Lasst uns unserem digitalen Votum in Würzburg ein Gesicht geben!

Die 13. Synode der EKD findet vom 8. bis 11. November 2026 in Würzburg statt. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, die Petition zur Überarbeitung der neuen friedensethischen Denkschrift persönlich an eines der drei Leitungsorgane der Evangelischen Kirche in Deutschland zu übergeben. Gleichzeitig streben wir einen offenen Austausch mit dem Leitungsgremium über die Anliegen der Petition und die zukünftige friedensethische Ausrichtung der EKD an.
Im Mittelpunkt stehen dabei unsere Forderungen,
- die friedensethische Denkschrift in ihrer jetzigen Form zurückzuziehen,
- eine neue Denkschrift transparent, demokratisch und unter Beteiligung der Gemeinden sowie pazifistischer Organisationen innerhalb der Evangelischen Kirchen zu erarbeiten,
- zu einer Friedensethik zurückzukehren, die der Botschaft Jesu und dem Vorrang gewaltfreier Konfliktlösungen verpflichtet ist,
- die Position der EKD zur nuklearen Abschreckung und zu Atomwaffen kritisch zu überprüfen und wieder stärker an den traditionellen friedenskirchlichen Grundsätzen auszurichten.
Begleitend könnten prominente Stimmen aus Kirche, Friedensarbeit und Öffentlichkeit eingeladen werden, um die Anliegen der Petition zu würdigen und den friedensethischen Diskurs zu stärken. Eine persönliche Übergabe gewinnt besonders dann an Gewicht, wenn viele Unterzeichnerinnen und Unterzeichner vor Ort dabei sind. Schon wenn lediglich vier Prozent der bisherigen Unterstützerinnen und Unterstützer nach Würzburg kommen, wären wir mehr als hundert Menschen. Eine solche Präsenz wäre kaum zu übersehen und würde die Bedeutung unseres Anliegens eindrucksvoll sichtbar machen.
Wir möchten die Anfrage zur Übergabe der Petition sowie zu einem Gespräch über die Friedensethik für den Nachmittag des 10. November 2026 an die Synode richten. Damit wir unsere Anfrage gut vorbereiten und ihre breite Unterstützung glaubwürdig darstellen können, bitten wir dich um eine unverbindliche Rückmeldung:
Könntest du am Nachmittag des 10. November nach Würzburg kommen?
Bitte sende uns eine E-Mail an info@gruenealternative.de mit der Anzahl der Personen, die teilnehmen würden, und dem Ort, von dem ihr anreisen würdet.
Lasst uns unserem digitalen Votum auch in der realen Welt Gewicht verleihen und gemeinsam ein deutliches Zeichen für eine lebendige friedensethische Debatte setzen. Gemeinsam können wir die EKD dazu ermutigen, die Diskussion über Frieden, Gewaltfreiheit und die Verantwortung der Kirche in Zeiten internationaler Krisen neu zu öffnen.
Karl-W. Koch & Thomas Krings
Vorstandssprecher Grüne Alternative e.V.