DEUTSCHE FEMIZIDE: DIE WIEDERHOLUNG DER WIEDERHOLUNG DER WIEDERHOLUNG - UND KEINE BESSERUNG IN SICHT


In Obertshausen in Hessen wurde am gestrigen Samstag, 26.09.2026, eine 51-jährige Frau von ihrem Mann erstochen. In Hessen hatte erst eine Woche zuvor, am 20.09.2026, eine Frau die Messerattacke ihres getrennten, deutschen Ehemannes im öffentlichen Raum überlebt – rein zufällig, weil einige Couragierte den Gewalttäter aufhielten. Allein zwischen diesen beiden Attentaten liegen vier weitere Femizide im Saarland, in Nordrhein-Westfalen, in Berlin und in Bayern.
Morgen beginnt hier in Porto die 18th World Conference on Bioethics, Medical Ethics and Health Law (https://bioethicsporto2026.com/) und mein Vortrag zu deutschen Femiziden ist ausgearbeitet.
Ich werde den amtierende Innenminister Alexander Dobrindt zitieren: „Auf die Frage: Tut die Politik schon ausreichend viel, um Frauen vor Gewalt zu schützen? muss die Antwort heißen: Nein. Nicht ausreichend genug. Nicht viel genug.“ (21.11.2025)
Und, ich werde aufzeigen, dass sich die Situation gewaltbetroffener Frauen in Deutschland auch nach Ablauf eines weiteren Jahres überhaupt nicht verbessert hat – obwohl das Problem Femizid in den verantwortlichen Ministerien seit vielen Jahren bekannt ist.
Im Gegensatz zu den verantwortlichen Ministerien gewöhnen wir uns nicht an das ignorante: "Nuhr eine Frau"! Jede getötete Frau ist eine zuviel, jeder Femizid ist ein politischer Offenbarungseid.
Keine zwei Monate mehr und wir werden die strukturelle Gewalt gegen Frauen in Deutschland und die tödlichen Versäumnisse der Regierung am 25. November deutlich sichtbar machen.
Es bleiben nur noch wenige Wochen bis unsere diesjährige Kampagne startet: Bitte helft uns bei unserem Vorhaben und unterstützt, wenn Ihr könnt: https://gofund.me/61028b475
Wir würden nicht um Unterstützung bitten, wenn wir sie nicht bräuchten, um unser Protest-Projekt in drei Landeshauptstädten realisieren zu können. Denn sind immer noch weit entfernt von unserem Spendenziel.
Ihr entscheidet über unser Mandat, über den Rahmen und Umfang unseres Protests.
Jede Spende, ob 5, 20 oder 50 Euro, trägt dazu bei, dass wir nicht aufgeben müssen. Dass wir weiter laut bleiben. Und dass wir gemeinsam dafür kämpfen, dass wirksamer Schutz nicht länger aufgeschoben wird.
Verzögerung ist kein Grund, den Mut zu verlieren.
Sie ist ein Grund, entschlossener denn je weiterzumachen!
#endVAWG #IstanbulConventionNow #saveXX
Credits für das Foto @Christine Blohmann, Die Hoffotografen, Berlin
Nein, ich möchte nicht, dass Frau Zykunov et al. meinen Text (erneut) als "Inspiration" nutzen, sich selbst als Quelle benennen und damit Geld verdienen.