Kein ICE-Werk bei Feucht im Nürnberger Reichswald

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Das Anliegen

Alle reden von Klimaschutz und welch wichtige Funktion der Reichswald für das Klima in und um Nürnberg hat.

Nun kommt die Deutsche Bahn auf die Idee mitten in den Reichswald ein ICE Werk zu bauen. Dafür sollen mindestens 45 Hektar Bannwald, das sind 63!! Fußballfelder, abgeholzt werden.

Mögliche Standorte sollen in Feucht an der Muna, bzw. südlich davon am Jägersee und in Harrlach Gemeinde Allersberg liegen. 

Diese Standorte sind unserer Meinung nach völlig undiskutabel. Warum will man wertvollen Wald abholzen anstatt sich bestehende Brachflächen entlang der deutschen Bahnlinien zu suchen, auch wenn diese vielleicht etwas mehr als 25 km vom Nürnberger Hauptbahnhof entfernt sind.

Die Standorte in Feucht betreffen einerseits das ehemalige MUNA Gebiet das eben gerade weil es wenig betreten wird, naturbelassen und dadurch besonders wertvoll ist, anderseits das Gebiet nordwestlich des Jägersees. Es würde direkt an dem gerne als Badesee genutzten Jägersee und den Krugs Weihern, welche ein wertvoller Lebensraum für viele, zum Teil seltene Pflanzen und Tiere sind, angrenzen!

Dazu kommt, dass die Gebiete im Reichswald unter besonderem Schutz als EU-Vogelschutzgebiet und Natura 2000 (EU-Recht) stehen.

Der Reichswald ist Bannwald und keine Verfügungsmasse für die Bahn!

Er ist
-Naherholungsgebiet
-CO² Speicher
-Wasserspeicher
-Heimat für Tiere und Pflanzen
-Lärmschutzwall und Luftfilter der zahlreichen Autobahnen
-Ein kühlendes Element in Zeiten des Klimawandels

Helfen Sie mit, scheiben Sie jetzt Einwendungen im Raumordnungsverfahren zum ICE Werk. Weitere Informationen:
www.reichswald-bleibt.de/ 
Online Sammeleinwendung
:
https://helfen.bund-naturschutz.de/sammeleinwendung-ice-werk/ 
Einwendung schreiben Info:
https://reichswald-bleibt.de/einwendungen-schreiben/ 

 

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Probst ThomasPetitionsstarterin/Petitionsstarter

Die Entscheidungsträger

Andreas Scheuer
Bundesverkehrsminister
Markus Söder
Markus Söder
Ministerpräsident
Kerstin Schreyer
Kerstin Schreyer
Staatsministerium für Wohnen Bau und Verkehr

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