

„Wer pflegt Deutschland, wenn wir aufgeben müssen? Stoppt die Pflegereform!“
Das Anliegen
Aktualisierung vom 15. Oktober 2026
Seit dem Start dieser Petition hat sich die politische Situation rund um die Pflegereform verändert.
Am 30. September 2026 hat das Bundeskabinett den Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes beschlossen.
Ich begrüße ausdrücklich, dass die ursprünglich vorgesehenen Kürzungen bei den Rentenbeiträgen für pflegende Angehörige nicht mehr Bestandteil des aktuellen Gesetzentwurfs sind.
Auch zusätzliche Unterstützungsangebote für Familien mit pflegebedürftigen Kindern sind grundsätzlich positiv.
Trotzdem bleiben wichtige Fragen offen.
Insbesondere beschäftigt mich die geplante Neuordnung der Verhinderungspflege.
Künftig soll Ersatzpflege aus neuen Leistungsbudgets finanziert werden können.
Ich möchte sichergestellt wissen, dass Familien dadurch keine Nachteile entstehen und sie weiterhin vertraute Betreuungspersonen einsetzen können.
Auch der langfristige Erhalt der sozialen Absicherung pflegender Angehöriger und der Schutz durch das Angehörigenentlastungsgesetz bleiben wichtige Anliegen.
Am 14. Oktober wurde außerdem eine neue Pflegestrukturkommission eingesetzt, die weitere Reformvorschläge erarbeiten soll.
Deshalb halte ich es weiterhin für wichtig, dass pflegende Angehörige bei diesen Entscheidungen gehört und beteiligt werden.
Mittlerweile unterstützen 14.166 Menschen diese Petition mit ihrer verifizierten Unterschrift.
Der ursprüngliche Petitionstext bleibt bewusst erhalten, da er die damaligen Sorgen und Forderungen dokumentiert.
Über die aktuellen Entwicklungen und meine nächsten Schritte informiere ich in den Petitionsupdates.
Nicole Heinen
Ursprünglicher Petitionstext
Stellen Sie sich vor, Ihr Kind wird niemals selbstständig leben können.
Stellen Sie sich vor, jeder Tag beginnt mit Sorge – und endet mit Erschöpfung.
Stellen Sie sich vor, Sie tragen diese Verantwortung nicht für Monate oder Jahre, sondern ein Leben lang.
Genau das ist unsere Realität.
Während andere Familien ihren Alltag planen, kämpfen wir um Stabilität, um Unterstützung – um ein Stück Normalität. Und genau jetzt, wo wir ohnehin am Limit leben, drohen politische Entscheidungen, uns noch mehr zu nehmen.
Diese Petition ist kein politisches Statement.
Sie ist ein Hilferuf.
Ich bin Mutter eines vierjährigen schwerstpflegebedürftigen Kindes. Mein Sohn lebt mit einer genetisch bedingten Form des West-Syndroms bei Trisomie 21 sowie weiteren schweren Erkrankungen.
Pflege ist für uns kein vorübergehender Zustand. Sie ist lebenslang.
Zusätzlich bin ich Tochter eines Vaters mit fortschreitender Demenz im Pflegeheim und einer Mutter, die zunehmend Unterstützung benötigt. Meine Familie lebt jeden Tag an der Belastungsgrenze – emotional, organisatorisch und finanziell.
Und jetzt soll die Pflegereform 2027 genau die Familien treffen, die ohnehin schon alles tragen?
Das dürfen wir nicht zulassen.
Unser Alltag besteht aus:
- Arztterminen, Therapien und Krankenhausaufenthalten
- ständiger Organisation und Bürokratie
- schlaflosen Nächten und permanenter Verantwortung
- dem Versuch, auch Geschwistern gerecht zu werden
Mein Mann musste seine Arbeit aufgeben, um die Pflege mitzutragen. Unsere finanzielle Sicherheit ist ohnehin fragil.
Die geplanten Änderungen verschärfen unsere Situation dramatisch:
- Kürzungen oder Unsicherheiten bei Rentenansprüchen zerstören unsere Zukunftsperspektive
- Der mögliche Wegfall des Angehörigenentlastungsgesetzes bedeutet zusätzliche existenzielle Belastung
- Einschränkungen bei der Verhinderungspflege nehmen uns eine der letzten Möglichkeiten, überhaupt kurz durchzuatmen
Unser Kind kann nicht von wechselnden fremden Pflegekräften betreut werden. Es braucht vertraute Menschen. Wird uns diese Unterstützung genommen, bricht unser ohnehin fragiles System zusammen.
Pflegende Familien sind keine Randgruppe. Wir sind das Rückgrat der Versorgung.
Ohne uns würde das System längst kollabieren.
Und trotzdem sollen wir noch mehr tragen?
Wir sagen klar: Nein.
Unsere Forderungen:
- Keine Verschlechterungen für pflegende Angehörige
- Volle Absicherung der Rentenansprüche
- Erhalt des Angehörigenentlastungsgesetzes
- Keine Einschränkung der Verhinderungspflege – insbesondere nicht bei vertrauten Betreuungspersonen
- Endlich echte Berücksichtigung der besonderen Situation von Familien mit pflegebedürftigen Kindern
Diese Reform darf so nicht umgesetzt werden.
Wenn Sie auch der Meinung sind, dass Familien wie unsere Schutz und Unterstützung verdienen, dann unterschreiben Sie diese Petition und teilen Sie sie.
Für unsere Kinder.
Für unsere Zukunft.
Für ein menschenwürdiges Pflegesystem.

14.230
Das Anliegen
Aktualisierung vom 15. Oktober 2026
Seit dem Start dieser Petition hat sich die politische Situation rund um die Pflegereform verändert.
Am 30. September 2026 hat das Bundeskabinett den Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes beschlossen.
Ich begrüße ausdrücklich, dass die ursprünglich vorgesehenen Kürzungen bei den Rentenbeiträgen für pflegende Angehörige nicht mehr Bestandteil des aktuellen Gesetzentwurfs sind.
Auch zusätzliche Unterstützungsangebote für Familien mit pflegebedürftigen Kindern sind grundsätzlich positiv.
Trotzdem bleiben wichtige Fragen offen.
Insbesondere beschäftigt mich die geplante Neuordnung der Verhinderungspflege.
Künftig soll Ersatzpflege aus neuen Leistungsbudgets finanziert werden können.
Ich möchte sichergestellt wissen, dass Familien dadurch keine Nachteile entstehen und sie weiterhin vertraute Betreuungspersonen einsetzen können.
Auch der langfristige Erhalt der sozialen Absicherung pflegender Angehöriger und der Schutz durch das Angehörigenentlastungsgesetz bleiben wichtige Anliegen.
Am 14. Oktober wurde außerdem eine neue Pflegestrukturkommission eingesetzt, die weitere Reformvorschläge erarbeiten soll.
Deshalb halte ich es weiterhin für wichtig, dass pflegende Angehörige bei diesen Entscheidungen gehört und beteiligt werden.
Mittlerweile unterstützen 14.166 Menschen diese Petition mit ihrer verifizierten Unterschrift.
Der ursprüngliche Petitionstext bleibt bewusst erhalten, da er die damaligen Sorgen und Forderungen dokumentiert.
Über die aktuellen Entwicklungen und meine nächsten Schritte informiere ich in den Petitionsupdates.
Nicole Heinen
Ursprünglicher Petitionstext
Stellen Sie sich vor, Ihr Kind wird niemals selbstständig leben können.
Stellen Sie sich vor, jeder Tag beginnt mit Sorge – und endet mit Erschöpfung.
Stellen Sie sich vor, Sie tragen diese Verantwortung nicht für Monate oder Jahre, sondern ein Leben lang.
Genau das ist unsere Realität.
Während andere Familien ihren Alltag planen, kämpfen wir um Stabilität, um Unterstützung – um ein Stück Normalität. Und genau jetzt, wo wir ohnehin am Limit leben, drohen politische Entscheidungen, uns noch mehr zu nehmen.
Diese Petition ist kein politisches Statement.
Sie ist ein Hilferuf.
Ich bin Mutter eines vierjährigen schwerstpflegebedürftigen Kindes. Mein Sohn lebt mit einer genetisch bedingten Form des West-Syndroms bei Trisomie 21 sowie weiteren schweren Erkrankungen.
Pflege ist für uns kein vorübergehender Zustand. Sie ist lebenslang.
Zusätzlich bin ich Tochter eines Vaters mit fortschreitender Demenz im Pflegeheim und einer Mutter, die zunehmend Unterstützung benötigt. Meine Familie lebt jeden Tag an der Belastungsgrenze – emotional, organisatorisch und finanziell.
Und jetzt soll die Pflegereform 2027 genau die Familien treffen, die ohnehin schon alles tragen?
Das dürfen wir nicht zulassen.
Unser Alltag besteht aus:
- Arztterminen, Therapien und Krankenhausaufenthalten
- ständiger Organisation und Bürokratie
- schlaflosen Nächten und permanenter Verantwortung
- dem Versuch, auch Geschwistern gerecht zu werden
Mein Mann musste seine Arbeit aufgeben, um die Pflege mitzutragen. Unsere finanzielle Sicherheit ist ohnehin fragil.
Die geplanten Änderungen verschärfen unsere Situation dramatisch:
- Kürzungen oder Unsicherheiten bei Rentenansprüchen zerstören unsere Zukunftsperspektive
- Der mögliche Wegfall des Angehörigenentlastungsgesetzes bedeutet zusätzliche existenzielle Belastung
- Einschränkungen bei der Verhinderungspflege nehmen uns eine der letzten Möglichkeiten, überhaupt kurz durchzuatmen
Unser Kind kann nicht von wechselnden fremden Pflegekräften betreut werden. Es braucht vertraute Menschen. Wird uns diese Unterstützung genommen, bricht unser ohnehin fragiles System zusammen.
Pflegende Familien sind keine Randgruppe. Wir sind das Rückgrat der Versorgung.
Ohne uns würde das System längst kollabieren.
Und trotzdem sollen wir noch mehr tragen?
Wir sagen klar: Nein.
Unsere Forderungen:
- Keine Verschlechterungen für pflegende Angehörige
- Volle Absicherung der Rentenansprüche
- Erhalt des Angehörigenentlastungsgesetzes
- Keine Einschränkung der Verhinderungspflege – insbesondere nicht bei vertrauten Betreuungspersonen
- Endlich echte Berücksichtigung der besonderen Situation von Familien mit pflegebedürftigen Kindern
Diese Reform darf so nicht umgesetzt werden.
Wenn Sie auch der Meinung sind, dass Familien wie unsere Schutz und Unterstützung verdienen, dann unterschreiben Sie diese Petition und teilen Sie sie.
Für unsere Kinder.
Für unsere Zukunft.
Für ein menschenwürdiges Pflegesystem.

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Petition am 7. Juni 2026 erstellt