
Verhindern Sie die Abschiebung integrierter Pflegekraft und Tochter
Das Anliegen
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
ich wende mich heute an Sie, weil ich mich mit meiner minderjährigen Tochter in einer Notsituation befinde und dringend Ihre Hilfe brauche. Ich schildere Ihnen unseren Fall:
Wir kommen aus Kolumbien. Meine 14-jährige Tochter und ich sind vor zweieinhalb Jahren nach Deutschland gekommen und haben hier Asyl beantragt. Unser Asylantrag wurde inzwischen vollständig abgelehnt, und wir werden aufgefordert, in unser Heimatland zurückzukehren.
Ich habe im August 2026 eine Ausbildung zur Pflegeassistenz begonnen. Eine Ausbildungsduldung wurde mir verwehrt. Schon zuvor war ich in Kolumbien eine ausgebildete Pflegekraft. Meine Tochter besucht hier die Schule und hat viele Freunde.
Wir haben die Härtefallkommission um Hilfe gebeten und eine Eingangsbestätigung erhalten. Unser Fall wurde jedoch bislang noch nicht zur Beratung angenommen. Aufgrund der neuen gesetzlichen Regelung, die im August 2026 in Kraft getreten ist, besteht für uns weiterhin die Gefahr einer jederzeitigen Abschiebung.
Wir haben keine Duldung. Wir haben lediglich ein Blatt Papier mit unseren Namen, das bis zum Ende dieses Monats gültig ist und auf dem steht, dass ich nicht arbeiten darf.
Wir haben große Angst, dass wir abgeschoben werden, bevor die Härtefallkommission über die Annahme unseres Falles entschieden hat. Unsere derzeitige Situation ist sehr unsicher und belastend. Die Ausländerbehörde setzt uns stark unter Druck. Wir finden keine Ruhe, leiden unter großer psychischer Belastung und fühlen uns im Stich gelassen.
Eine Rückkehr nach Kolumbien ist uns aus den verschiedensten Gründen nicht zumutbar. Unter anderem ist dort das tägliche Leben von Gewalt, Mord, gesellschaftlichen Krisen und extremer sozialer Ungleichheit geprägt. Für mich als alleinerziehende Frau mit einer minderjährigen Tochter sind dies Gegebenheiten, in die wir keinesfalls zurückkehren möchten.
Wir wissen unser Leben in Deutschland zu schätzen und haben die deutsche Kultur in unser Herz geschlossen. Wir sind bereits beruflich und sozial gut integriert. Aufgrund des andauernden Abschiebeverfahrens konnte meine kolumbianische Ausbildung in der Pflege bislang nicht anerkannt werden. Da ich Menschen sehr gerne helfe und deshalb meinem Pflegeberuf leidenschaftlich nachgehe, habe ich mich entschlossen, mich erneut im Pflegebereich ausbilden zu lassen. Mein Ausbildungsbetrieb ist mit meiner Arbeit sehr zufrieden. Mir wurde dort bereits eine dauerhafte Festanstellung in Aussicht gestellt.
Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum kürzlich eine neue gesetzliche Regelung erlassen wurde, die Kolumbianern den Zugang zu einer Arbeitserlaubnis erschwert beziehungsweise komplett verwehrt. Es sollte doch zumindest für Personen, die sowieso schon in Deutschland sind, möglich sein, das Visum, beispielsweise für eine Ausbildung, aus Deutschland heraus zu beantragen. Aber auch dieser Weg bleibt mir versperrt. Ich kann nicht verstehen, weshalb Menschen wie ich, die arbeiten möchten, sich beruflich qualifizieren und ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten wollen, an einer solchen Freiheit gehindert werden. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels, insbesondere in der Pflege, ist diese Situation für mich widersprüchlich. Für meine Lehrerin in der Berufsschule und für viele andere Menschen, die in Deutschland groß geworden sind, ist meine drohende Abschiebung trotz des Fachkräftemangels in der Pflege nicht nachvollziehbar und sehr beschämend.
Außerdem würde uns eine Abschiebung aus unserem aufgebauten sozialen Netz herausreißen. Meine Tochter und ich haben hier Freundschaften geschlossen, und ich habe einen Lebensgefährten gefunden, mit dem ich Teil einer Kirchengemeinde bin. Wir planen, zu heiraten und unsere gemeinsame Zukunft aufzubauen.
Unser Bekanntenkreis, unser Arbeitsumfeld und wir selbst setzen auf die Politik und darauf, dass Sie uns unter die Arme greifen, da wir trotz aller Mühen bislang nur fallen gelassen wurden.
Bitte unterschreiben Sie diese Petition, um zu zeigen, dass eine Abschiebung keine Lösung ist. Lassen Sie uns gemeinsam für Menschlichkeit und eine nachhaltige Integration kämpfen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

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Das Anliegen
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
ich wende mich heute an Sie, weil ich mich mit meiner minderjährigen Tochter in einer Notsituation befinde und dringend Ihre Hilfe brauche. Ich schildere Ihnen unseren Fall:
Wir kommen aus Kolumbien. Meine 14-jährige Tochter und ich sind vor zweieinhalb Jahren nach Deutschland gekommen und haben hier Asyl beantragt. Unser Asylantrag wurde inzwischen vollständig abgelehnt, und wir werden aufgefordert, in unser Heimatland zurückzukehren.
Ich habe im August 2026 eine Ausbildung zur Pflegeassistenz begonnen. Eine Ausbildungsduldung wurde mir verwehrt. Schon zuvor war ich in Kolumbien eine ausgebildete Pflegekraft. Meine Tochter besucht hier die Schule und hat viele Freunde.
Wir haben die Härtefallkommission um Hilfe gebeten und eine Eingangsbestätigung erhalten. Unser Fall wurde jedoch bislang noch nicht zur Beratung angenommen. Aufgrund der neuen gesetzlichen Regelung, die im August 2026 in Kraft getreten ist, besteht für uns weiterhin die Gefahr einer jederzeitigen Abschiebung.
Wir haben keine Duldung. Wir haben lediglich ein Blatt Papier mit unseren Namen, das bis zum Ende dieses Monats gültig ist und auf dem steht, dass ich nicht arbeiten darf.
Wir haben große Angst, dass wir abgeschoben werden, bevor die Härtefallkommission über die Annahme unseres Falles entschieden hat. Unsere derzeitige Situation ist sehr unsicher und belastend. Die Ausländerbehörde setzt uns stark unter Druck. Wir finden keine Ruhe, leiden unter großer psychischer Belastung und fühlen uns im Stich gelassen.
Eine Rückkehr nach Kolumbien ist uns aus den verschiedensten Gründen nicht zumutbar. Unter anderem ist dort das tägliche Leben von Gewalt, Mord, gesellschaftlichen Krisen und extremer sozialer Ungleichheit geprägt. Für mich als alleinerziehende Frau mit einer minderjährigen Tochter sind dies Gegebenheiten, in die wir keinesfalls zurückkehren möchten.
Wir wissen unser Leben in Deutschland zu schätzen und haben die deutsche Kultur in unser Herz geschlossen. Wir sind bereits beruflich und sozial gut integriert. Aufgrund des andauernden Abschiebeverfahrens konnte meine kolumbianische Ausbildung in der Pflege bislang nicht anerkannt werden. Da ich Menschen sehr gerne helfe und deshalb meinem Pflegeberuf leidenschaftlich nachgehe, habe ich mich entschlossen, mich erneut im Pflegebereich ausbilden zu lassen. Mein Ausbildungsbetrieb ist mit meiner Arbeit sehr zufrieden. Mir wurde dort bereits eine dauerhafte Festanstellung in Aussicht gestellt.
Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum kürzlich eine neue gesetzliche Regelung erlassen wurde, die Kolumbianern den Zugang zu einer Arbeitserlaubnis erschwert beziehungsweise komplett verwehrt. Es sollte doch zumindest für Personen, die sowieso schon in Deutschland sind, möglich sein, das Visum, beispielsweise für eine Ausbildung, aus Deutschland heraus zu beantragen. Aber auch dieser Weg bleibt mir versperrt. Ich kann nicht verstehen, weshalb Menschen wie ich, die arbeiten möchten, sich beruflich qualifizieren und ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten wollen, an einer solchen Freiheit gehindert werden. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels, insbesondere in der Pflege, ist diese Situation für mich widersprüchlich. Für meine Lehrerin in der Berufsschule und für viele andere Menschen, die in Deutschland groß geworden sind, ist meine drohende Abschiebung trotz des Fachkräftemangels in der Pflege nicht nachvollziehbar und sehr beschämend.
Außerdem würde uns eine Abschiebung aus unserem aufgebauten sozialen Netz herausreißen. Meine Tochter und ich haben hier Freundschaften geschlossen, und ich habe einen Lebensgefährten gefunden, mit dem ich Teil einer Kirchengemeinde bin. Wir planen, zu heiraten und unsere gemeinsame Zukunft aufzubauen.
Unser Bekanntenkreis, unser Arbeitsumfeld und wir selbst setzen auf die Politik und darauf, dass Sie uns unter die Arme greifen, da wir trotz aller Mühen bislang nur fallen gelassen wurden.
Bitte unterschreiben Sie diese Petition, um zu zeigen, dass eine Abschiebung keine Lösung ist. Lassen Sie uns gemeinsam für Menschlichkeit und eine nachhaltige Integration kämpfen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

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Petition am 18. Oktober 2026 erstellt