

Ich möchte für mein Kind da sein ! Bitte verhindern Sie meine Abschiebung 🙏
Das Anliegen
Ich möchte für mein Kind da sein – bitte verhindern Sie meine Abschiebung
Mein Name ist Daniel S. Ich bitte Sie mit dieser Petition darum, mir zu ermöglichen, in Deutschland zu bleiben – dem Land, das mein Zuhause ist.
Ich bin in Deutschland aufgewachsen. Meine Mutter wurde hier geboren, ebenso meine Geschwister. Mein Kind lebt hier, meine gesamte Familie lebt hier. Meine sozialen Bindungen, meine Sprache und mein gesamter Lebensmittelpunkt befinden sich in Deutschland. Deutschland ist meine Heimat.
Im Jahr 2020 habe ich eine schwere Straftat begangen. Dafür übernehme ich die volle Verantwortung.
Ich habe Männer erpresst, geschlagen und gefilmt, die sich mit Minderjährigen treffen wollten. Diese Männer nahmen Kontakt auf, weil sie davon ausgingen, ein Treffen mit Kindern oder Jugendlichen arrangieren zu können. Ich habe diese Situation ausgenutzt und mich selbst zum Richter gemacht. Das war falsch – rechtlich wie moralisch.
Damals hatte ich ein zutiefst falsches Mindset. Ich glaubte, diese Männer demütigen und bestrafen zu dürfen. Heute weiß ich: Selbst wenn Menschen bereit sind, schwerste Straftaten zu begehen, steht es niemandem zu, Selbstjustiz auszuüben. Schuld und Strafe gehören ausschließlich in die Hände des Rechtsstaates.
Zu dieser Zeit war ich zudem schwer drogenabhängig. Die Erpressungen dienten auch dazu, meine Sucht zu finanzieren. Rückblickend erkenne ich, dass mein Denken verzerrt war – geprägt von Abhängigkeit, Wut und Selbstüberschätzung. Dieses Mindset war falsch, und ich distanziere mich klar davon.
Für mein Handeln wurde ich zur Rechenschaft gezogen. Ich befand mich fast zwei Jahre in Untersuchungshaft und wurde im Jahr 2022 zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt. Davon habe ich inzwischen rund vier Jahre verbüßt. Seit nunmehr fünf Jahren habe ich mir nichts mehr zuschulden kommen lassen. Ich habe mich an alle Auflagen gehalten, Therapien abgeschlossen und lebe heute dauerhaft clean und stabil.
Diese Zeit hat mich grundlegend verändert. Heute bin ich Vater eines Kindes mit besonderen Bedürfnissen. Mein Sohn leidet an ADHS mit begleitendem Tourette-Syndrom und ist auf ein stabiles, verlässliches familiäres Umfeld angewiesen. Ich möchte für ihn da sein und Verantwortung übernehmen.
Trotz dieser Entwicklung droht mir nun die Abschiebung nach Serbien, verbunden mit einem langfristigen Einreiseverbot nach Deutschland. Serbien ist für mich ein fremdes Land. Ich bin dort nicht verwurzelt, beherrsche die Sprache kaum und würde meine Familie und mein soziales Umfeld vollständig verlieren. Eine Abschiebung würde meine Resozialisierung erheblich erschweren und meine Familie dauerhaft trennen.
Heute arbeite ich daran, mir eine legale und sinnstiftende Existenz aufzubauen. Als Teil meiner persönlichen Neuorientierung verfolge ich die Vision, künftig auch gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Geplant ist, einen Teil von Einnahmen und Spenden an Organisationen weiterzugeben, die Opfer von sexualisierter Gewalt unterstützen. Dieser Weg steht für meinen Wandel und meinen Willen, Verantwortung zurückzugeben.
Ich bitte nicht darum, meine Taten zu entschuldigen oder zu relativieren.
Ich bitte darum, meine Entwicklung, meine familiäre Verwurzelung und meine heutige Verantwortung zu sehen.
Ich habe meine Strafe angenommen, mich an alle Auflagen gehalten und mein Leben nachhaltig verändert. Ich möchte in meiner Heimat bleiben, bei meiner Familie, und für mein Kind da sein.
Bitte unterstützen Sie diese Petition.
Mit freundlichen Grüßen
Daniel .S

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Das Anliegen
Ich möchte für mein Kind da sein – bitte verhindern Sie meine Abschiebung
Mein Name ist Daniel S. Ich bitte Sie mit dieser Petition darum, mir zu ermöglichen, in Deutschland zu bleiben – dem Land, das mein Zuhause ist.
Ich bin in Deutschland aufgewachsen. Meine Mutter wurde hier geboren, ebenso meine Geschwister. Mein Kind lebt hier, meine gesamte Familie lebt hier. Meine sozialen Bindungen, meine Sprache und mein gesamter Lebensmittelpunkt befinden sich in Deutschland. Deutschland ist meine Heimat.
Im Jahr 2020 habe ich eine schwere Straftat begangen. Dafür übernehme ich die volle Verantwortung.
Ich habe Männer erpresst, geschlagen und gefilmt, die sich mit Minderjährigen treffen wollten. Diese Männer nahmen Kontakt auf, weil sie davon ausgingen, ein Treffen mit Kindern oder Jugendlichen arrangieren zu können. Ich habe diese Situation ausgenutzt und mich selbst zum Richter gemacht. Das war falsch – rechtlich wie moralisch.
Damals hatte ich ein zutiefst falsches Mindset. Ich glaubte, diese Männer demütigen und bestrafen zu dürfen. Heute weiß ich: Selbst wenn Menschen bereit sind, schwerste Straftaten zu begehen, steht es niemandem zu, Selbstjustiz auszuüben. Schuld und Strafe gehören ausschließlich in die Hände des Rechtsstaates.
Zu dieser Zeit war ich zudem schwer drogenabhängig. Die Erpressungen dienten auch dazu, meine Sucht zu finanzieren. Rückblickend erkenne ich, dass mein Denken verzerrt war – geprägt von Abhängigkeit, Wut und Selbstüberschätzung. Dieses Mindset war falsch, und ich distanziere mich klar davon.
Für mein Handeln wurde ich zur Rechenschaft gezogen. Ich befand mich fast zwei Jahre in Untersuchungshaft und wurde im Jahr 2022 zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt. Davon habe ich inzwischen rund vier Jahre verbüßt. Seit nunmehr fünf Jahren habe ich mir nichts mehr zuschulden kommen lassen. Ich habe mich an alle Auflagen gehalten, Therapien abgeschlossen und lebe heute dauerhaft clean und stabil.
Diese Zeit hat mich grundlegend verändert. Heute bin ich Vater eines Kindes mit besonderen Bedürfnissen. Mein Sohn leidet an ADHS mit begleitendem Tourette-Syndrom und ist auf ein stabiles, verlässliches familiäres Umfeld angewiesen. Ich möchte für ihn da sein und Verantwortung übernehmen.
Trotz dieser Entwicklung droht mir nun die Abschiebung nach Serbien, verbunden mit einem langfristigen Einreiseverbot nach Deutschland. Serbien ist für mich ein fremdes Land. Ich bin dort nicht verwurzelt, beherrsche die Sprache kaum und würde meine Familie und mein soziales Umfeld vollständig verlieren. Eine Abschiebung würde meine Resozialisierung erheblich erschweren und meine Familie dauerhaft trennen.
Heute arbeite ich daran, mir eine legale und sinnstiftende Existenz aufzubauen. Als Teil meiner persönlichen Neuorientierung verfolge ich die Vision, künftig auch gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Geplant ist, einen Teil von Einnahmen und Spenden an Organisationen weiterzugeben, die Opfer von sexualisierter Gewalt unterstützen. Dieser Weg steht für meinen Wandel und meinen Willen, Verantwortung zurückzugeben.
Ich bitte nicht darum, meine Taten zu entschuldigen oder zu relativieren.
Ich bitte darum, meine Entwicklung, meine familiäre Verwurzelung und meine heutige Verantwortung zu sehen.
Ich habe meine Strafe angenommen, mich an alle Auflagen gehalten und mein Leben nachhaltig verändert. Ich möchte in meiner Heimat bleiben, bei meiner Familie, und für mein Kind da sein.
Bitte unterstützen Sie diese Petition.
Mit freundlichen Grüßen
Daniel .S

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Petition am 3. September 2024 erstellt