

Wiederaufbau St. Ansgarii-Kirche in Bremen


Wiederaufbau St. Ansgarii-Kirche in Bremen
Das Problem
Zur Situation der Altstadt und dem Wiederaufbau der St.Ansgarii-Kirche.
Die Altstadt Bremens befindet sich im Krisenzustand, nie zuvor lagen die Probleme und Defizite so deutlich und offenkundig auf der Hand: Leerstände, hohe Mieten, fehlende Anziehungskraft, schäbige Ecken, mangelnde Aufenthaltsqualität und verfehlte politische wie stadtplanerische Strategien.
Diese Krise ist hausgemacht. Zwar deckt die Corona-Pandemie deutlicher denn je die Mängel auf oder hat diese potenziert, doch die Krise der Bremer Altstadt trägt kein junges Datum. Es handelt sich hier um einen schleichenden Prozess, dessen Wurzeln bis hin zum Beginn der Nachkriegsjahre reichen. Der Wiederaufbau der architektonisch – und damit touristisch – wichtigen Altstadt Bremens blieb Stückwerk. Hauptaugenmerk galt der Wirtschaft, der Industrie Bremens – wobei man schlicht vergaß, dass der Tourismus auch ein Wirtschaftszweig ist.
Die Konzentration des Wiederaufbaus der Altstadt allein auf den Marktplatz und der unmittelbaren Umgebung des Platzes, war ein kapitaler Fehler unter vielen jener Zeit. Die Auswirkung dieser Fehler bekommt die Altstadt nun schmerzhaft zu spüren.
Einer der größten Fehler des gescheiterten Wiederaufbaus der Altstadt ist der Ruinen-Abtrag der St. Ansgarii-Kirche im Jahre 1959. Die Kirche lag nicht nur geographisch im Zentrum der Altstadt, sie war darüber hinaus ihr Herzstück, für die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt ein wichtiges Bauwerk – gleichbedeutend nur mit dem Bremer Roland. St. Ansgarii war 'die' Bremer Kirche, ein Symbol hanseatischer Bürgerlichkeit, hanseatischer Tugenden und Freiheiten. Unter ihrem Dach begann die Reformation der Hansestadt – sie ist daher eines der wichtigsten historischen Bauwerke der Stadt. Ihr auffälliger Turm mit der welschen Haube war den Bremerinnen und Bremern eine wichtige Landmarke – innerhalb und außerhalb der Stadtmauern: Rückkehrer von einer Reise suchten nach den markanten Turm. Wurde er erblickt, wähnte man sich gleich Zuhause bei den Liebsten!
Zusammenfassend bleibt zu sagen: Die Bremerinnen und Bremer hingen mit Leib und Seele an 'ihrer' Kirche.
Das Fehlen ihrer Präsenz im Herzen der Altstadt ist eminent – letztlich ist ihre Präsenz für die Altstadt schlicht unersetzlich. Denn mit dem Verschwinden der St. Ansgarii-Kirche aus dem Stadtbild, sind der Altstadt wichtige Wegebeziehungen, Sichtachsen und Plätze verloren gegangen. Das Zusammenfassen kleinteiliger Parzellierung in große, wuchtige Parzellen war in Hinblick auf die Entwicklung und Attraktivität der Altstadt ein grober Trugschluss, die heutige unübersehbare und schmerzlich spürbare Schieflage der Altstadt das Resultat dieser fehlerhaften Planungen und Strategien.
„Man hat damals am offenen Herzen der Stadt operiert – und am Ende der Operation das Herz schlicht entfernt“, so Nils Mahler, Petent zum Erhalt des Medienhauses, der sich dem Projekt Wiederaufbau St. Ansgarii federführend einer Bürgerinitiative angeschlossen hat. „Ohne Herz kann keine Altstadt langfristig überleben“. Roland, Rathaus, Marktplatz und Dom sind zu wenig, wenn es um Attraktivität, Sightseeing und ums Bummeln geht. Zudem ist der Altstadt durch den Bau großer, kundenfreundlicher Einkaufszentren am Stadtrand viel Anziehungs- und Kaufkraft entzogen worden. „Der Altstadt fehlen diese Kunden aus den Stadträndern und den Umlandgemeinden.“ Auch das ewige Argument, der Online-Handel schade dem Einzelhandel, ist für Mahler nur eine adäquate Ausrede handelnder Personen. „Die Einkaufszentren platzen am Wochenende aus den Nähten – trotz Internet“, während in der Altstadt gähnende Leere herrsche, lauten Mahlers wöchentlichen Beobachtungen vor Ort. „Die Leute wollen Shoppen, sie wollen Bummeln, sich hinsetzen, zum Kaffeetrinken, zum Eisessen.“ Mal abschalten, sich was gönnen, mit der Familie etwas unternehmen, sich mit Freunden treffen – all das ist ungebrochen. „Die Altstadt holt diese Zielgruppe nicht mehr ab. Im Gegenteil: Sie wird vergrault“, spricht Mahler aus eigener Erfahrung. Diejenigen, die die Altstadt heute mit Leben füllen, haben in der Altstadt ihren Arbeitsplatz oder wohnen direkt in Bremen Mitte oder in den angrenzenden Stadtteilen. - Und ein paar Touristen. „Das ist zu wenig“, urteilt Mahler, um die Altstadt langfristig am Leben zu halten. Die Altstadt sei beliebig geworden, austauschbar. Eine Kehrtwende jedoch möglich. „Dafür braucht es Mut, den Mut, seine Fehler einzugestehen, aus ihnen zu lernen und sie ohne Angst zu korrigieren.“
Einer dieser Fehler ist der Abbruch der St. Ansgarii-Kirche 1959. „Die Kirche muss da wieder hin“, sagt Mahler unumwunden. Wer sich einmal mit dem Thema beschäftige, der würde erkennen, wie wichtig die Kirche im Gefüge der Altstadt war – und welche Bedeutung sie heute ausüben würde. Marktplatz und Ansgarikirchhof wären durch eine Sichtachse miteinander verbunden. „Beide Plätze lägen in Sichtweite, sie würden Anziehungspunkte zueinander sein und eine Sogwirkung auf Besucher jeder Art ausüben. Davon würde die Obernstraße und alle anliegenden Straßen und Straßenzüge profitieren, denn es entstünden endlich Laufwege und die vielbeschworenen Rundläufe.“ Dies sei nicht nur wichtig für den Einzelhandel, auch Gastronomie und Kultur würde daraus ihren Nutzen ziehen.
Aber der Wiederaufbau einer Kirche im Jahre 20xx? - „Das soll kein Zeichen von wiederkehrenden Fundamentalismus, Feudalismus oder Spiritualität sein“, erklärt Mahler. Eine Nutzung der Kirche im traditionellen Sinne wäre so nicht machbar. Sehr gut kann sich Mahler einen Andachtsraum vorstellen, so etwa in der ehemaligen Kapelle der Kirche. Das Hauptaugenmerk einer Nutzung liegt laut Mahler aber auf einer kulturellen Ebene, es seien viele Möglichkeiten denkbar. „Hier ist nichts entschieden, wir wollen in dieser wichtigen Frage flexibel und aufgeschlossen sein und bleiben.“ Außerdem soll die Kirche nicht alleine wieder an ihren alten Ort zurückkehren. Mit ihr, so Mahler weiter, sollen selbstverständlich die anliegenden Wohn- und Geschäftshäuser, die die Kirche einst umschlossen, wieder entstehen. „Damit soll der Platz nicht nur historisch wiederbelebt werden, sondern mit den kleinen Häusern an den Kirchenmauern soll Kleinteiligkeit, Ambiente und Aufenthaltsqualität“ endlich am Ansgarikirchhof einziehen. Dem Schimpfwort 'Disneyland', was gerne einem Wiederaufbau-Projekt verliehen wird, da es nur die Fassade, aber nicht den Inhalt als Ganzes wiederbelebt, steht Mahler gelassen gegenüber. „Der Disney-Konzern macht mit seinen Disneyland—Resorts einen jährlichen Milliardenumsatz. Wenn wir nur ein Prozent der jährlichen Besucher der Disneyland-Standorte nach Bremen locken könnten, wären das mindestens 500.000 zusätzliche Besucher der Bremer Altstadt. Jährlich!“
Dafür allein würde sich der Wiederaufbau der St. Ansgarii-Kirche und der Wiederaufbau der anliegenden Häuser auf jeden Fall lohnen.
Helfen Sie mit, der Bremer Altstadt ihr altes Gesicht wiederzugeben. Sorgen Sie mit Ihrer Untersützung für eine spürbare Verbessung der Aufenthaltsqualität in der City und für ein besseres Ambiente im Herzen der Altstadt.
Sie finden uns unter https://www.facebook.com/ansgarii.bremen
oder unter der E-Mail-Adresse: wiederaufbau-st.ansgarii@gmx.de .
Eine Webseite ist im Enstehen, wird aber wegen begrenzter finanzieller Mittel nur sehr eingeschrängt sein können.
Herzlichst,
Ihr Nils Mahler.
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Das Problem
Zur Situation der Altstadt und dem Wiederaufbau der St.Ansgarii-Kirche.
Die Altstadt Bremens befindet sich im Krisenzustand, nie zuvor lagen die Probleme und Defizite so deutlich und offenkundig auf der Hand: Leerstände, hohe Mieten, fehlende Anziehungskraft, schäbige Ecken, mangelnde Aufenthaltsqualität und verfehlte politische wie stadtplanerische Strategien.
Diese Krise ist hausgemacht. Zwar deckt die Corona-Pandemie deutlicher denn je die Mängel auf oder hat diese potenziert, doch die Krise der Bremer Altstadt trägt kein junges Datum. Es handelt sich hier um einen schleichenden Prozess, dessen Wurzeln bis hin zum Beginn der Nachkriegsjahre reichen. Der Wiederaufbau der architektonisch – und damit touristisch – wichtigen Altstadt Bremens blieb Stückwerk. Hauptaugenmerk galt der Wirtschaft, der Industrie Bremens – wobei man schlicht vergaß, dass der Tourismus auch ein Wirtschaftszweig ist.
Die Konzentration des Wiederaufbaus der Altstadt allein auf den Marktplatz und der unmittelbaren Umgebung des Platzes, war ein kapitaler Fehler unter vielen jener Zeit. Die Auswirkung dieser Fehler bekommt die Altstadt nun schmerzhaft zu spüren.
Einer der größten Fehler des gescheiterten Wiederaufbaus der Altstadt ist der Ruinen-Abtrag der St. Ansgarii-Kirche im Jahre 1959. Die Kirche lag nicht nur geographisch im Zentrum der Altstadt, sie war darüber hinaus ihr Herzstück, für die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt ein wichtiges Bauwerk – gleichbedeutend nur mit dem Bremer Roland. St. Ansgarii war 'die' Bremer Kirche, ein Symbol hanseatischer Bürgerlichkeit, hanseatischer Tugenden und Freiheiten. Unter ihrem Dach begann die Reformation der Hansestadt – sie ist daher eines der wichtigsten historischen Bauwerke der Stadt. Ihr auffälliger Turm mit der welschen Haube war den Bremerinnen und Bremern eine wichtige Landmarke – innerhalb und außerhalb der Stadtmauern: Rückkehrer von einer Reise suchten nach den markanten Turm. Wurde er erblickt, wähnte man sich gleich Zuhause bei den Liebsten!
Zusammenfassend bleibt zu sagen: Die Bremerinnen und Bremer hingen mit Leib und Seele an 'ihrer' Kirche.
Das Fehlen ihrer Präsenz im Herzen der Altstadt ist eminent – letztlich ist ihre Präsenz für die Altstadt schlicht unersetzlich. Denn mit dem Verschwinden der St. Ansgarii-Kirche aus dem Stadtbild, sind der Altstadt wichtige Wegebeziehungen, Sichtachsen und Plätze verloren gegangen. Das Zusammenfassen kleinteiliger Parzellierung in große, wuchtige Parzellen war in Hinblick auf die Entwicklung und Attraktivität der Altstadt ein grober Trugschluss, die heutige unübersehbare und schmerzlich spürbare Schieflage der Altstadt das Resultat dieser fehlerhaften Planungen und Strategien.
„Man hat damals am offenen Herzen der Stadt operiert – und am Ende der Operation das Herz schlicht entfernt“, so Nils Mahler, Petent zum Erhalt des Medienhauses, der sich dem Projekt Wiederaufbau St. Ansgarii federführend einer Bürgerinitiative angeschlossen hat. „Ohne Herz kann keine Altstadt langfristig überleben“. Roland, Rathaus, Marktplatz und Dom sind zu wenig, wenn es um Attraktivität, Sightseeing und ums Bummeln geht. Zudem ist der Altstadt durch den Bau großer, kundenfreundlicher Einkaufszentren am Stadtrand viel Anziehungs- und Kaufkraft entzogen worden. „Der Altstadt fehlen diese Kunden aus den Stadträndern und den Umlandgemeinden.“ Auch das ewige Argument, der Online-Handel schade dem Einzelhandel, ist für Mahler nur eine adäquate Ausrede handelnder Personen. „Die Einkaufszentren platzen am Wochenende aus den Nähten – trotz Internet“, während in der Altstadt gähnende Leere herrsche, lauten Mahlers wöchentlichen Beobachtungen vor Ort. „Die Leute wollen Shoppen, sie wollen Bummeln, sich hinsetzen, zum Kaffeetrinken, zum Eisessen.“ Mal abschalten, sich was gönnen, mit der Familie etwas unternehmen, sich mit Freunden treffen – all das ist ungebrochen. „Die Altstadt holt diese Zielgruppe nicht mehr ab. Im Gegenteil: Sie wird vergrault“, spricht Mahler aus eigener Erfahrung. Diejenigen, die die Altstadt heute mit Leben füllen, haben in der Altstadt ihren Arbeitsplatz oder wohnen direkt in Bremen Mitte oder in den angrenzenden Stadtteilen. - Und ein paar Touristen. „Das ist zu wenig“, urteilt Mahler, um die Altstadt langfristig am Leben zu halten. Die Altstadt sei beliebig geworden, austauschbar. Eine Kehrtwende jedoch möglich. „Dafür braucht es Mut, den Mut, seine Fehler einzugestehen, aus ihnen zu lernen und sie ohne Angst zu korrigieren.“
Einer dieser Fehler ist der Abbruch der St. Ansgarii-Kirche 1959. „Die Kirche muss da wieder hin“, sagt Mahler unumwunden. Wer sich einmal mit dem Thema beschäftige, der würde erkennen, wie wichtig die Kirche im Gefüge der Altstadt war – und welche Bedeutung sie heute ausüben würde. Marktplatz und Ansgarikirchhof wären durch eine Sichtachse miteinander verbunden. „Beide Plätze lägen in Sichtweite, sie würden Anziehungspunkte zueinander sein und eine Sogwirkung auf Besucher jeder Art ausüben. Davon würde die Obernstraße und alle anliegenden Straßen und Straßenzüge profitieren, denn es entstünden endlich Laufwege und die vielbeschworenen Rundläufe.“ Dies sei nicht nur wichtig für den Einzelhandel, auch Gastronomie und Kultur würde daraus ihren Nutzen ziehen.
Aber der Wiederaufbau einer Kirche im Jahre 20xx? - „Das soll kein Zeichen von wiederkehrenden Fundamentalismus, Feudalismus oder Spiritualität sein“, erklärt Mahler. Eine Nutzung der Kirche im traditionellen Sinne wäre so nicht machbar. Sehr gut kann sich Mahler einen Andachtsraum vorstellen, so etwa in der ehemaligen Kapelle der Kirche. Das Hauptaugenmerk einer Nutzung liegt laut Mahler aber auf einer kulturellen Ebene, es seien viele Möglichkeiten denkbar. „Hier ist nichts entschieden, wir wollen in dieser wichtigen Frage flexibel und aufgeschlossen sein und bleiben.“ Außerdem soll die Kirche nicht alleine wieder an ihren alten Ort zurückkehren. Mit ihr, so Mahler weiter, sollen selbstverständlich die anliegenden Wohn- und Geschäftshäuser, die die Kirche einst umschlossen, wieder entstehen. „Damit soll der Platz nicht nur historisch wiederbelebt werden, sondern mit den kleinen Häusern an den Kirchenmauern soll Kleinteiligkeit, Ambiente und Aufenthaltsqualität“ endlich am Ansgarikirchhof einziehen. Dem Schimpfwort 'Disneyland', was gerne einem Wiederaufbau-Projekt verliehen wird, da es nur die Fassade, aber nicht den Inhalt als Ganzes wiederbelebt, steht Mahler gelassen gegenüber. „Der Disney-Konzern macht mit seinen Disneyland—Resorts einen jährlichen Milliardenumsatz. Wenn wir nur ein Prozent der jährlichen Besucher der Disneyland-Standorte nach Bremen locken könnten, wären das mindestens 500.000 zusätzliche Besucher der Bremer Altstadt. Jährlich!“
Dafür allein würde sich der Wiederaufbau der St. Ansgarii-Kirche und der Wiederaufbau der anliegenden Häuser auf jeden Fall lohnen.
Helfen Sie mit, der Bremer Altstadt ihr altes Gesicht wiederzugeben. Sorgen Sie mit Ihrer Untersützung für eine spürbare Verbessung der Aufenthaltsqualität in der City und für ein besseres Ambiente im Herzen der Altstadt.
Sie finden uns unter https://www.facebook.com/ansgarii.bremen
oder unter der E-Mail-Adresse: wiederaufbau-st.ansgarii@gmx.de .
Eine Webseite ist im Enstehen, wird aber wegen begrenzter finanzieller Mittel nur sehr eingeschrängt sein können.
Herzlichst,
Ihr Nils Mahler.
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Petition am 31. Dezember 2020 erstellt