Petition update

Unsere Petition erreicht im Rekordtempo die Politik!

Sandra Schlensog
Germany

Mar 23, 2018 — „Sehr geehrter Herr Präsident, meine Damen und Herren, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, ich beginne mit einem Zitat.“

So läutet die Bundestagsabgeordente Katja Kipping (DIE LINKE) in ihre Rede im Bundestag in der Debatte rund um die Regierungserklärung ein. Das Zitat, das folgt, stammt aus dieser Petition:

„Mein Name ist Sandra. Ich habe einen Sohn. Leider bin ich Empfängerin von Hartz IV. Dies öffentlich zuzugeben fällt mir nicht leicht. Doch der Wille die Aussagen von Jens Spahn nicht einfach vorbeiziehen zu lassen, ist stärker als die Scham.“

Dann sagt sie:

„Mit diesen Worten beginnt eine Petition, die Jens Spahn auffordert, für einen Monat von Hartz IV zu leben. Mehr als 160.000 haben inzwischen diese Petition unterzeichnet und jede Unterschrift ist eine rote Karte für den schwarzen Spahn und die hat er sich verdient.“

Hier der Ausschnitt ihrer Rede: https://twitter.com/ChangeGER/status/976887873017434112

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

unsere Petition hat es in Windeseile in den Bundestag geschafft und sorgt auch dort für Diskussion. Denn in der ersten Regierungserklärung der Groko klaffte bei den Themen HartzIV und Armut eine große Lücke. Keine einzige, mutige Veränderung scheint in Sicht! Lasst uns das nicht hinnehmen und auch weiter laut sein!

Aber nicht nur Katja Kipping hat sich geäußert. Auch Norbert Blüm – den ich letzte Woche auch persönlich traf, um ihm von der Petition zu berichten – äußert scharfe Kritik an den Äußerungen von Jens Spahn. Der frühere Arbeitsminister (übrigens auch CDU) nennt Spahn „empathielos“. Die „sozialbürokratischen, eiskalten Bemerkungen“ seien diskriminierend und verletzend.

Unsere Petition bleibt in aller Munde und öffnet den Raum für eine verlängerte Debatte über soziale Gerechtigkeit. Eine Redakteurin des Stern hat gerade eine sechsseitige Geschichte über die politischen Forderungen von Alleinerziehenden geschrieben. Lange hat sie auf den passenden Anlass gewartet und unsere Petition hat einen geliefert. :-) Das zeigt auch der nicht enden wollende Zulauf für unsere Petition. Wir sind mehr als 163.000 Unterschriften stark.

„Arm gegen Arm“ dürfen nicht weiter gegeneinander ausgespielt werden. Ein erster Schritt ist, dass das Kindergeld und der Kinderfreibetrag erhöht werden sollen. Aber Menschen, die von der Grundsicherung leben, haben davon nichts – denn es wird angerechnet. Das ist in meinen Augen Diskriminierung.

Ich werde Herrn Spahn treffen und ich gehe nicht unvorbereitet in das Gespräch. Auf einen Pressetermin mit „in die Kamera lächeln“ werde ich mich nicht einlassen. Schon jetzt arbeite ich an meinen Forderungen und Statements. Und Ihr alle zusammen habt mir mit Euren Kommentaren schon sehr dabei geholfen. Vielen Dank für den Mut, Eure persönlichen Geschichten in den Kommentaren zu teilen.

Bis das Ministerium einen geeigneten Termin gefunden hat, wird noch etwas Zeit vergehen. Spahns Partei, die CDU, hat rund 425.000 Mitglieder. Wisst Ihr, was toll wäre? Wenn wir mehr Menschen für die Petition mobilisieren, als die CDU Mitglieder hat. Damit hätten wir ein gewichtiges Argument und es wäre ein deutliches Zeichen für echte Veränderung in der Armutspolitik. Helft Ihr mir?

change.org/jensspahn

Ich danke Euch von Herzen!

Eure Sandra


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