Wir unterstützen unsere KollegInnen in der Türkei


Wir unterstützen unsere KollegInnen in der Türkei
Das Problem
Als WissenschaftlerInnen aus Österreich und der Schweiz verfolgen wir die Nachrichten über unsere KollegInnen in der Türkei, die gegen von den türkischen Sicherheitskräften in den kurdischen Gebieten begangenen Gräueltaten ihre Stimme erhoben haben, mit großer Sorge.
1128 „AkademikerInnen für Frieden“ unterzeichneten die Stellungnahme „Wir werden kein Teil dieses Verbrechens sein“ und riefen die türkische Regierung zur Beendigung der Gewalt gegen die kurdische Bevölkerung auf. Gleich nach der Veröffentlichung dieser Stellungnahme am 10. Jänner wurden diese WissenschaftlerInnen zur Zielscheibe von Gewalt und Drohungen der türkischen Regierung und AnhängerInnen der Regierungspartei.
Recep Tayyip Erdogan, der Staatspräsident der Türkei erklärte die WissenschaftlerInnen als „Landesverräter“. Gleich anschließend wurden Disziplinarverfahren auf den Universitäten und staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen die WissenschaftlerInnen wegen „Unterstützung von Terrorismus“ und „Beleidigung der türkischen Nation, des Staates der türkischen Republik und der Institutionen und Organe des Staates“ gestartet. Seit dem 10. Jänner begannen Regierungsnahe lokale und nationale Medien mit einer großen Hetzkampagne gegen die WissenschaftlerInnen, faschistische Gruppen übten Lynchversuche aus und unsere KollegInnen bekamen mehrere Morddrohungen von solchen Gruppen. Ein faschistischer Mafiaboss, der bekanntlich die Regierungspartei unterstützt, schwor „das Blut von verräterischen Wissenschaftlern in Strömen fließen zu lassen und sich in ihrem Blut zu baden“. Zusätzlich wurden bisher mehrere WissenschaftlerInnen polizeilich in die Staatsanwaltschaften vorgeführt und ihre Wohnungen wurden durchsucht.
Wir rufen die türkische Regierung zur sofortigen Einstellung der politischen Verfolgungen gegen WissenschaftlerInnen und zur Gewährleistung der Meinungs- und akademischen Freiheit auf. Zusätzlich unterstützen wir die „AkademikerInnen für Frieden“ in ihrer Aufforderung zur dringenden Beendigung der Gewalt und Menschenrechtsverletzungen in den kurdischen Gebieten.
Sie können uns direkt unter der E-Mail adresse akademikerinnenfuerfrieden@gmail.com kontaktieren.

Das Problem
Als WissenschaftlerInnen aus Österreich und der Schweiz verfolgen wir die Nachrichten über unsere KollegInnen in der Türkei, die gegen von den türkischen Sicherheitskräften in den kurdischen Gebieten begangenen Gräueltaten ihre Stimme erhoben haben, mit großer Sorge.
1128 „AkademikerInnen für Frieden“ unterzeichneten die Stellungnahme „Wir werden kein Teil dieses Verbrechens sein“ und riefen die türkische Regierung zur Beendigung der Gewalt gegen die kurdische Bevölkerung auf. Gleich nach der Veröffentlichung dieser Stellungnahme am 10. Jänner wurden diese WissenschaftlerInnen zur Zielscheibe von Gewalt und Drohungen der türkischen Regierung und AnhängerInnen der Regierungspartei.
Recep Tayyip Erdogan, der Staatspräsident der Türkei erklärte die WissenschaftlerInnen als „Landesverräter“. Gleich anschließend wurden Disziplinarverfahren auf den Universitäten und staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen die WissenschaftlerInnen wegen „Unterstützung von Terrorismus“ und „Beleidigung der türkischen Nation, des Staates der türkischen Republik und der Institutionen und Organe des Staates“ gestartet. Seit dem 10. Jänner begannen Regierungsnahe lokale und nationale Medien mit einer großen Hetzkampagne gegen die WissenschaftlerInnen, faschistische Gruppen übten Lynchversuche aus und unsere KollegInnen bekamen mehrere Morddrohungen von solchen Gruppen. Ein faschistischer Mafiaboss, der bekanntlich die Regierungspartei unterstützt, schwor „das Blut von verräterischen Wissenschaftlern in Strömen fließen zu lassen und sich in ihrem Blut zu baden“. Zusätzlich wurden bisher mehrere WissenschaftlerInnen polizeilich in die Staatsanwaltschaften vorgeführt und ihre Wohnungen wurden durchsucht.
Wir rufen die türkische Regierung zur sofortigen Einstellung der politischen Verfolgungen gegen WissenschaftlerInnen und zur Gewährleistung der Meinungs- und akademischen Freiheit auf. Zusätzlich unterstützen wir die „AkademikerInnen für Frieden“ in ihrer Aufforderung zur dringenden Beendigung der Gewalt und Menschenrechtsverletzungen in den kurdischen Gebieten.
Sie können uns direkt unter der E-Mail adresse akademikerinnenfuerfrieden@gmail.com kontaktieren.

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Petition am 17. Januar 2016 erstellt