

KEINE KÜRZUNGEN DER KULTURPÄDAGOGIK!
Das Problem
Der Haushaltsentwurf der Stadt Köln 27/28 sieht starke Kürzungen bei den Kulturpädagogischen Facheinrichtungen vor. Den Verlust (je nach Einrichtung zwischen 25-50% der Strukturförderung) können die Einrichtungen nicht auffangen.
Dies Kürzungen sind für die Einrichtungen existenzbedrohend und betreffen das JFC Medienzentrum, den Kölner Spielecircus, die Jugendkunstschule Rodenkirchen, die Kölner Spielewerkstatt und den Malraum, das LATIBUL Theater- & Zirkuspädagogisches Zentrum, die MuKuTaThe Werkstatt, die Offene Jazzhausschule, Roots&Routes Cologne und das TheaterImpuls.
Die Kulturpädagogischen Facheinrichtungen in Köln erreichen jährlich rund 50.000 Kinder und Jugendliche mit ihren Angeboten im Stadtgebiet. Die elf Einrichtungen leisten damit einen wesentlichen Beitrag für außerschulische Bildung, Demokratisierungsprozesse, kulturelle und soziale Einbindung von Kindern und Jugendlichen aus allen Sozialräumen in die Stadtgesellschaft.
Für eine stabile und friedliche Stadtgesellschaft der Zukunft ist kulturelle Basisarbeit von zentraler Bedeutung.
Die Anzahl der psychischen Belastungen unter jungen Menschen steigt auch Jahre nach der Pandemie weiter, Jugendkriminalität bleibt eine Herausforderung und viele junge Menschen berichten von Einsamkeit sowie Verunsicherung durch aggressive, leicht konsumierbare digitale Angebote. Vor diesem Hintergrund gewinnen verlässliche Anlaufstellen, gezielte Ansprache für Jugendliche mit eingeschränkten Teilhabechancen und geschützte Repräsentationsräume stark an Bedeutung. Sie stärken die Resilienz, fördern das demokratische Miteinander und schaffen Orientierung. Hierfür braucht es weiterhin stabile Strukturen, gezielte, fachgerechte Angebote und die Stärkung von Dritten Orten.
Dafür muss die Strukturförderung der Kulturpädagogischen Facheinrichtungen gesichert bleiben. Diese Einrichtungen können bereits jetzt ihren Bedarf nicht decken und agieren am Rande des noch Möglichen.
In der aktuellen Förderstruktur werben die Einrichtungen jährlich über 3 Millionen Euro zusätzliche Fördermittel ein, so bringt jeder investierte Euro sieben Euro zusätzlich in die Stadt. Die Kürzungen bringen somit keine Einsparung. Die Strukturförderung ist für die Arbeit der Einrichtungen mittlerweile existenziell notwendig, denn der finanzielle Druck auf die Einrichtungen verschärft sich zunehmend: Sie kämpfen mit Preissteigerungen, steigenden Honorarkosten, wegfallenden Fördermöglichkeiten, steigendem Verwaltungsaufwand und ebenfalls steigenden Bedarfen. Die über eine lange Zeit aufgebauten Strukturen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen müssen daher in der aktuellen gesellschaftlichen Lage geschützt und gesichert werden.
Für das soziale und kulturelle Miteinander in Köln ist eine starke kulturpädagogische Basis von zentraler Bedeutung. Die Angebote wirken präventiv, stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und senken so die sozialen Folgekosten erheblich.
Daher fordern wir mit Nachdruck die Rücknahme der geplanten Kürzungen.
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Das Problem
Der Haushaltsentwurf der Stadt Köln 27/28 sieht starke Kürzungen bei den Kulturpädagogischen Facheinrichtungen vor. Den Verlust (je nach Einrichtung zwischen 25-50% der Strukturförderung) können die Einrichtungen nicht auffangen.
Dies Kürzungen sind für die Einrichtungen existenzbedrohend und betreffen das JFC Medienzentrum, den Kölner Spielecircus, die Jugendkunstschule Rodenkirchen, die Kölner Spielewerkstatt und den Malraum, das LATIBUL Theater- & Zirkuspädagogisches Zentrum, die MuKuTaThe Werkstatt, die Offene Jazzhausschule, Roots&Routes Cologne und das TheaterImpuls.
Die Kulturpädagogischen Facheinrichtungen in Köln erreichen jährlich rund 50.000 Kinder und Jugendliche mit ihren Angeboten im Stadtgebiet. Die elf Einrichtungen leisten damit einen wesentlichen Beitrag für außerschulische Bildung, Demokratisierungsprozesse, kulturelle und soziale Einbindung von Kindern und Jugendlichen aus allen Sozialräumen in die Stadtgesellschaft.
Für eine stabile und friedliche Stadtgesellschaft der Zukunft ist kulturelle Basisarbeit von zentraler Bedeutung.
Die Anzahl der psychischen Belastungen unter jungen Menschen steigt auch Jahre nach der Pandemie weiter, Jugendkriminalität bleibt eine Herausforderung und viele junge Menschen berichten von Einsamkeit sowie Verunsicherung durch aggressive, leicht konsumierbare digitale Angebote. Vor diesem Hintergrund gewinnen verlässliche Anlaufstellen, gezielte Ansprache für Jugendliche mit eingeschränkten Teilhabechancen und geschützte Repräsentationsräume stark an Bedeutung. Sie stärken die Resilienz, fördern das demokratische Miteinander und schaffen Orientierung. Hierfür braucht es weiterhin stabile Strukturen, gezielte, fachgerechte Angebote und die Stärkung von Dritten Orten.
Dafür muss die Strukturförderung der Kulturpädagogischen Facheinrichtungen gesichert bleiben. Diese Einrichtungen können bereits jetzt ihren Bedarf nicht decken und agieren am Rande des noch Möglichen.
In der aktuellen Förderstruktur werben die Einrichtungen jährlich über 3 Millionen Euro zusätzliche Fördermittel ein, so bringt jeder investierte Euro sieben Euro zusätzlich in die Stadt. Die Kürzungen bringen somit keine Einsparung. Die Strukturförderung ist für die Arbeit der Einrichtungen mittlerweile existenziell notwendig, denn der finanzielle Druck auf die Einrichtungen verschärft sich zunehmend: Sie kämpfen mit Preissteigerungen, steigenden Honorarkosten, wegfallenden Fördermöglichkeiten, steigendem Verwaltungsaufwand und ebenfalls steigenden Bedarfen. Die über eine lange Zeit aufgebauten Strukturen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen müssen daher in der aktuellen gesellschaftlichen Lage geschützt und gesichert werden.
Für das soziale und kulturelle Miteinander in Köln ist eine starke kulturpädagogische Basis von zentraler Bedeutung. Die Angebote wirken präventiv, stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und senken so die sozialen Folgekosten erheblich.
Daher fordern wir mit Nachdruck die Rücknahme der geplanten Kürzungen.
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Petition am 18. September 2026 erstellt