Stoppt die Abschiebung von Mariama Keita

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Das Anliegen

Letzte Woche wurde Mariama Keita völlig überraschend abends von der Polizei verhaftet und in ein Abschiebegefängnis nach Darmstadt verbracht. Die Eheleute Keita und ihr Freundeskreis sind über diese Vorgehensweise zutiefst schockiert!

Frau Keita lebt seit 2018 zusammen mit ihrem Ehemann in Weisweil und ist bestens integriert. Sie und ihr Mann arbeiten beide und haben noch nie Sozialleistungen in Anspruch genommen. Frau Keita ist zudem intensiv mit Kursen zur Erlernung der deutschen Sprache beschäftigt. Wegen einer Lese- und Rechtschreibschwäche fällt ihr dies schwer. Die  Unterbrechungen durch die Coronakrise haben sie hier stark zurückgeworfen. Mit Hilfe von Privatunterricht hofft sie jedoch, die Prüfung Mitte des Jahres erfolgreich ablegen zu können. Damit hätte sie alle Voraussetzungen für die Erteilung einer dauerhaften Aufenthaltserlaubnis erfüllt. 

Frau Keita und ihr Mann sind seit 1996 ein Paar. Wegen großer Widerstände in Frau Keitas Familie durften sie erst 2015 heiraten. Ihr Mann lebt seit 1998 in Deutschland und steht kurz vor der Einbürgerung. Ihr ganzes gemeinsames Leben haben die beiden um ihre Beziehung gekämpft, haben viel Leid, Mühe und erhebliche Kosten in Kauf genommen und mit dem Ende der Coronakrise ein Licht am Ende eines langen Tunnels gesehen: alle Papiere waren vollständig, eine Privatlehrerin und eine dauerhafte Teilzeitanstellung gefunden - endlich freundliche Aussichten.

Und nun die entsetzliche Verhaftung. Alle Bemühungen würden durch eine Abschiebung zunichte gemacht. Das, worum das Paar so viele Jahre hart gekämpft hat, nämlich seine Liebe gemeinsam leben zu können und nicht mehr getrennt sein zu müssen, wird von der Behörde als einziges (!) Argument zur Abschiebung herangezogen: Sie waren ja schon mal viele Jahre getrennt, ihre Ehe sei daher fragwürdig und eine Abschiebung zumutbar. 

Eine Abschiebung würde für Frau Keita furchtbares Leid bedeuten. In Guinea hätte Mariama keinerlei Chance, das für das Visum erforderliche Sprachnivesu zu erlangen. Zudem wäre sie der Gewalt ihres Bruders ausgesetzt, der ihre Ehe verurteit. Schon jetzt ist ihr Gessundheitszustand im Gefängnis bedenklich und ihr Mann ist in großer Sorge um sie. Der Freundeskreis der Familie und ihre Rechtsanwältin arbeiten mit Hochdruck daran, dass Frau Keita bleiben kann.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift eine Abschiebung zu verhindern!

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Gudrun SchnabelPetitionsstarterin/Petitionsstarter

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