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Wolters nur in Braunschweig: offenes Treffen am 23.10.2026 um 16 Uhr

Sophie 1895Braunschweig, Germania
9 ott 2026

Die Ereignisse in den Medien überschlagen sich. Sowohl die Braunschweiger Politik, als auch die Volksbank BraWo und die TCB haben sich bereits öffentlich geäußert. 

Ein riesiger Erfolg für uns! Der Druck ist hoch genug, jetzt gilt es ihn aufrechtzuerhalten! 
Es gibt verschiedene Initiativen und Aktionen, die das bereits tun! Denn gewonnen haben wir noch nicht. Dabei geht es um Arbeitsplätze, Brautradition vor Ort und die Frage, welche Perspektiven auch künftig für Braunschweig bestehen. Noch keine klare Zusage gibt es zu diesen Themen.

Die Befragung soll deshalb weiterhin helfen, ein möglichst umfassendes Bild davon zu erhalten, welche Ideen, Möglichkeiten und Unterstützungsangebote in der Region vorhanden sind. Sie bleibt deshalb bis zum 22.10.2026 geöffnet: https://forms.cloud.microsoft/e/RwKQt2suKZ
Jede und jeder ist eingeladen, sich den bereits über 750 Teilnehmenden anzuschließen. 

Denn die Übernahme beantwortet nicht jede Frage. Auch wenn Entscheidungen getroffen wurden, bedeutet das nicht automatisch, dass keine Gestaltungsspielräume mehr bestehen.

Wer von regionaler Verbundenheit spricht, muss auch darüber sprechen, wie sie künftig konkret ausgestaltet werden kann. Genau deshalb soll nun ausgelotet werden, welche Möglichkeiten bestehen, Beschäftigung, Know-how und die Verbindung der Marke zu ihrer Heimatregion Braunschweig möglichst stark zu erhalten.

Wenn wir Transparenz einfordern, müssen wir sie auch selbst leben. Wenn wir Beteiligung wollen, müssen wir sie auch ermöglichen. Und wenn wir eine regionale Lösung fordern, müssen wir bereit sein, selbst Teil dieser Lösung zu werden.

Beim offenen Treffen am 23.10.2026 um 16 Uhr im Gewerkschaftshaus in Braunschweig (Wilhelm 5) werden die Ergebnisse der Befragung transparent und anonymisiert vorgestellt. Anschließend sollen die unterschiedlichen Vorschläge, Kontakte und Unterstützungsangebote zusammengeführt und mögliche nächste Schritte diskutiert werden. Ziel ist es, gemeinsam herauszuarbeiten, wo Handlungsspielräume bestehen und welche Ansätze weiterverfolgt werden können. Dort wird auch über das Geld für die Soli-Shirts entschieden. Was soll damit passieren?

Wenn wir Beteiligung ernst meinen, muss auch der Weg dorthin offen gestaltet werden. Deshalb soll jede und jeder die Möglichkeit haben, Ideen einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und an möglichen Lösungen mitzuwirken.

Parallel laufen Gespräche mit verschiedenen Akteuren und Initiativen.

Die Übernahme ist eine Realität. Aber nur weil Verträge geschlossen werden, heißt das nicht, dass jede Entwicklung bereits feststeht. Entscheidend ist, ob wir bereit sind, vorhandene Spielräume zu erkennen und zu nutzen. Wer eine regionale Lösung will, sollte jetzt dabei helfen herauszufinden, welche Möglichkeiten tatsächlich bestehen.

Die Ergebnisse der Befragung sollen anschließend auch der Stadt Braunschweig zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus sollen weitere relevante Akteure in die weiteren Gespräche einbezogen werden.

Eine wichtige Rolle spielt dabei auch das Umfeld von Wolters in Braunschweig. Die Verbindung zu Vereinen, Gastronomie, Handel und insbesondere zu Eintracht Braunschweig prägt die Marke seit Jahrzehnten. Regionale Verbundenheit zeigt sich nicht nur in einer Rezeptur oder einem Markennamen. Auch diese Perspektive soll in die weiteren Gespräche einfließen.

Klar ist: Die Zukunft von Wolters wird nicht allein in Verträgen entschieden. Sie wird auch dort entschieden, wo Menschen bereit sind, Verantwortung für ihre Region zu übernehmen. Die große Beteiligung zeigt, dass dieser Wille vorhanden ist. Jetzt kommt es darauf an, daraus konkrete Perspektiven für Braunschweig zu entwickeln.

Wir sind Wolters!

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