Rettet Inges Lebensmittelhändler! Keine Ausgrenzung für Arme und Gebrechliche!

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Inge hat Angst. Sie erzählt: "Ich laufe seit zwei Jahren am Rollator und bin dringend darauf angewiesen, in der Markthalle Neun hier in Berlin Kreuzberg jeden Tag direkt in meiner Nähe Lebensmittel günstig einkaufen zu können. Ich habe große Sorge, dass, wenn hier der Aldi geht, ich mich nicht mehr selber versorgen kann und für immer meine Selbstständigkeit verliere, weil für mich in der Markthalle alles zu teuer ist."

Doch direkt vor ihrer Haustür steht die hippe Markthalle Neun. Seit der Übernahme durch drei private Betreiber bietet sie meist (sehr) teure, edle Lebensmittel an ihren Marktständen, von denen der Großteil nur Freitags und Samstags offen hat. Ansonsten sind in der Halle nur wenige Lebensmittel zu finden. Alleine der Lebensmittelhändler Aldi, seit 42 Jahren hier im Kiez, stellt für Inge eine bezahlbare, tägliche Lebensmittelnahversorgung in der Markthalle Neun sicher, so wie für viele andere Anwohner im Kiez auch. 
 
Inge hat nicht viel Geld. In ihrem Kiez Kreuzberg leben viele Menschen, die wenig Geld haben. Für sie ist ein günstiges Lebensmittelangebot in ihrer Nähe existenziell. Die Markthalle Neun trägt in ihrer gegenwärtigen Form massiv zu steigenden Mieten, Aufwertung und Verdrängung in Inges Umgebung bei. In der Berliner Zeitung wurde sie als „rabiater Gentrifizierungsbeschleuniger“ bezeichnet.
Jetzt wollen die drei Markthallen Neun Betreiber statt dem Aldi einen „dm“-Drogeriemarkt in ihre Halle holen. Inge und viele andere Anwohner sind darüber empört. Wo können sie dann ihre Lebensmittel einkaufen? Kann Inge dann überhaupt noch hier wohnen bleiben, wenn sie bald vielleicht ihren Einkauf nicht mehr zahlen kann? Wird sie vielleicht bald ganz verdrängt werden? 

Doch „dm“-Gründer Götz Werner setzt sich für ein Grundeinkommen für alle ein und zeigt damit soziales Engagement. 
Gerade dann muss sich der „dm“ als Unternehmen auch für Themen wie Gentrifzierung, Verdrängung, Menschen, die ihre Heimat verlieren, engagieren. „dm“ muss auch auf Expansion seiner Filialen und auf Profit verzichten können, um Menschen in Not zu unterstützen und damit als Unternehmen Engagement und Glaubwürdigkeit zu zeigen. dm darf nicht zum Verdränger werden, dm darf nicht ein Teil von Gentrifzierung und Ausschluss von Menschen mit wenig Geld werden!

Daher unterstützen Sie bitte mit Ihrer Unterschrift meine Forderung: 
Inge soll weiter in ihrer Nähe Lebensmittel einkaufen können! Ihre Unterschrift für ein bezahlbares Leben in Berlin Kreuzberg für alle! Keine Verdrängung des Aldi oder einem vergleichbaren Lebensmittelhändlers durch eine neue Filiale des dm“-Drogeriemarktes in der Markthalle Neun Berlin Kreuzberg, damit ein bezahlbare Lebensmittel-Nahversorgung für Inge und alle anderen sichergestellt bleibt! Inge muss in ihrer Heimat bleiben können! dm-Drogeriemarkt muss darauf verzichten, in die Markthalle Neun Berlin Kreuzberg zu kommen, um die Menschen hier in Kreuzberg vor Verdrängung zu schützen.

Weitere Infos hier:
https://www.zeit.de/entdecken/2019-04/markthalle-neun-aldi-gentrifizierung-berlin-kreuzberg-protest https://kiezmarkthalle.noblogs.org/presse/  https://www.cicero.de/innenpolitik/aldi-markthalle-neun-kreuzberg-berlin-gruene-monika-herrmann https://archiv.berliner-zeitung.de/berlin/drogerien-statt-supermaerkte-dm-zeigt-interesse-an-rund-20-berliner-kaiser-s-filialen-24973808https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/dm-plant-mehr-als-100-neue-laeden-drogeriekette-expandiert-in-berlin-und-brandenburg/5334908.html https://archiv.berliner-zeitung.de/berlin/demo-vor-markthalle-9-in-kreuzberg--multikulti-gibt-es-nur-noch-bei-aldi-an-der-kasse--32301570 #MarkthalleNeun, #dm, #Verdrängung, #Gentrifizierung, #SozialeGerechtigkeit #BerlinKreuzberg #GoodFood, #StreetFood #Behinderung #Alter #Armut #HartzIV #Aldi