Stimmen Sie für den Erhalt und die Sanierung der Lilienthaler Grundschulen: Partnermodell statt Schließungsmodell!


Stimmen Sie für den Erhalt und die Sanierung der Lilienthaler Grundschulen: Partnermodell statt Schließungsmodell!
Das Problem
Schulen dort, wo Kinder sind!
Wie viele Grundschulen braucht Lilienthal, wie viele kann sich Lilienthal leisten? Die politische Diskussion um die sogenannte „Schulproblematik“ ist in eine Sackgasse geraten, aus der Gemeinderat und Verwaltung nun mit Hilfe eines externen Beraters herausfinden wollen. Aber es gibt ein alternatives - faires und finanzierbares Konzept: Das Partnermodell.
Das Partnermodell bedeutet, dass es zukünftig drei Schulbezirke (Mitte, Ost, West) mit je zwei Partnerschulen (Falkenberg und Schroeterschule, Trupermoor und Seebergen, Worphausen und Frankenburg) geben wird, von denen je mindestens eine für die besonderen Anforderung der Inklusion gerüstet ist.
Das Partnermodell erhält die dokumentiert hohe Qualität der Lilienthaler Bildungsangebots, berücksichtigt die Bedeutung der Grundschulen für die Ortsteile, trägt der demografischen Entwicklung Rechnung, beseitigt Unterschiede in der Kapazitätsauslastung und sorgt für die Auflösung des Sanierungsstaus ohne finanzielle Abenteuer.
Die Fakten sind:
• Lilienthal verfügt derzeit über sechs geographisch nahezu optimal verteilte Grundschulstandorte. Weniger als 10% (vgl. Gutachten des externen Beraters Teil VI, S.5) der Lilienthaler Grundschüler fahren Bus, alle anderen Kinder können ihren Schulweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen.
• Die Lilienthaler Grundschuleltern sind hoch zufrieden mit ihrer jeweiligen Grundschule (vgl. Gutachten Teil II, S.19) und Lilienthals Grundschulen bieten eine hohe Bildungsqualität mit 47% Übergangsquote aufs Gymnasium (vgl. Teil VI, S.7).
• Nichts spricht gegen eine Untersuchung der Grundschullandschaft, solange diese transparent, nachvollziehbar und wirklich ergebnisoffen unter Berücksichtigung aller wesentlichen Aspekte erfolgt. Nur aufgrund der Finanzlage Lilienthals Schulstandorte in Frage zu stellen, trägt aber nicht zur Lösung der Problematik bei.
• Vor dem Hintergrund der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe des demografischen Wandels muss auch in Lilienthal umgedacht werden. Um einer beginnenden Überalterung der Lilienthaler Einwohnerstruktur entgegenzuwirken, ist eine familienfreundliche Politik zwingend notwendig. Dazu gehören nicht nur den Bedürfnissen angepasste Betreuungsmöglichkeiten für Kinder in Kita und Schule, sondern ebenso günstiges Bauland und eine intakte Infrastruktur.
• Eine weitere gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist die Inklusion. Inklusion bedeutet die Zusammengehörigkeit aller Menschen mit und ohne Behinderung überall: in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel und in der Freizeit. Sie bedeutet auch den Abbau von Hürden, aber auch weniger Barrieren in den Köpfen (vgl. www.aktion-mensch.de). Inklusion in der Schule heißt also, dass Kinder mit besonderen Bedarfen, sichtbar und nicht sichtbar, gemeinsam beschult werden. Kinder mit einer körperlichen Beeinträchtigung (in Niedersachsen ca. 9% aller Förderschüler) benötigen unter Umständen einen barrierefreien Zugang zur Schule, während Kinder mit Problemen in den Bereichen Lernen, Sprache, Verhalten und geistige Entwicklung (in Niedersachsen 78% aller Förderschüler, vgl. Statistik der Kultusministerkonferenz (KMK)) ihre Bedürfnisse in einem angemessenen Lernumfeld haben.
• Das Partnermodell wird all diesen Ansprüchen gerecht und sichert die Bildungsmöglichkeiten und Zukunftschancen unserer Kinder.
• Zukünftig drei Schulbezirke (Mitte, Ost, West) mit je zwei Partnerschulen (Falkenberg und Schroeterschule, Trupermoor und Seebergen, Worphausen und Frankenburg) sorgen für ein wohnortnahes und qualitativ hochwertiges Schulangebot mit gleichmäßigerer Klassenstruktur.
• Drei Schulen sind bereits barrierefrei oder können mit geringem Kostenaufwand umgebaut werden. Jeweils eine barrierefreie wird zur Partnerschule einer anderen Schule.
• Dringend sanierungsbedürftige Schulen, die u.a. auch nicht die Voraussetzungen für den offenen Ganztagsbetrieb bieten bzw. erweitert werden müssen, erhalten endlich die notwendigen Mittel, ohne dass dafür andere Schulen geopfert werden müssen.
• Der finanzielle Aufwand bei diesem Partnermodell betrüge ca. 1,25 Mio. € für Sanierung und bedarfsgerechte Erweiterung (vgl. Gutachten Teil VIII: Alternativen II). Bei einem Tilgungszeitraum von 60 Jahren und realen Zinsen von 2% ergäbe sich daraus ein jährlicher Finanzierungsbedarf von ca. 35.000,-€. Bei allen Schließungs- und Neubauvarianten wäre der jährliche Finanzierungsbedarf wesentlich höher; bei den vom externen Berater favorisierten großen Lösungen müsste Lilienthal eher das Zehnfache dieser Summe jährlich aufbringen!
• Das Partnermodell ist ein solidarisches Modell für Lilienthal insgesamt. Einerseits öffentliche Leistungen wie Schulen in Anspruch zu nehmen und anderseits Steuern zu zahlen sind zwei Seiten einer Medaille. Steuern und öffentliche Leistungen legitimieren sich politisch überhaupt erst aus dem Willen der Gesamtheit der Bürger. Es geht also nicht um „Anspruchsdenken“, sondern darum, dass Gemeinde und Verwaltung ihrer demokratischen Verantwortung gegenüber allen Lilienthalern soweit wie möglich gerecht werden.
• Die vom externen Berater favorisierten Schließungsmodelle verlassen den Weg der Solidarität. Den Lilienthalern in den Außenbereichen werden ihre Schulen geschlossen, um Um- und Neubauten im Innenbereich zu finanzieren. Auch wenn sich der externe Berater sträubt, wissenschaftliche Fakten anzuerkennen: Das Opfer, das von den Außenbereichen erbracht werden müsste, ist erheblich und lässt sich sogar monetär beziffern, indem der sozioökomische Wert der Infrastruktur über die Veränderung von Immobilienpreisen ermittelt wird: Die Schließung der Grundschulen Frankenburg und Seebergen würde geschätzt bis zu 110.000 € jährlich kosten, während eine maximale Betriebskosteneinsparung von 55.000 € zu erzielen wäre. Ein Schulreform, die, anstelle Effizienzgewinne für ganz Lilienthal zu schaffen, nur von den Außenbereichen in die Innenbereiche umverteilt und dabei noch Lebensqualität vernichtet, verdient diesen Namen nicht.
• Ein warnendes Beispiel zum Schluss ist Heidberg. Dort hat sich die negative Langfristwirkung einer Schulschließung in einer deutlich gehemmten Entwicklung gezeigt.
Mehr Infos unter: www.unserlilienthal-unseregrundschulen.de
Initiatoren dieser Petition sind (in alphabetischer Reihenfolge):
Ilona Behrens, Ina Czelk, Corinna Germendorff, Kirstin Groll, Martin Heinlein, Günther Heuer, Katharina Holm, Tanja Kück-Meyer, Uta Murken-Gieschen, Norbert Thoden, Stefan Traub, Johanna Volkenborn-Gerds
Das Problem
Schulen dort, wo Kinder sind!
Wie viele Grundschulen braucht Lilienthal, wie viele kann sich Lilienthal leisten? Die politische Diskussion um die sogenannte „Schulproblematik“ ist in eine Sackgasse geraten, aus der Gemeinderat und Verwaltung nun mit Hilfe eines externen Beraters herausfinden wollen. Aber es gibt ein alternatives - faires und finanzierbares Konzept: Das Partnermodell.
Das Partnermodell bedeutet, dass es zukünftig drei Schulbezirke (Mitte, Ost, West) mit je zwei Partnerschulen (Falkenberg und Schroeterschule, Trupermoor und Seebergen, Worphausen und Frankenburg) geben wird, von denen je mindestens eine für die besonderen Anforderung der Inklusion gerüstet ist.
Das Partnermodell erhält die dokumentiert hohe Qualität der Lilienthaler Bildungsangebots, berücksichtigt die Bedeutung der Grundschulen für die Ortsteile, trägt der demografischen Entwicklung Rechnung, beseitigt Unterschiede in der Kapazitätsauslastung und sorgt für die Auflösung des Sanierungsstaus ohne finanzielle Abenteuer.
Die Fakten sind:
• Lilienthal verfügt derzeit über sechs geographisch nahezu optimal verteilte Grundschulstandorte. Weniger als 10% (vgl. Gutachten des externen Beraters Teil VI, S.5) der Lilienthaler Grundschüler fahren Bus, alle anderen Kinder können ihren Schulweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen.
• Die Lilienthaler Grundschuleltern sind hoch zufrieden mit ihrer jeweiligen Grundschule (vgl. Gutachten Teil II, S.19) und Lilienthals Grundschulen bieten eine hohe Bildungsqualität mit 47% Übergangsquote aufs Gymnasium (vgl. Teil VI, S.7).
• Nichts spricht gegen eine Untersuchung der Grundschullandschaft, solange diese transparent, nachvollziehbar und wirklich ergebnisoffen unter Berücksichtigung aller wesentlichen Aspekte erfolgt. Nur aufgrund der Finanzlage Lilienthals Schulstandorte in Frage zu stellen, trägt aber nicht zur Lösung der Problematik bei.
• Vor dem Hintergrund der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe des demografischen Wandels muss auch in Lilienthal umgedacht werden. Um einer beginnenden Überalterung der Lilienthaler Einwohnerstruktur entgegenzuwirken, ist eine familienfreundliche Politik zwingend notwendig. Dazu gehören nicht nur den Bedürfnissen angepasste Betreuungsmöglichkeiten für Kinder in Kita und Schule, sondern ebenso günstiges Bauland und eine intakte Infrastruktur.
• Eine weitere gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist die Inklusion. Inklusion bedeutet die Zusammengehörigkeit aller Menschen mit und ohne Behinderung überall: in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel und in der Freizeit. Sie bedeutet auch den Abbau von Hürden, aber auch weniger Barrieren in den Köpfen (vgl. www.aktion-mensch.de). Inklusion in der Schule heißt also, dass Kinder mit besonderen Bedarfen, sichtbar und nicht sichtbar, gemeinsam beschult werden. Kinder mit einer körperlichen Beeinträchtigung (in Niedersachsen ca. 9% aller Förderschüler) benötigen unter Umständen einen barrierefreien Zugang zur Schule, während Kinder mit Problemen in den Bereichen Lernen, Sprache, Verhalten und geistige Entwicklung (in Niedersachsen 78% aller Förderschüler, vgl. Statistik der Kultusministerkonferenz (KMK)) ihre Bedürfnisse in einem angemessenen Lernumfeld haben.
• Das Partnermodell wird all diesen Ansprüchen gerecht und sichert die Bildungsmöglichkeiten und Zukunftschancen unserer Kinder.
• Zukünftig drei Schulbezirke (Mitte, Ost, West) mit je zwei Partnerschulen (Falkenberg und Schroeterschule, Trupermoor und Seebergen, Worphausen und Frankenburg) sorgen für ein wohnortnahes und qualitativ hochwertiges Schulangebot mit gleichmäßigerer Klassenstruktur.
• Drei Schulen sind bereits barrierefrei oder können mit geringem Kostenaufwand umgebaut werden. Jeweils eine barrierefreie wird zur Partnerschule einer anderen Schule.
• Dringend sanierungsbedürftige Schulen, die u.a. auch nicht die Voraussetzungen für den offenen Ganztagsbetrieb bieten bzw. erweitert werden müssen, erhalten endlich die notwendigen Mittel, ohne dass dafür andere Schulen geopfert werden müssen.
• Der finanzielle Aufwand bei diesem Partnermodell betrüge ca. 1,25 Mio. € für Sanierung und bedarfsgerechte Erweiterung (vgl. Gutachten Teil VIII: Alternativen II). Bei einem Tilgungszeitraum von 60 Jahren und realen Zinsen von 2% ergäbe sich daraus ein jährlicher Finanzierungsbedarf von ca. 35.000,-€. Bei allen Schließungs- und Neubauvarianten wäre der jährliche Finanzierungsbedarf wesentlich höher; bei den vom externen Berater favorisierten großen Lösungen müsste Lilienthal eher das Zehnfache dieser Summe jährlich aufbringen!
• Das Partnermodell ist ein solidarisches Modell für Lilienthal insgesamt. Einerseits öffentliche Leistungen wie Schulen in Anspruch zu nehmen und anderseits Steuern zu zahlen sind zwei Seiten einer Medaille. Steuern und öffentliche Leistungen legitimieren sich politisch überhaupt erst aus dem Willen der Gesamtheit der Bürger. Es geht also nicht um „Anspruchsdenken“, sondern darum, dass Gemeinde und Verwaltung ihrer demokratischen Verantwortung gegenüber allen Lilienthalern soweit wie möglich gerecht werden.
• Die vom externen Berater favorisierten Schließungsmodelle verlassen den Weg der Solidarität. Den Lilienthalern in den Außenbereichen werden ihre Schulen geschlossen, um Um- und Neubauten im Innenbereich zu finanzieren. Auch wenn sich der externe Berater sträubt, wissenschaftliche Fakten anzuerkennen: Das Opfer, das von den Außenbereichen erbracht werden müsste, ist erheblich und lässt sich sogar monetär beziffern, indem der sozioökomische Wert der Infrastruktur über die Veränderung von Immobilienpreisen ermittelt wird: Die Schließung der Grundschulen Frankenburg und Seebergen würde geschätzt bis zu 110.000 € jährlich kosten, während eine maximale Betriebskosteneinsparung von 55.000 € zu erzielen wäre. Ein Schulreform, die, anstelle Effizienzgewinne für ganz Lilienthal zu schaffen, nur von den Außenbereichen in die Innenbereiche umverteilt und dabei noch Lebensqualität vernichtet, verdient diesen Namen nicht.
• Ein warnendes Beispiel zum Schluss ist Heidberg. Dort hat sich die negative Langfristwirkung einer Schulschließung in einer deutlich gehemmten Entwicklung gezeigt.
Mehr Infos unter: www.unserlilienthal-unseregrundschulen.de
Initiatoren dieser Petition sind (in alphabetischer Reihenfolge):
Ilona Behrens, Ina Czelk, Corinna Germendorff, Kirstin Groll, Martin Heinlein, Günther Heuer, Katharina Holm, Tanja Kück-Meyer, Uta Murken-Gieschen, Norbert Thoden, Stefan Traub, Johanna Volkenborn-Gerds
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Petition am 8. Januar 2015 erstellt