Johanna DarkaGermany
Aug 15, 2021

Jedes Jahr kurz vor meinem Geburtstag jährt sich auch der Tag, an dem meine liebe Mutter - sie war mit Anfang achtzig noch vollkommen gut drauf - vom Arzt eine tödliche Schmerzspritze (Diclofenac) wegen ihrer Arthrose bekam. Da der praktische Arzt sie sofort wieder verlies, musste sie an den Folgen des unverzüglich eingetretenen anaphylaktischen Schocks mit nachfolgendem Organversagen und Herzinfarkt versterben.
Diese Nebenwirkung ist allen Medizinern bekannt. Trotzdem verabreichen sie immer wieder diese Spritze, insbesondere älteren Menschen und in Seniorenheimen. Es würde reichen, wenn sie etwa fünfzehn Minuten bei ihren PatientInnen blieben und ihnen im Falle des eintretenden anaphylaktischen Schocks zusätzlich eine Adrenalinspritze verabreichten.
Aber durch die Verteilung der Beweislast bei ärztlichen Behandlungsfehlern allein auf den Schultern der (verstorbenen) Patienten und ihrer Angehörigen und die hierauf fußende, Opfer benachteiligende Rechtsprechung und parteiliche Arbeit von Rechtsanwälten (die eher Ärzte und deren Versicherungen vertreten als Patienten) brauchen sie sich in der Regel vor keiner Verfolgung oder Konsequenzen ihres Handelns zu fürchten.
So bleibt Deutschland für mich immer noch das Land der möglichen ärztlichen TODESSPRITZE!
Ich habe meiner Mutti helle Blumen auf ihr Grab gestellt. Ich hatte ein Jahr, nachdem mir mein schwerer Behandlungsfehler passierte, keine Kraft mehr, den Fall meiner lieben Mutter anzuzeigen und verfolgen zu lassen. Auch wenn mich die sehr erboste Notärztin immer wieder dazu aufforderte. Sie hatte noch mit meiner Mutter sprechen können.
Zu sehr musste ich erfahren, wie MACHTLOS Patienten hierzulande sind und wie sinnlos das sogenannte „Patientenrechtegesetz“ die Interessen von Ärzten und ihren mächtigen Versicherungen schützt. Opfer werden weiterhin missachtet.
BITTE UNTERZEICHNET MEINE WICHTIGE PETITION und verteilt sie. Danke.

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