Verhinderung einer Pflegekammer in Berlin

Das Problem

Wir, Altenpflegeschüler/innen haben erfahren, dass eine Gruppe von Pflegeverbänden, in denen nur eine Minderheit von unter 2-3% der Pflegenden in Deutschland organisiert sind, versuchen, eine Pflegekammer mit Zwangsmitgliedschaft und Zwangsbeiträgen von aktuell 180,- € Jahresbeitrag auf Kosten aller Pflegenden einzurichten. Eine Pflegekammer leistet keinen Beitrag zur Verbesserung unserer Gehaltsituation, unserer Arbeitsbedingungen und zur Lösung des Fachkräftemangels. Aber genau diese Aspekte „brennen uns unter den Nägeln“. Eine Pflegekammer fördert dagegen nur die Bürokratie und dient, wenn überhaupt, Personen der oben genannten kleinen Gruppe.


Die Einrichtung einer Pflegekammer mit Zwangsmitgliedschaft in einem Bundesland führt mit großer Sicherheit zum Aufbau weiterer Zwangskammern in Deutschland. Wir sind beruflich in der Pflege tätig, daher berührt die Arbeit in Ihrem Parlament auch uns und unsere Interessen. Wir möchten uns ausdrücklich von der möglichen Einrichtung einer Pflegekammer mit Zwangsmitgliedschaft distanzieren. Dies geschieht gegen unseren ausdrücklichen Willen und gegen unsere beruflichen und persönlichen Interessen.

In einer demokratischen Gesellschaft haben wir das Recht unsere Interessenvertreter, z.B. nach Kompetenz oder Fähigkeiten, selbst auszusuchen, und Interessen, die den unseren widersprechen, entgegenzutreten. Mit einer gesetzlich eingerichteten Zwangsvertretung werden wir dieses Grundrechts beraubt. Zusätzlich würden wir mit einem Zwangsbeitrag wirtschaftlich unnötig belastet, da eine Pflegekammer keinen Beitrag zur Lösung unserer oben genannten Probleme leistet.


Wir erklären hiermit: Einer Pflegekammer wäre es grundsätzlich untersagt, in unserem Namen zu sprechen oder in unserem Namen tätig zu werden. Einer Pflegekammer wäre es nicht gestattet, unsere Daten zu speichern oder Beiträge zu erheben. Verhindern sie mit uns gemeinsam die Einrichtung einer Pflegekammer in Berlin!


Mit freundlichen Grüßen

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Sina LangePetitionsstarter*in
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Das Problem

Wir, Altenpflegeschüler/innen haben erfahren, dass eine Gruppe von Pflegeverbänden, in denen nur eine Minderheit von unter 2-3% der Pflegenden in Deutschland organisiert sind, versuchen, eine Pflegekammer mit Zwangsmitgliedschaft und Zwangsbeiträgen von aktuell 180,- € Jahresbeitrag auf Kosten aller Pflegenden einzurichten. Eine Pflegekammer leistet keinen Beitrag zur Verbesserung unserer Gehaltsituation, unserer Arbeitsbedingungen und zur Lösung des Fachkräftemangels. Aber genau diese Aspekte „brennen uns unter den Nägeln“. Eine Pflegekammer fördert dagegen nur die Bürokratie und dient, wenn überhaupt, Personen der oben genannten kleinen Gruppe.


Die Einrichtung einer Pflegekammer mit Zwangsmitgliedschaft in einem Bundesland führt mit großer Sicherheit zum Aufbau weiterer Zwangskammern in Deutschland. Wir sind beruflich in der Pflege tätig, daher berührt die Arbeit in Ihrem Parlament auch uns und unsere Interessen. Wir möchten uns ausdrücklich von der möglichen Einrichtung einer Pflegekammer mit Zwangsmitgliedschaft distanzieren. Dies geschieht gegen unseren ausdrücklichen Willen und gegen unsere beruflichen und persönlichen Interessen.

In einer demokratischen Gesellschaft haben wir das Recht unsere Interessenvertreter, z.B. nach Kompetenz oder Fähigkeiten, selbst auszusuchen, und Interessen, die den unseren widersprechen, entgegenzutreten. Mit einer gesetzlich eingerichteten Zwangsvertretung werden wir dieses Grundrechts beraubt. Zusätzlich würden wir mit einem Zwangsbeitrag wirtschaftlich unnötig belastet, da eine Pflegekammer keinen Beitrag zur Lösung unserer oben genannten Probleme leistet.


Wir erklären hiermit: Einer Pflegekammer wäre es grundsätzlich untersagt, in unserem Namen zu sprechen oder in unserem Namen tätig zu werden. Einer Pflegekammer wäre es nicht gestattet, unsere Daten zu speichern oder Beiträge zu erheben. Verhindern sie mit uns gemeinsam die Einrichtung einer Pflegekammer in Berlin!


Mit freundlichen Grüßen

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Sina LangePetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

An das Abgeordnetenhaus von Berlin zur Vorlage an alle Mitglieder des Abgeordnetenhauses
An das Abgeordnetenhaus von Berlin zur Vorlage an alle Mitglieder des Abgeordnetenhauses

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Petition am 18. Februar 2015 erstellt