
Kassel ächtete am 14. Juni 2021 als erste und bisher einzige Stadt das M-Wort, aber dieser Beschluss wartet bis heute darauf umgesetzt zu werden.
Am 12. März 2023 sind in Kassel OB-Wahlen! Anlass genug um bei den Kandidat:innen nachzufragen, wie sie 20 Monate nach der Ächtung dazu stehen.
OB-Kandidat Stefan Käufler sagt:
"Als Oberbürgermeister würde ich einfach die Umbenennung der M-Apotheke am Bebelplatz bezahlen."
Es stehen Gelder für die Bekämpfung von Rassismus zur Verfügung, warum sollte also kein Geld zur Beseitigung von Rassismus bereit gestellt werden? Der Kandidat der Partei Die PARTEI will jedenfalls ein Teil des Budgets vom Amt für Chancengleichheit nutzen, um eine rassistische Tradition zu beenden.
Was für Pläne die anderen OB-Kandidat:innen haben, um dem Beschluss im Falle ihres Wahlgewinns gerecht zu werden?
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