
Wer die Viertagewoche schon real erlebt, weiß, dass es sich lohnt effizient kürzer zu arbeiten und dafür gesünder, ausgeglichener und damit hoffentlich auch länger zu leben. Zeit für ein bewusstes Welterleben jenseits der Arbeit zu haben, für autonome Selbstsorge jenseits von Geld- und Luxuswahn – das ermöglicht den persönlichen Übergang zur Nachhaltigkeit, verbunden mit der anthropologischen Erkenntnis, dass die nachhaltige Änderung des eigenen Tuns und Lassens nur gelingen kann, wenn möglichst viele andere möglichst globusweit ebenso handeln, weil nur so die großen Maschinen und Kraftwerke abgeschaltet und gedrosselt werden und nur so umgehend Riesenmengen an Treibhausgasemissionen eingespart werden.
Freie Freitage für manche sind fürs Ganze ein winziger Schritt, Freie Freitage für alle sind der entscheidende Schritt für das Weiterbestehen der technisierten menschlichen Zivilisation. Freie Freitage sind die notwendige und der bisher einzige (auch finanziell) durchführbare Maßnahme, die auf staatlicher Ebene erfolgen kann und global organisiert werden kann, weil es die UNO gibt, die genau für solche menschheitsexistenzielle Notwendigkeiten geschaffen wurde.
Deshalb ist diese Petition an die UNO und damit an die Entscheidungsträger*innen aller Staaten gerichtet. Sie kann auch auf Englisch und ab heute auch auf Spanisch unter change.org gelesen und unterschrieben werden.
Bitte also auch die Links zur englischen und spanischen Version weiterverbreiten, damit aus Millionen Freier Freitage bald Milliarden Freie Freitage werden.
Wenn Geld-Milliardäre Zeit haben ins Weltall zu fliegen, müssen Milliarden vernünftige Menschen einen Freien Freitag bekommen, um auf der Erde akzeptabel und auf Dauer das Leben genießen zu können. Freie Lebenszeit kann niemand im Lotto gewinnen, Gesundheit und Freiheit sind Grundbedingungen des menschenwürdigen Daseins und einer tatsächlich (auch für künftige Generationen) menschlichen Zivilisation.
http://chng.it/JYxdz7pHHZ