Gebt Joshua Tatomir eine Chance – Für seine Familie und seine Zukunft in Deutschland!

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Das Anliegen

Bitte helft mit, die Abschiebung von Joshua Tatomir zu verhindern und eine menschliche Lösung für seine Zukunft und seine Familie zu ermöglichen.

Wir bitten die Bayerische Härtefallkommission, das Bayerische Innenministerium, den Bayerischen Landtag und die zuständigen Ausländerbehörden, Joshuas persönliche Situation erneut umfassend zu prüfen und alle rechtlich möglichen Wege auszuschöpfen, damit er in Deutschland bleiben kann.

Sollte eine Rückkehr nach Deutschland zunächst nicht möglich sein, bitten wir darum, zumindest eine rechtlich zulässige Möglichkeit für zeitlich begrenzte Familienbesuche zu prüfen.

Seine Geschichte – Mehr als seine Vergangenheit

Joshua Tatomir ist 36 Jahre alt und britischer Staatsbürger. Von seinem neunten bis zu seinem 22. Lebensjahr lebte er in England. Anschließend kehrte er nach Deutschland zurück und baute sich hier ein Leben auf.

Heute arbeitet er als Kellner im Café Schranne in Wasserburg am Inn. Er hat sich ein berufliches und persönliches Umfeld geschaffen und möchte seine Zukunft in geordneten Verhältnissen gestalten.

Seine Vergangenheit war nicht einfach. Joshua hatte in früheren Jahren mit Straffälligkeit zu kämpfen, verbüßte eine Haftstrafe und absolvierte eine Therapie. Er hat sich mit seiner Vergangenheit auseinandergesetzt und möchte sein Leben verändern.

Wie auch in einem Zeitungsbericht über seine Situation dargestellt wurde, gibt es Menschen in seinem Umfeld, die sich für ihn einsetzen und ihm eine Zukunft ermöglichen möchten.

Wir wollen seine Vergangenheit nicht verschweigen oder verharmlosen. Wir bitten vielmehr darum, auch seine persönliche Entwicklung und seine heutige Lebenssituation zu berücksichtigen.

Ein Mensch sollte nicht ausschließlich an seiner Vergangenheit gemessen werden. Auch die Schritte, die er seitdem unternommen hat, verdienen eine faire Betrachtung.

Ein Vater und sein neunjähriger Sohn

Besonders schwer wiegt, dass Joshua einen neunjährigen Sohn hat, der die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. Joshua hat ein Umgangsrecht und möchte die Beziehung zu seinem Kind aufrechterhalten.

Eine Abschiebung nach Großbritannien würde den persönlichen Kontakt erheblich erschweren. Regelmäßige Treffen, gemeinsame Zeit im Alltag und die Möglichkeit, für sein Kind da zu sein, könnten dadurch deutlich eingeschränkt werden.

Für ein Kind ist die Beziehung zu seinen Eltern von großer Bedeutung. Deshalb bitten wir die zuständigen Behörden, die familiären Bindungen zwischen Vater und Sohn sowie die tatsächlichen Auswirkungen einer Trennung sorgfältig zu berücksichtigen.

Es geht nicht darum, rechtliche Entscheidungen einfach außer Kraft zu setzen. Es geht darum, zu prüfen, ob es eine Lösung gibt, die den gesetzlichen Anforderungen entspricht und gleichzeitig die familiären Beziehungen angemessen berücksichtigt.

Arbeit, Integration und eine neue Perspektive

Joshua arbeitet in Wasserburg und hat einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Sein Arbeitgeber und Menschen aus seinem Umfeld setzen sich für ihn ein.

Diese Unterstützung zeigt, dass Menschen bereit sind, ihm eine Chance zu geben und seine persönliche Entwicklung ernst zu nehmen.

Wir wünschen uns, dass Joshua die Möglichkeit erhält, weiterhin Verantwortung zu übernehmen, seinen Lebensunterhalt zu verdienen und sich eine stabile Zukunft aufzubauen.

Wir bitten darum, bei der Prüfung seines Falls nicht nur seine Vergangenheit, sondern auch seine heutige Lebenssituation, seine Arbeit, seine familiären Bindungen und seine persönliche Entwicklung einzubeziehen.

Unsere Forderungen

Wir bitten die zuständigen Stellen eindringlich:

1. Eine Möglichkeit zum Verbleib in Deutschland prüfen

Wir bitten darum, alle rechtlich noch verfügbaren Möglichkeiten zu prüfen, um die Abschiebung abzuwenden oder aufzuschieben, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen dafür vorliegen.

2. Eine erneute umfassende Prüfung seines Einzelfalls ermöglichen

Seine persönliche Lebensgeschichte, seine Integration, seine Arbeit, seine Therapie und seine familiären Bindungen sollen bei der Prüfung angemessen berücksichtigt werden.

3. Seine Beziehung zu seinem deutschen Sohn schützen

Wir bitten darum, die Bedeutung des bestehenden Umgangsrechts und die Auswirkungen einer Trennung auf Vater und Sohn besonders sorgfältig zu prüfen.

4. Eine Härtefallregelung prüfen

Wir bitten den Bayerischen Landtag, die zuständigen Stellen und gegebenenfalls die Bayerische Härtefallkommission zu prüfen, ob trotz der bisherigen Entscheidung noch ein rechtlich möglicher Weg für Joshua besteht.

5. Eine zeitlich begrenzte Einreise für Familienbesuche ermöglichen

Sollte Joshua Deutschland verlassen müssen, bitten wir darum, zu prüfen, ob ihm künftig eine zeitlich begrenzte Einreise ermöglicht werden kann, damit er seinen Sohn und seine Partnerin persönlich sehen kann.

Insbesondere bitten wir um Prüfung einer möglichen Betretenserlaubnis nach § 11 Abs. 8 Aufenthaltsgesetz sowie einer möglichen Verkürzung oder Aufhebung des Einreise- und Aufenthaltsverbots nach § 11 Abs. 4 Aufenthaltsgesetz.

Uns ist bewusst, dass diese Möglichkeiten an rechtliche Voraussetzungen gebunden sind und nicht automatisch gewährt werden können. Wir bitten jedoch darum, die familiäre Situation ernsthaft zu berücksichtigen und alle rechtlich zulässigen Möglichkeiten zu prüfen.

Bitte helft uns, gehört zu werden

Hinter dieser Entscheidung steht nicht nur ein Verwaltungsverfahren. Es geht um einen Menschen, seine Familie, seinen Sohn und die Zukunft, die er sich aufbauen möchte.

Wir wissen, dass eine Online-Petition keine gerichtliche Entscheidung ersetzen und eine Abschiebung nicht automatisch stoppen kann. Dennoch hoffen wir, dass viele Menschen gemeinsam Aufmerksamkeit für diesen Fall schaffen und die zuständigen Stellen dazu bewegen, sich erneut mit seiner individuellen Situation auseinanderzusetzen.

Wir verlangen keine Sonderbehandlung außerhalb des Rechts. Wir bitten um eine faire Prüfung, Menschlichkeit und die Berücksichtigung aller relevanten Umstände.

Bitte unterschreibt diese Petition und teilt sie mit euren Freunden, Familien, Kollegen und Bekannten.

Joshua ist mehr als seine Vergangenheit. Er ist Vater, Arbeitnehmer und ein Mensch, der sich eine neue Zukunft aufbauen möchte. Bitte gebt ihm die Chance, dafür weiterzukämpfen. 

Jede Stimme hilft, dieses Anliegen sichtbar zu machen.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

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R. S.Petitionsstarterin/Petitionsstarter

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