Erhalt der Förderassistenzen an Ahlener Grundschulen

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Das Anliegen

Als Eltern und Bürger von Ahlen sind wir tief besorgt über die Zukunft unserer Kinder. Förderassistenzen werden in den ersten Klassen der Grundschulen eingesetzt. Sie helfen Kindern einen erfolgreichen Übergang von der Kita in die Grundschule zu finden. Werden Kinder in der Kita mit anerkannten Förderbedarfen durch „I-Kräfte“ betreut, erfolgt durch die Einschulung häufig ein Bruch bei der Förderung und Betreuung. Das Schulgesetz verhindert während der 3-jährigen Schuleingangsphase in Förderbereichen wie Lernen oder noch fehlender emotionaler und sozialer Entwicklung den Förderantrag.

Wir glauben, dass diese Unterstützung für unsere Kinder unverzichtbar ist, um ihnen eine solide Bildungsgrundlage zu bieten. Es ist bekannt, dass eine frühe Intervention im Bildungsprozess eines Kindes langfristige positive Auswirkungen haben kann (Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend). Daher ist es entscheidend, dass wir diese wertvollen Ressourcen nicht verlieren.

Wir fordern daher die Stadt Ahlen auf, sicherzustellen, dass die Finanzierung dieser wichtigen Positionen erhalten bleibt. Unsere Kinder verdienen es nicht weniger als das Beste - bitte unterzeichnen Sie diese Petition zum Erhalt der Förderassistenzen an unseren Ahlener Grundschulen.

Gerade deshalb ist eine Förderassistenzen so wichtig: Ursprünglich startete das Projekt 2018, da die Einschulungsuntersuchungen bei vielen Kindern einen erhöhten Förderbedarf aufwiesen. Durch die folgende Corona Pandemie haben sich diese Bedarfe zusätzlich verstärkt. Die Profile zeigen weiterhin große Defizite auf und der Bedarf ist nach wie vor erheblich.

Hinzu kommt, dass:

  •  viele Kinder bereits mit 5 Jahren eingeschult werden.
  • Kinder die Kita vor ihrer Einschulung nicht besucht haben.
  • es in Ahlen immer mehr Kinder mit Fluchtgeschichte und/oder Schwierigkeiten in der Sprachentwicklung gibt.
  • eine Diagnostik zur Feststellung des Förderbedarfs oft Wartezeiten von einem Jahr und mehr bedarf und Kinder während dieser Wartezeit bereits eingeschult wurden.
  • Kinder, besonderen Unterstützungsbedarf haben z. B. schüchterne Kinder, die überfordert sind zu melden oder in einer großen Gruppe zu sprechen.
  • Kinder, die auf Therapien wie Ergotherapie oder Logopädie angewiesen sind, nicht zeitnah erhalten können, da aufgrund des Fachkräftemangels Wartezeiten von einem Jahr und mehr inzwischen bestehen.
  • ·Kinder aus Familien, die bereits Hilfen zur Erziehung erhalten, können in der Schule intensiver betreut werden und mögliche Meldungen einer Kindeswohlgefährdung schneller erfolgen.
Belgin InderwiedenstraßePetitionsstarterin/Petitionsstarter

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