

Bass bis ins Wohnzimmer? Wenn Veranstaltungslärm Gesundheit und Schlaf belastet
Das Anliegen
München ist eine lebendige Stadt, und Konzerte, Festivals und andere Veranstaltungen
gehören selbstverständlich dazu. Doch die Interessen der Veranstalter und Besucher
dürfen nicht dazu führen, dass Anwohner über Stunden einer erheblichen Lärmbelastung
ausgesetzt sind – teilweise bis in die eigenen Wohn- und Schlafräume hinein.
Besonders belastend sind tieffrequente Bässe. Sie können sich über große Entfernungen
ausbreiten und in Wohnungen noch deutlich wahrnehmbar sein, selbst wenn der eigentliche
Veranstaltungsort weit entfernt liegt. Geschlossene Fenster reichen dabei nicht immer
aus, um Ruhe in den eigenen vier Wänden zu gewährleisten.
Dabei geht es um mehr als nur um eine lästige Begleiterscheinung von Veranstaltungen.
Lärm kann den Schlaf beeinträchtigen, Stressreaktionen auslösen und bei dauerhafter
Belastung gesundheitliche Folgen haben. Ruhe und ungestörter Schlaf sind keine
Luxusgüter, sondern wichtige Voraussetzungen für Gesundheit und Lebensqualität.
Die Stadt München sieht bereits Lärmschutzauflagen für Veranstaltungen vor. Dazu
gehören unter anderem zeitliche Beschränkungen sowie weitere Vorgaben zum Schutz vor
Lärm. Der Schutz der Anwohner ist damit bereits Bestandteil der Genehmigungspraxis.
Dennoch können große Open-Air-Veranstaltungen zu erheblichen Belastungen führen. Wenn
Musik und insbesondere starke Bässe weit über das Veranstaltungsgelände hinaus bis in
Wohnungen und Schlafräume wahrnehmbar sind, stellt sich die Frage, ob die bestehenden
Vorgaben, Messverfahren und Kontrollen tatsächlich ausreichend sind.
Wir fordern die Landeshauptstadt München deshalb auf, den Lärmschutz bei Open-Air-
Konzerten und Großveranstaltungen wirksamer zu gestalten. Insbesondere sollen die
Vorgaben für tieffrequente Bässe überprüft, Lärmmessungen stärker an tatsächlich
betroffenen Wohngebieten ausgerichtet und die Einhaltung der Auflagen konsequent
kontrolliert werden. Bei festgestellten Verstößen müssen wirksame Konsequenzen folgen.
Es geht nicht darum, Konzerte, Festivals oder kulturelle Veranstaltungen aus München
zu verbannen. Eine lebendige Großstadt und der Schutz ihrer Bewohner sind kein
Widerspruch.
Kultur und Veranstaltungen ja – aber nicht auf Kosten von Schlaf, Gesundheit und
Lebensqualität.
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Das Anliegen
München ist eine lebendige Stadt, und Konzerte, Festivals und andere Veranstaltungen
gehören selbstverständlich dazu. Doch die Interessen der Veranstalter und Besucher
dürfen nicht dazu führen, dass Anwohner über Stunden einer erheblichen Lärmbelastung
ausgesetzt sind – teilweise bis in die eigenen Wohn- und Schlafräume hinein.
Besonders belastend sind tieffrequente Bässe. Sie können sich über große Entfernungen
ausbreiten und in Wohnungen noch deutlich wahrnehmbar sein, selbst wenn der eigentliche
Veranstaltungsort weit entfernt liegt. Geschlossene Fenster reichen dabei nicht immer
aus, um Ruhe in den eigenen vier Wänden zu gewährleisten.
Dabei geht es um mehr als nur um eine lästige Begleiterscheinung von Veranstaltungen.
Lärm kann den Schlaf beeinträchtigen, Stressreaktionen auslösen und bei dauerhafter
Belastung gesundheitliche Folgen haben. Ruhe und ungestörter Schlaf sind keine
Luxusgüter, sondern wichtige Voraussetzungen für Gesundheit und Lebensqualität.
Die Stadt München sieht bereits Lärmschutzauflagen für Veranstaltungen vor. Dazu
gehören unter anderem zeitliche Beschränkungen sowie weitere Vorgaben zum Schutz vor
Lärm. Der Schutz der Anwohner ist damit bereits Bestandteil der Genehmigungspraxis.
Dennoch können große Open-Air-Veranstaltungen zu erheblichen Belastungen führen. Wenn
Musik und insbesondere starke Bässe weit über das Veranstaltungsgelände hinaus bis in
Wohnungen und Schlafräume wahrnehmbar sind, stellt sich die Frage, ob die bestehenden
Vorgaben, Messverfahren und Kontrollen tatsächlich ausreichend sind.
Wir fordern die Landeshauptstadt München deshalb auf, den Lärmschutz bei Open-Air-
Konzerten und Großveranstaltungen wirksamer zu gestalten. Insbesondere sollen die
Vorgaben für tieffrequente Bässe überprüft, Lärmmessungen stärker an tatsächlich
betroffenen Wohngebieten ausgerichtet und die Einhaltung der Auflagen konsequent
kontrolliert werden. Bei festgestellten Verstößen müssen wirksame Konsequenzen folgen.
Es geht nicht darum, Konzerte, Festivals oder kulturelle Veranstaltungen aus München
zu verbannen. Eine lebendige Großstadt und der Schutz ihrer Bewohner sind kein
Widerspruch.
Kultur und Veranstaltungen ja – aber nicht auf Kosten von Schlaf, Gesundheit und
Lebensqualität.
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Petition am 5. September 2026 erstellt