Fair unterwegs auf Berliner Gewässern

80

Steigern wir das auf 100 Unterschriften!
Petitionen mit mehr als 1000 Unterstützern verbessern ihre Erfolgswahrscheinlichkeit um den Faktor 5!

Das Anliegen

Die Gewässer unserer Hauptstadt bieten den Berlinerinnen und Berlinern und ihren Gäs­ten attraktive Möglichkeiten für sportliche Betätigung und Erholung. Entsprechend zahl­reich sind organisierte und nichtorganisierte Wassersportler in Ruder-, Segel- und Motorbooten während der Wassersportsaison unterwegs.

In zunehmender Zahl gehören zu den Verkehrsteilnehmern auf dem Wasser auch Men­schen, die von gewerblichen Anbietern für kurze Zeit Wasserfahrzeuge chartern, die in erster Linie darauf ausgelegt sind, den Besatzungen ein geselliges Beisammensein zu er­möglichen („Partyboote“). Für das Chartern dieser Wasserfahrzeuge werden in der Regel weder ein Sportbootführerschein noch sonstige Erfahrungen in der Führung von Sportboo­ten benötigt. Deshalb ist leider vermehrt zu beobachten, dass Führer von Partybooten an­dere Wassersportler behindern und gefährden, zum Beispiel weil sie Ausweichregeln nicht kennen und / oder nicht beachten. Zu beobachten ist auch rücksichtsloses Verhalten ge­genüber anderen Wassersportlern durch Verursachung von Partylärm. Besonders ärger­lich ist es, wenn unerfahrene oder unaufmerksame Verkehrsteilnehmer Schäden an Booten oder Wassersportanlagen Anderer verursachen und dann nicht für die verursach­ten Schäden aufkommen wollen oder können. Eine Haftpflichtversicherungspflicht für ge­werblich genutzte Sportboote gibt es nämlich nicht, so dass Geschädigte nicht selten auf ihrem Schaden sitzen bleiben. Das ist keine faires Miteinander auf dem Wasser.

Die Segelvereine des Reviers Dahme und die anderen Unterzeichner dieser Petition for­dern daher:

  1. Die Polizeipräsidentin in Berlin - Wasserschutzpolizei Ost - wird aufgefordert, in der Wassersportsaison 2021 intensiv gegen rücksichtsloses Verhalten auf dem Wasser ein­schließlich Lärmbelästigung vorzugehen.
  2. Der Senator für Finanzen Berlin wird aufgefordert, in der mehrjährigen Haus­haltsplanung den Bedarf der Wasserschutzpolizei an lagespezifischer technischer Aus­rüstung einschließlich von Geräten zur Messung von Lärmemissionen zu berücksichtigen.
  3. Die Senatorin für Wirtschaft wird aufgefordert, einen Runden Tisch unter Beteiligung der Wasserschutzpolizei Ost, des Berliner Segler-Verbands – Reviere Dah­me, Müggelsee und Zeuthen, des Landesruderverbands Berlin, der Berliner Was­sersportwirtschaft und des Bezirksamts Treptow-Köpenick von Berlin einzurichten, der Maßnahmen entwickelt und abstimmt, die gewerbliche Vercharterer von Partybooten er­greifen, um rechtzeitig, deutlich und wirksam auf ein verkehrsgerechtes, umweltfreundli­ches und rücksichtsvolles Verhalten ihrer Kunden bei der Führung von Partybooten hinzuwirken.

 

avatar of the starter
Segel-Gemeinschaft Wendenschloß e.V.Petitionsstarterin/Petitionsstarter

Die Entscheidungsträger

Polizeipräsidentin in Berlin
Polizeipräsidentin in Berlin
Senator für Finanzen Berlin
Senator für Finanzen Berlin
Senatorin für Wirtschaft Berlin
Senatorin für Wirtschaft Berlin

Updates zur Petition