Stoppt den „sicheren Raum“ für Süchtige vor der Kinderbibliothek

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Das Anliegen

In unserer Nachbarschaft, direkt vor der Kinder- und Jugendbibliothek, wird ein sogenannter "sicherer Raum" für Alkoholiker und Drogenabhängige geschaffen. Fast täglich erleben wir, wie es dort zu Auseinandersetzungen kommt und Alkohol sowie Drogen konsumiert werden. Diese Entwicklungen beobachte ich mit großer Besorgnis, denn sie haben bereits dazu geführt, dass viele Kinder sich nicht mehr trauen, zur Bibliothek zu gehen – einem Ort, der eigentlich ein sicherer Zufluchtsort und ein Zentrum der Bildung und der Förderung der Leselust sein sollte.

Ein öffentlicher Platz, besonders einer, der für Kinder vorgesehen ist, sollte ein sicherer Raum ohne den Einfluss von Drogen und Alkohol sein. Die Entscheidung, eine solche Einrichtung direkt vor einer Bibliothek zu platzieren, gefährdet unsere Kinder, die dort täglich hingehen, um zu lernen und zu entdecken. Kinder sollten nicht den Risiken und dem Anblick von Suchtkämpfen ausgesetzt werden. Stattdessen verdienen sie eine Umgebung, die sie fördert und in der sie sich sicher fühlen.

Zudem kann die Präsenz eines solchen „sicheren Raumes“ die Besucherfrequenz der Bibliothek erheblich beeinträchtigen. Eltern werden zögern, ihre Kinder alleine dorthin zu schicken, was langfristig zu einer geringeren Nutzung und schließlich einer möglichen Schließung der Bibliothek führen könnte. Das können und wollen wir nicht zulassen.

Es gibt zweifellos einen Bedarf an sicheren Räumen für Süchtige, um ihnen zu helfen, ihre Probleme zu überwinden. Doch diese sollten fernab von Orten realisiert werden, an denen Kinder ihren Alltag verbringen. Wir müssen mit den zuständigen Behörden zusammenarbeiten, um alternative Standorte zu identifizieren, die sowohl den Bedürfnissen der Süchtigen als auch jenen der Kinder gerecht werden.

Ich fordere die Verantwortlichen auf, die Pläne für diesen "sicheren Raum" zu überdenken und einen Ort zu wählen, der für alle Beteiligten geeignet ist. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Kinder und Jugendlichen unserer Gemeinde in einer sicheren und ermutigenden Umgebung aufwachsen können.

Bitte unterschreiben Sie diese Petition, um den Schutz und das Wohlergehen unserer Kinder zu gewährleisten und die Zukunft unserer Bibliotheken in den Gemeinden zu sichern. Gemeinsam können wir einen Unterschied machen.

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Nicole HeppelmannPetitionsstarterin/Petitionsstarter

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