

Erhalt des denkmalgeschützten Parks am Geschwister-Scholl-Berufskolleg in Leverkusen
Das Anliegen
Wir, die Schüler*innen, Lehrer*innen und Anwohner*innen fordern die Stadt Leverkusen und alle Verantwortlichen auf, die drei neuen Gebäude am Campus Bismarckstr. so zu bauen, dass kein einziger Baum des denkmalgeschützten Schulparks gefällt werden muss und keine weiteren Flächen versiegelt werden.
Durch die Baumaßnahmen würde ein großer Teil des alten, gesunden Baumbestands auf dem Schulgelände verloren gehen – unter anderem für Neubauten und Zufahrtswege für Baumaschinen. Damit würden wichtige Schutzfunktionen der Bäume gegen Lärm, Abgase und Überhitzung der Klassenräume wegfallen.
Der Schulpark ist weit mehr als eine Grünfläche. Er ist ein wesentlicher Bestandteil des denkmalgeschützten Schulensembles und Ausdruck der ursprünglichen Gestaltungsidee des Architekten. Die besonderen Baumarten wurden bewusst ausgewählt und gepflanzt, um Architektur, Natur und Bildung zu einem harmonischen Ganzen zu verbinden. Mit ihrer Fällung würde ein bedeutender Teil dieses historischen Konzepts unwiederbringlich verloren gehen.
Darüber hinaus leisten die alten Bäume einen unverzichtbaren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Sie spenden Schatten, verbessern die Luftqualität, speichern Kohlendioxid, fördern die Artenvielfalt und schaffen ein gesundes Mikroklima. Gerade ausgewachsene Bäume erfüllen diese Funktionen in einem Umfang, den junge Ersatzpflanzungen erst nach vielen Jahrzehnten erreichen können.
Für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Anwohner ist der Schulpark zudem ein Ort der Erholung, Begegnung und Ruhe. Die natürliche Umgebung steigert das Wohlbefinden,fördert die Konzentration und trägt maßgeblich zur Lebensqualität auf dem Schulgelände und im Stadtteil bei.
Zwar sind Ersatzpflanzungen vorgesehen, doch kein neu gepflanzter Baum kann die ökologische, historische und gestalterische Bedeutung Jahrzehnte alter Bäume kurzfristig ersetzen. Was heute gefällt wird, braucht Generationen, um nachzuwachsen.
Wir fordern den Stopp des geplanten Ausbaus (2027-2029)des Geschwister-Scholl-Berufskollegs. Der Ausbau ist überflüssig, teuer und angesichts des Klimawandels eine Fehlentscheidung.
Ein weiterer Grund gegen den Ausbau: Zukünftig sinkende Schülerzahlen.
Wir fordern:
1. den vollständigen Erhalt aller bestehenden Bäume auf dem Schulgelände des Geschwister-Scholl-Berufskollegs
2. den Verzicht auf zusätzliche Flächenversiegelung
3. die Prüfung und Entwicklung alternativer Planungen, die den Baumbestand schützen sowie eine transparente Kommunikation der Planungen mit Anwohner*innen, Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen
Jeder gefällte Baum verschlechtert das Stadt-und Schulklima
Der Schulpark ist ein wertvolles Erbe vergangener Generationen und ein Geschenk an die kommenden. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Fortschritt und Naturschutz nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern im Einklang stehen.
Unterstützen Sie diese Petition für den Erhalt des historischen Baumparks an unserer Schule.
Für Natur, Klima, Denkmalschutz und die Lebensqualität zukünftiger Generationen.
Begründung
Warum ist das wichtig?
Bäume spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung, filtern Schadstoffe aus der Luft, produzieren Sauerstoff, speichern Regenwasser, bieten Lebensraum für Tiere und erhöhen die Lebensqualität aller Menschen im Viertel. Gerade an Schulen bieten Bäume wichtige beschattete Aufenthaltsorte für Schüler*innen und Lehrer*innen. Sie schaffen ein gesünderes Lernumfeld und helfen dabei, die immer weiter steigende Hitzebelastung zu reduzieren., insbesondere in den Klassenräumen. Diese sind im Sommer besonders heiß und die Luft stickig.
Zudem wird es ab Baubeginn (2027) zu spürbaren, temporären Beeinträchtigungen im direkten Umfeld kommen:
Zu erwartende Einschränkungen:
• Temporäre Spurverengungen: Für Materialanlieferungen und den Einsatz von Großkränen direkt hinter der Allee kann es zeitweise zu einseitigen Spurverengungen oder kurzzeitigen Sperrungen einzelner Fahrstreifen auf der Bismarckstraße kommen.
• Wegfall von Parkplätzen: Die heutigen Parkflächen auf dem Campus-Gelände fallen durch die Bebauung weg. Das führt während der Bauphase zu einem erhöhten Parkdruck im umliegenden Quartier (Wiesdorf / Manfort).
• Baustellenverkehr: Es wird mit einem erhöhten Aufkommen an schweren Bau- und Lieferfahrzeugen im Bereich zwischen dem Konrad-Adenauer-Platz und der Autobahnbrücke gerechnet.
• Lärmbelästigung durch Baulärm
Was ist geplant?
Die Schulgebäude des GSBKs werden um zwei weitere Gebäude ergänzt. Wir begrüßen ausdrücklich Investitionen in Schulen und eine gute Bildungsinfrastruktur im Stadtteil Wiesdorf. Doch Schulneubauten und -sanierungen dürfen nicht auf Kosten des vorhandenen Baumbestands erfolgen, denn dies erfolgt letztlich auch auf Kosten der Schüler*innen und der Anwohner*innen. Angekündigt war die Fällung von 47 Bäumen.
Wir sagen: Das geht so nicht!
Das 60-Millionen-Euro-Projekt wird als Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) gemeinsam mit dem Baukonzern Hochtief und dem Dienstleister Spie über die Leverkusener Immobiliengesellschaft (LEVI) realisiert
Schulbau und Klimaschutz gehören zusammen.
Wir erwarten von der Stadt Leverkusen, dass die Planungen so angepasst werden, dass alle bestehenden Bäume erhalten bleiben und versiegelte Flächen möglichst reduziert werden. In Zeiten zunehmender Hitzewellen muss jeder Neubau auch ein Beitrag zur Klimaanpassung sein. Andernfalls wird zwar das Problem veralteter oder zu geringer Schulgebäude gelöst, die Auswirkungen der Klimakatastrophe jedoch noch verschlimmert.
Stoppen Sie diesen Ausbau und retten Sie den denkmalgeschützten Schulpark!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
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Das Anliegen
Wir, die Schüler*innen, Lehrer*innen und Anwohner*innen fordern die Stadt Leverkusen und alle Verantwortlichen auf, die drei neuen Gebäude am Campus Bismarckstr. so zu bauen, dass kein einziger Baum des denkmalgeschützten Schulparks gefällt werden muss und keine weiteren Flächen versiegelt werden.
Durch die Baumaßnahmen würde ein großer Teil des alten, gesunden Baumbestands auf dem Schulgelände verloren gehen – unter anderem für Neubauten und Zufahrtswege für Baumaschinen. Damit würden wichtige Schutzfunktionen der Bäume gegen Lärm, Abgase und Überhitzung der Klassenräume wegfallen.
Der Schulpark ist weit mehr als eine Grünfläche. Er ist ein wesentlicher Bestandteil des denkmalgeschützten Schulensembles und Ausdruck der ursprünglichen Gestaltungsidee des Architekten. Die besonderen Baumarten wurden bewusst ausgewählt und gepflanzt, um Architektur, Natur und Bildung zu einem harmonischen Ganzen zu verbinden. Mit ihrer Fällung würde ein bedeutender Teil dieses historischen Konzepts unwiederbringlich verloren gehen.
Darüber hinaus leisten die alten Bäume einen unverzichtbaren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Sie spenden Schatten, verbessern die Luftqualität, speichern Kohlendioxid, fördern die Artenvielfalt und schaffen ein gesundes Mikroklima. Gerade ausgewachsene Bäume erfüllen diese Funktionen in einem Umfang, den junge Ersatzpflanzungen erst nach vielen Jahrzehnten erreichen können.
Für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Anwohner ist der Schulpark zudem ein Ort der Erholung, Begegnung und Ruhe. Die natürliche Umgebung steigert das Wohlbefinden,fördert die Konzentration und trägt maßgeblich zur Lebensqualität auf dem Schulgelände und im Stadtteil bei.
Zwar sind Ersatzpflanzungen vorgesehen, doch kein neu gepflanzter Baum kann die ökologische, historische und gestalterische Bedeutung Jahrzehnte alter Bäume kurzfristig ersetzen. Was heute gefällt wird, braucht Generationen, um nachzuwachsen.
Wir fordern den Stopp des geplanten Ausbaus (2027-2029)des Geschwister-Scholl-Berufskollegs. Der Ausbau ist überflüssig, teuer und angesichts des Klimawandels eine Fehlentscheidung.
Ein weiterer Grund gegen den Ausbau: Zukünftig sinkende Schülerzahlen.
Wir fordern:
1. den vollständigen Erhalt aller bestehenden Bäume auf dem Schulgelände des Geschwister-Scholl-Berufskollegs
2. den Verzicht auf zusätzliche Flächenversiegelung
3. die Prüfung und Entwicklung alternativer Planungen, die den Baumbestand schützen sowie eine transparente Kommunikation der Planungen mit Anwohner*innen, Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen
Jeder gefällte Baum verschlechtert das Stadt-und Schulklima
Der Schulpark ist ein wertvolles Erbe vergangener Generationen und ein Geschenk an die kommenden. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Fortschritt und Naturschutz nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern im Einklang stehen.
Unterstützen Sie diese Petition für den Erhalt des historischen Baumparks an unserer Schule.
Für Natur, Klima, Denkmalschutz und die Lebensqualität zukünftiger Generationen.
Begründung
Warum ist das wichtig?
Bäume spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung, filtern Schadstoffe aus der Luft, produzieren Sauerstoff, speichern Regenwasser, bieten Lebensraum für Tiere und erhöhen die Lebensqualität aller Menschen im Viertel. Gerade an Schulen bieten Bäume wichtige beschattete Aufenthaltsorte für Schüler*innen und Lehrer*innen. Sie schaffen ein gesünderes Lernumfeld und helfen dabei, die immer weiter steigende Hitzebelastung zu reduzieren., insbesondere in den Klassenräumen. Diese sind im Sommer besonders heiß und die Luft stickig.
Zudem wird es ab Baubeginn (2027) zu spürbaren, temporären Beeinträchtigungen im direkten Umfeld kommen:
Zu erwartende Einschränkungen:
• Temporäre Spurverengungen: Für Materialanlieferungen und den Einsatz von Großkränen direkt hinter der Allee kann es zeitweise zu einseitigen Spurverengungen oder kurzzeitigen Sperrungen einzelner Fahrstreifen auf der Bismarckstraße kommen.
• Wegfall von Parkplätzen: Die heutigen Parkflächen auf dem Campus-Gelände fallen durch die Bebauung weg. Das führt während der Bauphase zu einem erhöhten Parkdruck im umliegenden Quartier (Wiesdorf / Manfort).
• Baustellenverkehr: Es wird mit einem erhöhten Aufkommen an schweren Bau- und Lieferfahrzeugen im Bereich zwischen dem Konrad-Adenauer-Platz und der Autobahnbrücke gerechnet.
• Lärmbelästigung durch Baulärm
Was ist geplant?
Die Schulgebäude des GSBKs werden um zwei weitere Gebäude ergänzt. Wir begrüßen ausdrücklich Investitionen in Schulen und eine gute Bildungsinfrastruktur im Stadtteil Wiesdorf. Doch Schulneubauten und -sanierungen dürfen nicht auf Kosten des vorhandenen Baumbestands erfolgen, denn dies erfolgt letztlich auch auf Kosten der Schüler*innen und der Anwohner*innen. Angekündigt war die Fällung von 47 Bäumen.
Wir sagen: Das geht so nicht!
Das 60-Millionen-Euro-Projekt wird als Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) gemeinsam mit dem Baukonzern Hochtief und dem Dienstleister Spie über die Leverkusener Immobiliengesellschaft (LEVI) realisiert
Schulbau und Klimaschutz gehören zusammen.
Wir erwarten von der Stadt Leverkusen, dass die Planungen so angepasst werden, dass alle bestehenden Bäume erhalten bleiben und versiegelte Flächen möglichst reduziert werden. In Zeiten zunehmender Hitzewellen muss jeder Neubau auch ein Beitrag zur Klimaanpassung sein. Andernfalls wird zwar das Problem veralteter oder zu geringer Schulgebäude gelöst, die Auswirkungen der Klimakatastrophe jedoch noch verschlimmert.
Stoppen Sie diesen Ausbau und retten Sie den denkmalgeschützten Schulpark!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
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Petition am 29. September 2026 erstellt