
Sehr geehrte Damen und Herren,
heute genau vor 2 Jahren, habe ich diese Petition veröffentlicht. Ich habe gezeigt, daß zumindest wir Deutschen, geboren nach 1945 bis 1990, durchaus (!!!) ein berechtigtes Interesse daran haben, unsere eigene braune familiäre oder Arbeiter,-und Bauernstaat-Lebensgeschichte, wenn es sie gegeben hat, aufzuarbeiten und zu deuten und was diese historischen Gegebenheiten zum Teil mit uns heute Lebenden psychisch unbewußt noch macht und auch in die kommenden Generationen von uns Nachfahren-Deutschen projezieren kann.
Damit beende ich die Petition.
Es wurde gezeigt, das der deutsche Behördenapparat in Sachen Personendaten und Personen-Einsicht eigener Verwandter und hier ganz vorne dabei die katholische Kirche (!),in diesem Punkt jedoch nach völlig verkrusteten gesetzlichen Statuten fungieren und überborden mit Restriktionen die Dateneinsicht des Betroffenden entweder einschränken, blockieren oder nahezu auf die eigene Lebenszeit (bei den Katholiken sind es 99 Jahre) unmöglich machen.
Gleichwohl möchte ich mich bei den Institutionen und Personen (!) bedanken, die nach langem und z.T. zermürbenden Schriftverkehr (eher ihrer persönlichen positiven Einstellung zu meinem Gesuch geschuldet) wenigstens ein wenig ihre Archive geöffnet haben. Alles habe ich nicht beantwortet bekommen, vor allem die Justiz-Archivare und die katholische Kirchen-Archivare haben sich keinste Mühe gemacht, mir zu helfen und ihre Archive zu prüfen.
Aber der Petitions-Zeiger ist seit vielen Monaten bei 910 Unterschriften stehen geblieben, die Reise zurück in der Zeitspirale interessiert entweder die Masse der Menschen mit ihrem Bewußtsein für die eigene Familiengeschichte nicht oder sie fürchten einen Einblick in die archivierten Unterlagen ihrer Vorfahren oder sie haben möglicherweise einfach nicht die Kraft dafür, das einmal darauf ankommen zu lassen.
Trotzdem vielen Dank für Ihr Interesse und die ermutigenden Kommentare, machen Sie es besser!
Die eingangenen Spenden mögen nach Möglichkeit wenigstens zur Dreiviertel den Frauen, Männern und Kindern des Volkes Palästina im total zerstörten Gaza-Streifen oder im Libanon als Hungerhilfe weitergeleitet werden, denn die können wahrlich nichts für diesen genozidalen Krieg der Israelis.
Es verbleibt herzlichst Ihr Andreas, 18.05.2025