

Wahn der europäischen Einheit: Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt - Von Lissabon bis Luhansk ... pure Angst!
3. Okt. 2023, Keine Kommentare
Von Stefan Weinert
Liebe Pazifisten von Flensburg bis Freiburg und Dresden bis Dortmund,
vielen Dank für eure rege Beteiligung an diesem Vorhaben, doch ...
... es wird immer erschreckender. Einen Tag vor dem „Tag der Einheit“ 2023 trafen sich die 27 Mitgliedstaaten der EU – vertreten durch bezahlte und dekorierte Politiker und nicht durch einfache Bürger – in Kiew, und versammelten sich um den „Forderer Nr.1“, Wolodymyr Selenskyj. Dessen Außenminister tönte, es sei einmalig, dass so etwas geschehe und es werde nicht mehr lange dauern, bis dass die Ukraine nicht nur externer Gastgeber der EU sei, sondern ein Mitglied der EU selbst.
In dasselbe Horn stieß – oder soll ich sagen?: Auf dieselbe Marschtrommel schlug die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock. Mann/Frau/Di (!) traute sich kaum hinzuhören. Denn sie sagte tatsächlich, es werde der Tag kommen, wo die Europäische Union "von Lissabon bis Luhansk“ reichen würde. Geschichtsbewusste und ältere Bürger/innen mussten hier einfach mächtig zusammenzucken.
„Tag der Einheit“ - war das eigentlich beabsichtigt, die nationale Bezeichnung „deutsche“ hier wegzulassen? Kommt mir in diesem größenwahnsinnigen Kontext fast so vor. Jedenfalls – sollte Baerbock recht behalten, dann wird es irgendwann in der Zukunft den „Tag der europäischen Einheit“ geben. Dann, wenn Millionen russische, ukrainische, amerikanische und deutsche Männer und Frauen mit ihrem Blut diesen „Einheitsvertrag“ unterzeichnet haben.
Warum - so fragen sich mit mir weit über die Hälfte der deutschen Bürger/innen - konnten die EU und NATO und das gerade wieder vereinte Deutschland (1990) nicht beim damaligen „Status Quo“ und ihrem heiligen Versprechen, die NATO nicht nach Osten voranzutreiben - stehenbleiben?
Warum wurde peu a peu die friedliche und mit „Gebeten statt Gewehren“ errungene Niederlage der DDR bis auf den heutigen Tag mit Stiefeln getreten und nun Gewehre statt Friedensgebete den Ton angeben?
„Bündnis 90/Die Grünen“ - heute eine Verhöhnung des Volkes und regelrechte Blasphemie – sollte es tatsächlich einen (1) Gott geben!! Woran ich persönlich immer noch glaube – und vor 34 Jahren waren es in der DDR hunderttausende, von denen viele in die Kirchen strömten.
Bitte kommentiert und bleibt dran, für diese Bürgerkonferenz ein Wort bei euren Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen, Stammtisch, Mitschüler/innen und Nachbarn einzulegen und teilt das Anliegen wo immer ihr es könnt. Danke!
Peace and Love, Shalom und Pacem - Euer Stefan Weinert