frau Moisiva und ihrem Sohn Bachana ein Aufenthaltstitel aus humanitären Gründen erteilt werden soll!
Das Problem
Stellungnahme zur drohenden Abschiebung von Frau Moisieva Marina, (geb. am 12.9.1973) und von ihrem jüngeren Sohn Papunaschwili Bachana (geb. am 4.6.1997)
Hiermit wollen wir die drohende Abschiebung von Familie Moisieva-Papunaschwili nicht still hinnehmen, sondern Solidarität mit dieser Familie zeigen und begründen.
Familie Moisieva_Papunaschwili kam auf Grund einer schweren Erkrankung des jüngeren Sohnes Bachana (*1997) im Frühling 2011 nach Österreich. Nach Aufnahme ins Asylverfahren und die GVS Wien wurden sie dem Flüchtlingshaus der Diakonie auf der Rossauer Lände zugewiesen. Bachana P. saß zu diesem Zeitpunkt im Rollstuhl, mit einer schwerwiegenden Entzündung des Oberschenkelknochens und es war unklar, ob er sein rechtes Bein behalten werde können. In Georgien wurde Knochenkrebs diagnostiziert. Eine adäquate medizinische Behandlung war nicht möglich. Familie Moisieva-Papunaschwili wollte nicht ihrem Kind beim Sterben zusehen. In Wien musste Bachana lange Krankenhausaufenthalte und langwierige Operationen über sich ergehen lassen. Er litt unter enormen Schmerzen und lebte sozial isoliert. Eine zusätzliche Belastung stellte die Erkrankung seines Vaters (paranoide Schizophrenie) dar. Trotz aller psychischen und physischen Leiden hat sich seine gesundheitliche Situation auf Grund der modernen österreichischen medizinischen Behandlung im St. Anna Kinderspital, im AKH und bei der Boje (Akuthilfe für Kinder in Krisensituationen) stabilisiert. Fast gleichzeitig mit der Verbesserung des Gesundheitszustands des 16jährigen Jungen wurde das Asylverfahren am 04. März 2013 negativ abgeschlossen. Aufgrund des schlechten psychischen und physischen Zustands der Mutter wurde von einer zwangsweisen Rückschiebung nach Georgien bis vor kurzem Abstand genommen.
Das Kind von Frau Moisieva ist nun 18 Jahre alt. Trotz aller gesundheitlichen und familiären Schwierigkeiten, ist es ihm gelungen, im Bundesgymnasium Wien 20 aufgenommen zu werden. Zur Zeit besucht er die 5. Klasse des Brigittenauer Gymnasiums. Sein Hauptinteresse gilt der Informatik, in der er schon erstaunliche Leistungen zuwege gebracht hat. Im Gymnasium ist er ein beliebter Schüler, dem es gelungen ist, einen Freundeskreis aufzubauen. Von seinem Klassenvorstand Mag. Elmar Wiesmann wird er sehr gefördert und unterstützt. Letzterer setzt sich vehement für einen Verbleib des Jugendlichen in Österreich ein. Die zwangsweise Rückschiebung nach Georgien würde nicht nur die Zukunft eines vielversprechenden Informatik Talents gefährden, sondern hätte auch eine massive Verschlechterung des medizinischen Zustandsbildes zur Folge.
Marina Moisieva, Bachanas Mutter, lebt seit 2011 mit ihren zwei Söhnen(Bachana und Michail) im Flüchtlingshaus Rossauer Lände. Sie kam nach Österreich, um das Leben ihres jüngeren Sohnes Bachana zu retten und nahm die österreichische medizinische Behandlung ihres Sohnes mit großer Dankbarkeit an. Marinas Ehemann leidet an paranoider Schizophrenie und war jahrelang ihr gegenüber gewalttätig. Er wurde wegen seinen Übergriffen polizeilich weggewiesen und ist inzwischen nach Georgien zurückgekehrt, nachdem er 2014 nach einem tätlichen Angriff gegenüber einem Mitarbeiter der Diakonie, der sich schützend vor Frau Moisieva gestellt hatte, zwangseingewiesen worden war. Marina Moisieva hat immer noch große Angst vor ihrem Ehemann. Sie wurde als sechszehnjähriges Mädchen von ihren Eltern gezwungen ihn zu heiraten und getraut sich noch immer nicht aufgrund der massiven Drohungen seitens des getrennt lebenden Ehemannes sich scheiden zu lassen. Während Marina Moisieva mit ihrem Mann noch zusammenlebte, litt sie selbst unter massiven Depressionen und Angstzuständen. Wegen Suizidgefahr musste sie zweimal im Otto Wagner Spital stationär behandelt werden. Sie benötigt ständig psychotherapeutische und psychiatrische Behandlung durch die Einrichtung ESRA. Seitdem sie getrennt von ihrem Ehemann lebt, verbesserte sich ihr Zustand. Durch die drohende Abschiebung, die sie ihrem Ehemann in Georgien ausliefern würde, verschlechterte sich ihr psychischer Zustand jedoch wieder massiv. Die Behörden Georgiens gewähren keinen Schutz vor dem gewalttätigen Ehemann.
Marina Moisieva hat die Integrationsvereinbarung übererfüllt und unterstützt in herausragender Weise Vereine und Institutionen durch ihre künstlerische Begabung.
Sie gibt ehrenamtlich Klavierunterricht für Flüchtlinge in Wien. Vor allem Kinder haben durch sie Noten lesen gelernt und einen persönlichen Zugang zur klassischen Musik und Wiener Kultur bekommen.
Marina Moisieva tritt als Pianistin immer wieder bei Charity- Konzerten wie zum Beispiel im St. Anna Kinderspital oder dem Roten Kreuz auf. Sie hat u.a. bei Veranstaltungen zum Weltfrauentag, beim musikalischen Jour Fixe im Cafe Prückel, in Kirchen und Gymnasien wie dem Musischen Zentrum im 9.Bezirk konzertiert.
Die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, die das Projekt "Musik und Flüchtlinge" bei dem etwa 35 Studierende in Einrichtungen der Flüchtlingshilfe Musik- und Instrumentalunterricht erteilen, hat Marina Moisieva um ihre Mitarbeit gebeten. Dieses Projekt wird von didaktischen Lehrveranstaltungen des Instituts für Musikpädagogik unter der Leitung von Univ.Prof. Dr. Peter Röbke begleitet.
Marina Moisieva ist darüber hinaus nicht nur Leiterin eines Kochprojektes, bei dem gesunde Ernährung Flüchtlingen vermittelt wird, sondern setzt sich auch aktiv für Frauenrechte ein.
Als ausgebildete Klavierlehrerin und Konzertpianistin ist sie in der Lage sich in Österreich selbst zu erhalten. Sie möchte Österreich und seiner Kultur das zurückgeben, was sie durch die Heilung ihres Sohnes von diesem Land bekommen hat.
Dem älteren Sohn Michail (*1993), der erfolgreich Humanmedizin an der MedUni Wien studiert und seit Juli d. J. über eine Aufenthaltsbewilligung als Studierender verfügt, wurde seitens des AMS Wien eine Arbeitsbewilligung erteilt. Seit Dezember 15 arbeitet er Teilzeit als Angestellter in Wien. Er ist sehr engagiert und großartig integriert. Papunaschwili Michail hat die Ersthelferausbildung und die Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert. Er arbeitet seit Jahren ehrenamtlich beim Roten Kreuz und bei Amber Med in Wien mit.
Die Familie hat bereits die Zusage mit 01. 01. 2016 in eine eigene Wohnung zu übersiedeln. Dies wurde durch private Unterstützer der Familie ermöglicht. Zahlreiche Privatpersonen und Institutionen unterstützen die Familie und sind bereit persönlich für sie einzutreten.
Der Antrag auf einen humanitären Aufenthaltstitel, der im April dieses Jahres gestellt wurde, ist noch nicht beschieden. Obwohl eine Entscheidung aussteht, soll die Familie abgeschoben werden.
Wir sind der Überzeugung und treten dafür ein, dass in diesem wohlbegründeten Fall Frau Moisiva und ihrem Sohn Bachana ein Aufenthaltstitel aus humanitären Gründen erteilt werden soll!
Petition geschlossen.
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Petition am 18. Dezember 2015 erstellt