Umweltschutz zur Chefsache

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Sehr geehrte Frau Merkel,

jeder Mensch, gleichgültig welcher Nation, gleichgültig auch ob arm oder reich, ist darauf angewiesen, dass unsere Umwelt geschützt wird. Gleichgültig, ob es dabei um unser Wasser, die Luft oder um den Artenerhalt der Tierwelt geht.

Fehler in dieser Hinsicht können wir uns nicht mehr leisten. Die Insekten sind derart zurückgegangen, dass es nicht mehr zu übersehen - oder sagen wir umgekehrt - sie nicht mehr zu sehen sind, was auffällt, wenn man daran denkt, wie häufig man früher die Autoscheibe putzen musste, hingegen sie heute sauber bleibt und die Bäche beherbergen schon lange keine empfindlichen Kleintiere mehr.

Bei uns in Bayern ist es so, dass der Landwirt völlig frei entscheiden und wirtschaften kann. Wenn er zwischen Bach und Feld keinen Streifen mehr lässt, kann nur dann eine Behörde einschreiten, wenn der Bauer direkt dabei ertappt wird, dass die Gülle ins Wasser spritzt. Sterben Fische und es besteht der Verdacht, dass durch einen Regen die Gülle nachträglich in den Bach geschwemmt wurde, sind den Behörden die Hände gebunden. Wie mir gesagt wurde, ist es aber nur in Bayern so.

Ebenso ist das Problem mit dem Hausschwamm in Bayern dadurch einfach eliminiert worden, dass dieser nicht mehr meldepflichtig, obwohl nachweislich auch durch Luft übertragbar ist.

Hängt es mit den uralten Bauernhöfen zusammen, die überall leer und abbruchreif seit 100 Jahren herumstehen? Der Landwirt baut daneben neu. Er braucht die Fläche nicht. Der Flächenfras muss wieder Thema werden.

Da viele solche Problemzonen sind, welche uns bedenklich stimmen müssen, oder aber langsam an unsere Verantwortung erinnern sollten, fordern wir Sie hiermit dazu auf, den Umweltschutz zur Chefsache zu erklären.

Er darf nicht mehr Sache der einzelnen Bundesländer oder Gemeinden sein, sondern wir brauche eine zentrale Stelle, welche primär die Interessen beim Umweltschutz hat.

Setzen Sie einen fähigen Menschen für diesen Posten ein! Es gibt sicher jemanden, der das nötige Wissen und das nötige Engagement besitzt.

Dazu fordern wir Sie auf, dass nach jedem Spritzeinsatz der Landwirte mit Gift, Stichproben über unseren Insektenbestand auf Kosten der Regierung gemacht werden, vor allem bei Landwirten, welche Biogasanlagen betreiben, und diese veröffentlicht werden.

Außerdem fordern wir Sie auf, dass jede Behörde, bei Gefahr durch Umweltschäden, sofort reagieren und nötige Maßnahmen ohne bürokratischen Vorlauf treffen darf, bis hin zum sofortigen Stoppen von landwirtschaftlichen Aktionen.

Verseuchung des Wassers durch Gift und Müll muss mit ausschließlich Gefängnis ohne Bewährung bestraft werden.

Wir - bzw. ich bedanken uns im Voraus für ihre Unterstützung, denn es kann sich niemand vorstellen, dass Sie nicht auf unserer Seite sind.

Für unsere Erde - wir brauchen sie, aber sie braucht uns nicht. Deshalb sollten wir dankbar sein, dass wir hier sein dürfen.

Ihre

Pia Seiler

PS: Bitte entschuldigen Sie die Wortwahl  "Fordern" - aber es ist leider eine Pedition und die Sache, wie Sie ja sicher wissen, wichtig.

 

 



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