

Wir haben mit unserer Bürgereingabe zur Ächtung des M-Wortes erreicht, dass die Stadt Kassel am 14.06.2021 als erste Stadt offiziell anerkannte, dass die Verwendung des M-Wortes in jedem Kontext rassistisch ist.
Durch diesen Beschluss haben die demokratisch gewählten Vertreter*innen der Kasseler Bürgerschaft festgestellt, dass jegliche Verwendung des M-Wortes in Kassel verachtet wird (Synonym für Ächtung: Verachtung).
Das M-Wort wurde als rassistische Fremdbezeichnung in Kassel vom umgangssprachlichen Gebrauch ausgeschlossen (Synonym für Ächtung: Ausschluß).
Nun ist in Kassel endlich Schluß mit den überflüssigen Dikussionen, bei denen das M-Wort dauernd reproduziert wird und meist noch weitere rassistische Aussagen getätigt werden die dann unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit legalisiert und legitimiert werden.
Rassismus ist keine Meinung!
In Kassel wurde eindeutig festgestellt, dass JEGLICHE Verwendung des M-Wortes rassistisch und verachtenswert ist.
Endlich wurde dem Gaslighting und Victim Blaming beim M-Wort ein Ende gesetzt und vorbei ist auch die Mär über die Ehrung afrikanischer Medizin (s. Punkt 15 unserer GegenArgumente).
Seit dem 14. Juni 2021 gilt der Name aller Firmen und Produkte die in Kassel das M-Wort im Namen tragen in dieser Stadt als rassistisch, ein Fakt wurde offiziell und ohne Ausnahme bestätigt.
Wir sind der Auffassung, dass der Beschluss unseres Antrages von der Kasseler Stadtverordnetenversammlung ein historisches Ereignis war und desto mehr Kommunen diesem wegweisenden Schritt folgen, desto stärker werden die Argumente so vieler Initiativen und Aktivist*innen die sich seit Jahren gegen die unkritische Weiterverwendung des M-Wortes und für die Umbenennung von M-Apotheken, M-Strassen, M-Hotels usw. einsetzen.
Aber um dies zu erreichen muss der Antrag zur Ächtung des M-Wortes in den jeweiligen Kommunalparlamenten zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten wie dies geschehen kann. Die Initiative zur bundesweiten Ächtung des M-Wortes gibt hier Hilfestellung.
Die Dekade für Menschen afrikanischer Abstammung, auf der unser Antrag zur Ächtung des M-Wortes fußt, läuft 2024 ab. Die Zeit wird also knapp.
Umso erfreulicher ist es, dass in Frankfurt am Main nun auch versucht wird den Antrag zur Ächtung des M-Wortes der Beschlussfassung im Stadtparlament zuzuführen. Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg bei der Durchsetzung und bitten euch alle den Link dieses Petitionsupdates zu teilen.