Keine Zusammenlegung am Gymnasium Heinzelmännchenweg
Keine Zusammenlegung am Gymnasium Heinzelmännchenweg
Das Anliegen
Auflösung der Hauptschule und Standortverlagerung in das neue Gymnasium am Heinzelmännchenweg: Die Städtische Gemeinschaftshauptschule Graf-Recke-Straße soll sukzessive aufgelöst werden. Mittels Beschlussvorlage soll die Verwaltung beauftragt werden zu prüfen, ob der verbleibende Schulbetrieb ab dem Schuljahr 2027/2028 der Hauptschule mit Fertigstellung des neuen Gebäudes des Gymnasiums Heinzelmännchenweg dorthin verlagert werden kann (bis 2031/2032 also 4 Jahre).
Unsere Bedenken und Argumente gegen diesen Plan
Als Eltern und Schüler der Gründungskohorte sowie zukünftige Bewerber des neu gegründeten Gymnasiums Heinzelmännchenweg möchten wir frühzeitig unsere Bedenken adresssieren:
Der Wunsch nach dem "Ankommen" nach langer Übergangszeit: Unsere Kinder verbringen aktuell ein Jahr in den Räumlichkeiten einer Realschule und werden anschließend ein weiteres Jahr in einer Grundschule untergebracht sein. Nach dieser zweijährigen Odyssee benötigen sie Beständigkeit. Der Neubau wurde als der Ort versprochen, an dem sie endlich als Schulgemeinschaft ankommen können. Eine jahrelange Doppelnutzung des Gebäudes konterkariert dieses Ziel vollständig.
Etablierung eigener Schulkultur wird erschwert: Ein neues Gymnasium muss sich erst finden und Traditionen etablieren. Eine erzwungene Campus-Teilung mit einer auslaufenden Schule verhindert den Aufbau einer klaren schulischen Identität.
Gefährdung des Erfolgs des neuen Gymnasiums: Eine solche Notlösung könnte das Anmeldeverhalten zukünftiger Eltern negativ beeinflussen.
Pädagogisches Konzept: Das Gebäude wurde für ein bestimmtes pädagogisches Konzept geplant. Die Stadt beschreibt ausdrücklich eine Clusterstruktur mit Selbstlernzentrum, Mehrzweckbereichen und differenzierten Lernformen. Eine zusätzliche Schule am Standort kann deshalb nicht nur anhand der Frage beurteilt werden, ob irgendwo Klassenräume frei sind.
Unsere drängenden Fragen an die Politik und Verwaltung
1.Organisatorische Trennung und Umsetzung: Wie genau soll die organisatorische Trennung der beiden Schülerschaften im Schulalltag erfolgen, um Reibungspunkte zu minimieren? Sind gänzlich unterschiedliche Pausenzeiten geplant?
2.Technische Machbarkeit: Wie ist sichergestellt, dass getrennte Abläufe im laufenden Betrieb überhaupt umsetzbar sind? Ist beispielsweise das Schulgong-System anpassbar? An der jetzigen Realschule ist dies beispielsweise nicht möglich.
3.Schulidentität und "Ankommen": Wie möchte die Stadt gewährleisten, dass unsere Kinder nach dem Jahr in der Realschule und dem Jahr in der Grundschule eine eigene, starke Schulidentität am neuen Standort aufbauen können? Wie soll das Gefühl vermittelt werden, endlich in der eigenen Schule angekommen zu sein, wenn das Gebäude bis zur geplanten Schließung der Hauptschule im Jahr 2031/2032 geteilt wird?
4. Anmeldeverhalten und Schulerfolg: Wurden die gegebenenfalls negativen Auswirkungen dieser Campus-Teilung auf das zukünftige Anmeldeverhalten für das neue Gymnasium geprüft? Wer übernimmt die Verantwortung, wenn diese Maßnahme dazu führt, dass sich das Gymnasium am Heinzelmännchenweg nicht erfolgreich etablieren kann?
5. Pädagogisches Konzept: Wie ist sichergestellt, dass das Konzept wie geplant umgesetzt werden kann?

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Das Anliegen
Auflösung der Hauptschule und Standortverlagerung in das neue Gymnasium am Heinzelmännchenweg: Die Städtische Gemeinschaftshauptschule Graf-Recke-Straße soll sukzessive aufgelöst werden. Mittels Beschlussvorlage soll die Verwaltung beauftragt werden zu prüfen, ob der verbleibende Schulbetrieb ab dem Schuljahr 2027/2028 der Hauptschule mit Fertigstellung des neuen Gebäudes des Gymnasiums Heinzelmännchenweg dorthin verlagert werden kann (bis 2031/2032 also 4 Jahre).
Unsere Bedenken und Argumente gegen diesen Plan
Als Eltern und Schüler der Gründungskohorte sowie zukünftige Bewerber des neu gegründeten Gymnasiums Heinzelmännchenweg möchten wir frühzeitig unsere Bedenken adresssieren:
Der Wunsch nach dem "Ankommen" nach langer Übergangszeit: Unsere Kinder verbringen aktuell ein Jahr in den Räumlichkeiten einer Realschule und werden anschließend ein weiteres Jahr in einer Grundschule untergebracht sein. Nach dieser zweijährigen Odyssee benötigen sie Beständigkeit. Der Neubau wurde als der Ort versprochen, an dem sie endlich als Schulgemeinschaft ankommen können. Eine jahrelange Doppelnutzung des Gebäudes konterkariert dieses Ziel vollständig.
Etablierung eigener Schulkultur wird erschwert: Ein neues Gymnasium muss sich erst finden und Traditionen etablieren. Eine erzwungene Campus-Teilung mit einer auslaufenden Schule verhindert den Aufbau einer klaren schulischen Identität.
Gefährdung des Erfolgs des neuen Gymnasiums: Eine solche Notlösung könnte das Anmeldeverhalten zukünftiger Eltern negativ beeinflussen.
Pädagogisches Konzept: Das Gebäude wurde für ein bestimmtes pädagogisches Konzept geplant. Die Stadt beschreibt ausdrücklich eine Clusterstruktur mit Selbstlernzentrum, Mehrzweckbereichen und differenzierten Lernformen. Eine zusätzliche Schule am Standort kann deshalb nicht nur anhand der Frage beurteilt werden, ob irgendwo Klassenräume frei sind.
Unsere drängenden Fragen an die Politik und Verwaltung
1.Organisatorische Trennung und Umsetzung: Wie genau soll die organisatorische Trennung der beiden Schülerschaften im Schulalltag erfolgen, um Reibungspunkte zu minimieren? Sind gänzlich unterschiedliche Pausenzeiten geplant?
2.Technische Machbarkeit: Wie ist sichergestellt, dass getrennte Abläufe im laufenden Betrieb überhaupt umsetzbar sind? Ist beispielsweise das Schulgong-System anpassbar? An der jetzigen Realschule ist dies beispielsweise nicht möglich.
3.Schulidentität und "Ankommen": Wie möchte die Stadt gewährleisten, dass unsere Kinder nach dem Jahr in der Realschule und dem Jahr in der Grundschule eine eigene, starke Schulidentität am neuen Standort aufbauen können? Wie soll das Gefühl vermittelt werden, endlich in der eigenen Schule angekommen zu sein, wenn das Gebäude bis zur geplanten Schließung der Hauptschule im Jahr 2031/2032 geteilt wird?
4. Anmeldeverhalten und Schulerfolg: Wurden die gegebenenfalls negativen Auswirkungen dieser Campus-Teilung auf das zukünftige Anmeldeverhalten für das neue Gymnasium geprüft? Wer übernimmt die Verantwortung, wenn diese Maßnahme dazu führt, dass sich das Gymnasium am Heinzelmännchenweg nicht erfolgreich etablieren kann?
5. Pädagogisches Konzept: Wie ist sichergestellt, dass das Konzept wie geplant umgesetzt werden kann?

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Petition am 1. Oktober 2026 erstellt