

Die Abschiebung von Andi Olalere Adgebite verhindern!


Die Abschiebung von Andi Olalere Adgebite verhindern!
Das Problem
Erst integrieren dann abschieben? Nicht mit uns!
Andi Olalere Adgebite aus Nigeria hat eine Ausbildung als Fachkraft im Gastgewerbe gemacht und – bei der Corona-Pandemie nicht verwunderlich – anschließend keinen Arbeitsplatz gefunden. Daraufhin hat er eine Ausbildung zum Pflegeassistent im Krankenhaus in Schwetzingen begonnen, wo er auch beschäftigt ist. Er spricht gut Deutsch und wohnt zusammen mit (deutschen) Freunden. Er hat einen Führerschein gemacht und sich ein Auto gekauft, um seiner Arbeit in Schwetzingen nachgehen zu können. Hier ist Integration wirklich geglückt – so denken viele, die Andi kennen und schätzen. Er gehört zu Bad Schönborn dazu!
Nun erscheint vor ein paar Tagen überraschend die Polizei, um Andi in Abschiebehaft zu nehmen. Die Richterin hat angeordnet, dass „der Betroffene nicht in Gewahrsam“ zu nehmen sei. Am 22.07.2021, also nur einen Tag später, wird durch das Regierungspräsidium mitgeteilt, dass an der geplanten Abschiebung festgehalten werde, da er „nicht im Gastgewerbe, sondern im Pflegebereich beschäftigt“ sei. Das klingt fast zynisch: wärest du im Gastgewerbe beschäftigt, dann würden wir anders entscheiden? Wo gibt es denn in Corona-Zeiten eine Stelle in der Gastronomie? Und warum geht man nicht den Weg, bei den zur Zeit vielen offenen Stellen in der Gastronomie dort einen Arbeitsplatz zu finden? Die Abschiebung ist am nächsten Dienstag im Rahmen einer Sammelmaßnahme nach Nigeria geplant.
Die Flüchtlingshilfe Bad Schönborn - Kronau - hat sehr viel dafür getan, dass geflüchtete Menschen Ausbildung, Arbeit und Wohnung finden und Integration gelingt. Mit vielen staatlichen Stellen haben sie dabei in der Zusammenarbeit sehr gute Erfahrungen gemacht. Ehrenamtliches Engagement und professionelle kommunale Verwaltung können sich gut ergänzen und gemeinsam erfolgreich zusammenarbeiten. Dass Integrationsbemühungen auch misslingen können, wissen alle Beteiligten nur zu gut. Eben darum ist es ein verheerendes Signal, wenn Andi nun abgeschoben wird. Die Kolleg*innen im Krankenhaus in Schwetzingen, die gestern davon gehört haben, haben spontan gesagt: „Dann streiken wir!“
Es sieht so aus, als solle ein Abschiebe-Flug nach Nigeria ohne Rücksicht auf tatsächliche Integrationserfolge unbedingt gefüllt werden. Leider ist das in den letzten Wochen und Monaten kein Einzelfall. Diese Entscheidung ist, wenn sie so bliebe, ein Schlag ins Gesicht all jener Arbeitgeber, die es möglich gemacht haben, dass Flüchtlinge Ausbildung und Arbeit haben. Wer soll einem Flüchtling noch Arbeit geben, wenn Abschiebung droht? Es ist auch entmutigend und fatal für diejenigen Menschen, die sich ehrenamtlich dafür einsetzen, dass Integration gelingt und gute Nachbarschaft gelebt wird.
Das Problem
Erst integrieren dann abschieben? Nicht mit uns!
Andi Olalere Adgebite aus Nigeria hat eine Ausbildung als Fachkraft im Gastgewerbe gemacht und – bei der Corona-Pandemie nicht verwunderlich – anschließend keinen Arbeitsplatz gefunden. Daraufhin hat er eine Ausbildung zum Pflegeassistent im Krankenhaus in Schwetzingen begonnen, wo er auch beschäftigt ist. Er spricht gut Deutsch und wohnt zusammen mit (deutschen) Freunden. Er hat einen Führerschein gemacht und sich ein Auto gekauft, um seiner Arbeit in Schwetzingen nachgehen zu können. Hier ist Integration wirklich geglückt – so denken viele, die Andi kennen und schätzen. Er gehört zu Bad Schönborn dazu!
Nun erscheint vor ein paar Tagen überraschend die Polizei, um Andi in Abschiebehaft zu nehmen. Die Richterin hat angeordnet, dass „der Betroffene nicht in Gewahrsam“ zu nehmen sei. Am 22.07.2021, also nur einen Tag später, wird durch das Regierungspräsidium mitgeteilt, dass an der geplanten Abschiebung festgehalten werde, da er „nicht im Gastgewerbe, sondern im Pflegebereich beschäftigt“ sei. Das klingt fast zynisch: wärest du im Gastgewerbe beschäftigt, dann würden wir anders entscheiden? Wo gibt es denn in Corona-Zeiten eine Stelle in der Gastronomie? Und warum geht man nicht den Weg, bei den zur Zeit vielen offenen Stellen in der Gastronomie dort einen Arbeitsplatz zu finden? Die Abschiebung ist am nächsten Dienstag im Rahmen einer Sammelmaßnahme nach Nigeria geplant.
Die Flüchtlingshilfe Bad Schönborn - Kronau - hat sehr viel dafür getan, dass geflüchtete Menschen Ausbildung, Arbeit und Wohnung finden und Integration gelingt. Mit vielen staatlichen Stellen haben sie dabei in der Zusammenarbeit sehr gute Erfahrungen gemacht. Ehrenamtliches Engagement und professionelle kommunale Verwaltung können sich gut ergänzen und gemeinsam erfolgreich zusammenarbeiten. Dass Integrationsbemühungen auch misslingen können, wissen alle Beteiligten nur zu gut. Eben darum ist es ein verheerendes Signal, wenn Andi nun abgeschoben wird. Die Kolleg*innen im Krankenhaus in Schwetzingen, die gestern davon gehört haben, haben spontan gesagt: „Dann streiken wir!“
Es sieht so aus, als solle ein Abschiebe-Flug nach Nigeria ohne Rücksicht auf tatsächliche Integrationserfolge unbedingt gefüllt werden. Leider ist das in den letzten Wochen und Monaten kein Einzelfall. Diese Entscheidung ist, wenn sie so bliebe, ein Schlag ins Gesicht all jener Arbeitgeber, die es möglich gemacht haben, dass Flüchtlinge Ausbildung und Arbeit haben. Wer soll einem Flüchtling noch Arbeit geben, wenn Abschiebung droht? Es ist auch entmutigend und fatal für diejenigen Menschen, die sich ehrenamtlich dafür einsetzen, dass Integration gelingt und gute Nachbarschaft gelebt wird.
Petition geschlossen.
Jetzt die Petition teilen!
Die Entscheidungsträger*innen
Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 23. Juli 2021 erstellt