

Gemeinwohl für jeden
Das Anliegen
1.
```Was wir fordern```
Wir fordern eine globale Wirtschaft, die auch ohne stetiges Wachstum funktionieren kann.
Eine Wirtschaft, die freiwillig wachsen kann. Wo das Unnötige schrumpfen kann und das Wichtige wachsen kann.
```Warum```
Damit wir eine Wirtschaft haben, die nicht immer weiter wachsen muss, damit nicht immer mehr verbraucht wird.
```
Unsere heutige Wirtschaft```
Unsere heutige Wirtschaft funktioniert nur, wenn sie wächst. Bleibt das Wachstum aus, entstehen sofort Krisen wie Arbeitslosigkeit und Staatsverschuldung.
Gleichzeitig schadet genau dieses erzwungene, stetige Wachstum uns Menschen und der Natur. Aus dem reinen Zwang zu wachsen werden immer mehr überflüssige Dinge produziert: immer mehr Waffen, immer mehr Plastik, immer mehr Rechenzentren, die enorme Mengen an Energie verschwenden.
```What we demand```
We demand a global economy that can function without constant growth.
An economy that can grow voluntarily. Where the unnecessary can shrink and the important can grow.
So that we have an economy that doesn't have to keep growing all the time, so that we don't keep consuming more and more.
```Our economy today ```
> Our current economy only functions when it grows. When growth fails to materialize, crises such as unemployment and national debt immediately arise.
> At the same time, this forced, continuous growth harms both humanity and nature. Out of the pure compulsion to grow, more and more superfluous things are produced: more and more weapons, more and more plastic, more and more data centers that waste enormous amounts of energy.
2.
```
Beispiel was nach Niko Paechs Meinung nach getan werden kann``` :
Umgestaltung des Arbeitsmarktes und der Existenzsicherung • Arbeitszeitverkürzung: Eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit (z. B. auf eine 20- oder 30-Stunden-Woche) verteilt die vorhandene Arbeit gerechter. Dies verhindert Massenarbeitslosigkeit, wenn die Wirtschaft schrumpft oder stagniert. Zudem bleibt mehr Zeit für Care-Arbeit, Ehrenamt und Eigenarbeit. • Existenzsicherung: Instrumente wie ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) oder eine staatliche Arbeitsplatzgarantie im sozialen/ökologischen Sektor entkoppeln das Überleben des Einzelnen vom Zwang, permanent Erwerbsarbeit zu leisten.
Wirtschaften innerhalb ökologischer Grenzen • Ressourcen- und Emissionsdeckel: Der Verbrauch von Rohstoffen, Energie und der Ausstoß von Treibhausgasen werden gesetzlich streng limitiert (z. B. durch CO₂-Budgets). Wirtschaftlicher Erfolg definiert sich dann über die Effizienz innerhalb dieser Grenzen. • Zirkuläres Wirtschaften (Circular Economy): Produkte müssen langlebig, reparierbar und vollständig recycelbar sein. Geplante Obsoleszenz (bewusster Verschleiß) wird verboten. Der Fokus verschiebt sich von „Neu kaufen“ zu Nutzen, Teilen, Reparieren (z. B. durch Bibliotheken der Dinge oder Repair-Cafés).
Reform des Finanz- und Unternehmenssystems • Zinsfreie oder zinsreformierte Geldsysteme: Unser heutiges Geldsystem erzeugt durch den Zinseszinseffekt einen inhärenten Wachstumszwang. Alternative Geldsysteme oder Regionalwährungen könnten diesen Druck mindern. • Alternative Unternehmensformen: Unternehmen im Besitz von Aktionären (Shareholder-Value-Prinzip) fordern maximalen Profit und Wachstum. In einer Postwachstumsökonomie dominieren Genossenschaften, Stiftungsunternehmen oder Betriebe der Gemeinwohl-Ökonomie, bei denen der gesellschaftliche Nutzen vor dem Profit steht.
Ausbau von Commons und öffentlicher Infrastruktur • Commons (Allmende): Viele Güter und Dienstleistungen (wie Wohnraum, Energieversorgung, Nahverkehr oder digitale Plattformen) werden vergesellschaftet oder gemeinschaftlich verwaltet, statt sie dem spekulativen Markt zu überlassen. • Starke öffentliche Daseinsvorsorge: Ein exzellentes, kostenfreies oder sehr günstiges System in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Mobilität sorgt dafür, dass Menschen auch mit weniger individuellem Einkommen eine hohe Lebensqualität genießen.
Kultureller Wandel: Suffizienz statt Konsumismus • Vom „Mehr“ zum „Genug“ (Suffizienz): Der gesellschaftliche Status definiert sich nicht mehr über materiellen Besitz (Autos, Statussymbole), sondern über Zeitwohlstand, intakte soziale Beziehungen und Gesundheit. • Werbeverbote: Um den künstlich angefeuerten Konsumdrang zu reduzieren, wird kommerzielle Werbung im öffentlichen Raum stark eingeschränkt.
```
Example what for example could be done in opinion of Niko Paech``` :
Restructuring of the labour market and livelihood security • Reduction of working hours: Reducing weekly working hours (e.g. to a 20- or 30-hour week) distributes the available work more fairly. This prevents mass unemployment when the economy shrinks or stagnates. It also leaves more time for care work, volunteering and self-provisioning. • Securing livelihoods: Instruments such as an unconditional basic income (UBI) or a state job guarantee in the social/ecological sector decouple individual survival from the compulsion to perform permanent wage labour.
Operating within ecological limits • Resource and emission caps: The consumption of raw materials, energy and the emission of greenhouse gases are strictly limited by law (e.g. through CO₂ budgets). Economic success is then defined by efficiency within these limits. • Circular economy: Products must be durable, repairable and fully recyclable. Planned obsolescence (deliberate wear and tear) is banned. The focus shifts from "buying new" to using, sharing, repairing (e.g. through libraries of things or repair cafés).
Reform of the financial and corporate system • Interest-free or interest-reformed monetary systems: Our current monetary system creates an inherent growth compulsion through the compound interest effect. Alternative monetary systems or regional currencies could reduce this pressure. • Alternative forms of enterprise: Companies owned by shareholders (shareholder value principle) demand maximum profit and growth. In a post-growth economy, cooperatives, foundation-owned companies or businesses of the common good economy dominate, where social benefit takes precedence over profit.
Expansion of commons and public infrastructure • Commons: Many goods and services (such as housing, energy supply, local transport or digital platforms) are socialised or managed communally, instead of being left to the speculative market. • Strong public services: An excellent, free or very low-cost system in the areas of health, education and mobility ensures that people can enjoy a high quality of life even with less individual income.
Cultural change: sufficiency instead of consumerism • From "more" to "enough" (sufficiency): Social status is no longer defined by material possessions (cars, status symbols), but by time wealth, intact social relationships and health. • Advertising bans: In order to reduce the artificially fuelled desire to consume, commercial advertising in public spaces is heavily restricted.

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Das Anliegen
1.
```Was wir fordern```
Wir fordern eine globale Wirtschaft, die auch ohne stetiges Wachstum funktionieren kann.
Eine Wirtschaft, die freiwillig wachsen kann. Wo das Unnötige schrumpfen kann und das Wichtige wachsen kann.
```Warum```
Damit wir eine Wirtschaft haben, die nicht immer weiter wachsen muss, damit nicht immer mehr verbraucht wird.
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Unsere heutige Wirtschaft```
Unsere heutige Wirtschaft funktioniert nur, wenn sie wächst. Bleibt das Wachstum aus, entstehen sofort Krisen wie Arbeitslosigkeit und Staatsverschuldung.
Gleichzeitig schadet genau dieses erzwungene, stetige Wachstum uns Menschen und der Natur. Aus dem reinen Zwang zu wachsen werden immer mehr überflüssige Dinge produziert: immer mehr Waffen, immer mehr Plastik, immer mehr Rechenzentren, die enorme Mengen an Energie verschwenden.
```What we demand```
We demand a global economy that can function without constant growth.
An economy that can grow voluntarily. Where the unnecessary can shrink and the important can grow.
So that we have an economy that doesn't have to keep growing all the time, so that we don't keep consuming more and more.
```Our economy today ```
> Our current economy only functions when it grows. When growth fails to materialize, crises such as unemployment and national debt immediately arise.
> At the same time, this forced, continuous growth harms both humanity and nature. Out of the pure compulsion to grow, more and more superfluous things are produced: more and more weapons, more and more plastic, more and more data centers that waste enormous amounts of energy.
2.
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Beispiel was nach Niko Paechs Meinung nach getan werden kann``` :
Umgestaltung des Arbeitsmarktes und der Existenzsicherung • Arbeitszeitverkürzung: Eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit (z. B. auf eine 20- oder 30-Stunden-Woche) verteilt die vorhandene Arbeit gerechter. Dies verhindert Massenarbeitslosigkeit, wenn die Wirtschaft schrumpft oder stagniert. Zudem bleibt mehr Zeit für Care-Arbeit, Ehrenamt und Eigenarbeit. • Existenzsicherung: Instrumente wie ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) oder eine staatliche Arbeitsplatzgarantie im sozialen/ökologischen Sektor entkoppeln das Überleben des Einzelnen vom Zwang, permanent Erwerbsarbeit zu leisten.
Wirtschaften innerhalb ökologischer Grenzen • Ressourcen- und Emissionsdeckel: Der Verbrauch von Rohstoffen, Energie und der Ausstoß von Treibhausgasen werden gesetzlich streng limitiert (z. B. durch CO₂-Budgets). Wirtschaftlicher Erfolg definiert sich dann über die Effizienz innerhalb dieser Grenzen. • Zirkuläres Wirtschaften (Circular Economy): Produkte müssen langlebig, reparierbar und vollständig recycelbar sein. Geplante Obsoleszenz (bewusster Verschleiß) wird verboten. Der Fokus verschiebt sich von „Neu kaufen“ zu Nutzen, Teilen, Reparieren (z. B. durch Bibliotheken der Dinge oder Repair-Cafés).
Reform des Finanz- und Unternehmenssystems • Zinsfreie oder zinsreformierte Geldsysteme: Unser heutiges Geldsystem erzeugt durch den Zinseszinseffekt einen inhärenten Wachstumszwang. Alternative Geldsysteme oder Regionalwährungen könnten diesen Druck mindern. • Alternative Unternehmensformen: Unternehmen im Besitz von Aktionären (Shareholder-Value-Prinzip) fordern maximalen Profit und Wachstum. In einer Postwachstumsökonomie dominieren Genossenschaften, Stiftungsunternehmen oder Betriebe der Gemeinwohl-Ökonomie, bei denen der gesellschaftliche Nutzen vor dem Profit steht.
Ausbau von Commons und öffentlicher Infrastruktur • Commons (Allmende): Viele Güter und Dienstleistungen (wie Wohnraum, Energieversorgung, Nahverkehr oder digitale Plattformen) werden vergesellschaftet oder gemeinschaftlich verwaltet, statt sie dem spekulativen Markt zu überlassen. • Starke öffentliche Daseinsvorsorge: Ein exzellentes, kostenfreies oder sehr günstiges System in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Mobilität sorgt dafür, dass Menschen auch mit weniger individuellem Einkommen eine hohe Lebensqualität genießen.
Kultureller Wandel: Suffizienz statt Konsumismus • Vom „Mehr“ zum „Genug“ (Suffizienz): Der gesellschaftliche Status definiert sich nicht mehr über materiellen Besitz (Autos, Statussymbole), sondern über Zeitwohlstand, intakte soziale Beziehungen und Gesundheit. • Werbeverbote: Um den künstlich angefeuerten Konsumdrang zu reduzieren, wird kommerzielle Werbung im öffentlichen Raum stark eingeschränkt.
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Example what for example could be done in opinion of Niko Paech``` :
Restructuring of the labour market and livelihood security • Reduction of working hours: Reducing weekly working hours (e.g. to a 20- or 30-hour week) distributes the available work more fairly. This prevents mass unemployment when the economy shrinks or stagnates. It also leaves more time for care work, volunteering and self-provisioning. • Securing livelihoods: Instruments such as an unconditional basic income (UBI) or a state job guarantee in the social/ecological sector decouple individual survival from the compulsion to perform permanent wage labour.
Operating within ecological limits • Resource and emission caps: The consumption of raw materials, energy and the emission of greenhouse gases are strictly limited by law (e.g. through CO₂ budgets). Economic success is then defined by efficiency within these limits. • Circular economy: Products must be durable, repairable and fully recyclable. Planned obsolescence (deliberate wear and tear) is banned. The focus shifts from "buying new" to using, sharing, repairing (e.g. through libraries of things or repair cafés).
Reform of the financial and corporate system • Interest-free or interest-reformed monetary systems: Our current monetary system creates an inherent growth compulsion through the compound interest effect. Alternative monetary systems or regional currencies could reduce this pressure. • Alternative forms of enterprise: Companies owned by shareholders (shareholder value principle) demand maximum profit and growth. In a post-growth economy, cooperatives, foundation-owned companies or businesses of the common good economy dominate, where social benefit takes precedence over profit.
Expansion of commons and public infrastructure • Commons: Many goods and services (such as housing, energy supply, local transport or digital platforms) are socialised or managed communally, instead of being left to the speculative market. • Strong public services: An excellent, free or very low-cost system in the areas of health, education and mobility ensures that people can enjoy a high quality of life even with less individual income.
Cultural change: sufficiency instead of consumerism • From "more" to "enough" (sufficiency): Social status is no longer defined by material possessions (cars, status symbols), but by time wealth, intact social relationships and health. • Advertising bans: In order to reduce the artificially fuelled desire to consume, commercial advertising in public spaces is heavily restricted.

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Petition am 25. September 2026 erstellt
