Schule jetzt! – Tornescher fordern eine zügige Planung und Umsetzung eines Schulneubaus

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Das Problem

Seit Juni 2022 gibt es einen Mehrheitsbeschluss für den Neubau einer Grundschule. Die Verwaltung hat mit der Umsetzung begonnen. Allem Anschein nach könnte der Bau einer modernen und pädagogisch zeitgemäßen Grundschule zeitnah beginnen.

Jedoch sieht die Wahrheit anders aus! CDU und BfT haben in der letzten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Soziales, Sport, Kultur und Bildung (JSSKB) im September 2023 entschieden, von der Verwaltung vier weitere Alternativen zum Neubau prüfen zu lassen. Begründet wurde dies mit angekündigten Klagen der Anwohner des neuen Standorts am Esinger Weg und dem Wunsch nach weiteren Optionen.

Wir als Eltern und Großeltern aktueller und zukünftiger Grundschülerinnen und Grundschüler sind mit der Entscheidung aus dem September 2023 absolut unzufrieden und fordern Sie als gewählte kommunale Politikerinnen und Politiker des Tornescher Rats auf, unsere Anliegen ernst zu nehmen und unsere Interessen als Tornescher Bürgerinnen und Bürger zu vertreten. Wir sagen klar „Stopp“ zu dem Festhalten am vorhandenen Standort der Johannes-Schwennesen-Schule durch die CDU und dem Kreislauf aus Anträgen in verschiedenen Ausschüssen, die im Ergebnis zu einer Blockade des zügigen Neubaus führen! Mögliche Gerichtsprozesse sind aus unserer Sicht kein Hinderungsgrund für öffentliche Bauvorhaben, denn mit solchen ist an jedem Standort zu rechnen.

Die Realität an den Grundschulen ist bereits jetzt für die Kinder, den Offenen Ganztag und das pädagogische Personal an beiden Tornescher Schulen nur unter großen Anstrengungen zu bewältigen – dies wurde auch von den beiden Rektorinnen in der letzten Sitzung des JSSKB Ausschusses deutlich gesagt:

  • Diverse Fachräume werden und wurden in den letzten Jahren in Klassenräume und Räume für den Offenen Ganztag umgewandelt. Diese Fachräume sind jedoch im Regelfall kleiner als normale Klassenräume.
  • Mittlerweile fehlen jegliche Gruppen- und Differenzierungsräume bei einer steigenden Zahl von Kindern mit besonderen Bedürfnissen.
  • Der Offene Ganztag an beiden Tornescher Grundschulen leidet unter Raumnot – sei es für die Mittagsverpflegung, die Hausaufgabenbetreuung oder das freie Spiel. Diese Zustände sind bekannt, wie auch die lokale Presse widerspiegelt (zum Beispiel am 8. November 2022 für die Johannes-Schwennesen Schule und wiederholt seit dem September 2022 auch für die Fritz-Reuter-Schule).
  • Das Mittagessen muss – zumindest in der Fritz-Reuter-Schule – auf Servierwagen und langen Wegen in verschiedene Räume transportiert werden und kühlt dabei ab, weil es bis heute keine Mensa gibt.
  • Die Elterninitiative aktiver und interessierter Eltern Tornescher Kinder aus der Kita wie aus der Schule, die seit gut einem Jahr immer wieder an den Ausschuss-Sitzungen des JSSKB und des Bauausschuss teilnimmt, und Ihnen Fragen zu dem Neubau stellt, erhält keine zufriedenstellenden Antworten.

Wir – Kinder, Eltern, Großeltern – nehmen Sie – Ratsmitglieder, Ausschussmitglieder, Kandidierende – in die Pflicht, unsere Interessen zu vertreten:

  1. Schulneubau einer neuen Grundschule JETZT! ohne weitere Verzögerungen
  2. Volle Unterstützung und Befähigung der örtlichen Verwaltung, den Schulneubau mit ganzer Kraft voranzubringen!
  3. Vorausschauende Planung für die Schulen – so wie es ebenfalls für KITAs gemacht wird. Kita-Kinder werden Schulkinder und benötigen auch dann Bildungsräume!

Fest steht: Wir werden von jetzt an jede Information hinsichtlich des Schulneubaus in jede Klasse, jede Kindergartengruppe und jede Familie in Tornesch tragen.

 

Elterninitiative Tornesch

Großeltern unterstützen Grundschulneubau (GUG)

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Daniela AsmusPetitionsstarter*in

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