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Endlich Selbstbestimmung für Arabien - USA und CIA raus!

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Shame on Obama and the USA: They did it again!

Diesmal mit der Bande „Freunde Syriens“ mit Katar vorneweg als dem größten Nutznießer an einer Gaspipeline in die Türkei und größtem Finanzier der radikalen Milizen.

Mr. President Obama: Überlassen Sie den Arabern ihre Nationen endlich selbstbestimmt. Kein Krieg für Gaspipelines durch Syrien.

In dieser Petition werden ungeheuerliche und belastende Sachverhalte beschrieben, die von der Öffentlichkeit diskutiert werden müssen. Die Akteure gehören bloßgestellt. Von den Leitmedien wird das bislang nicht aufgegriffen, von den westlichen Regierungen wird es vertuscht. Lediglich über Teilaspekte wie der Finanzierung des IS über Ölkäufe oder historisches wie der Operation Ajax 1953 wird berichtet. Gerade im Hinblick auf die Syrienkonferenzen in denen die USA ihre Position vor Ort zur Verfolgung ihrer Ziele ausbauen wollen und Syrien unter Fremdbestimmung aufgeteilt werden soll ist es wichtig, dass eine breite Öffentlichkeit weiß was geschah und die Selbstbestimmung Arabiens fordert. Solange die USA ihren Einfluß im Nahen Osten zur Kontrolle über Öl und Gas und zur militärischen Präsenz gegen Russland behalten, wird es keinen Frieden geben. So gesehen ist dar zitierte Film "Lawrence von Arabien" im Petitionsbild immer noch aktuell. Der Kampf um Selbstbestimmung der Araber und um Wasser, das Hintergehen der Selbstbestimmungspläne durch die britischen Besatzer gibt es immer noch, vertreten durch die USA.

In den Nachdenkseiten.de vom 17.3.2016 erschien ein Artikel von Robert F. Kennedy Jr (Umweltaktivist, Sohn des jüngeren Bruders von John F. Kennedy), der darin über die unappetitliche Tradition an US-Interventionen in Syrien und den Nahen Osten schreibt (http://www.nachdenkseiten.de/?p=32213). Papiere des US-Militärs bestätigen, dass der Zweck der Kontrolle über die Öl- und Gasvorkommen am Persischen Golf das Mittel des Bürgerkriegs und Aufstieg des IS heiligt.

Die blutigen und zerstörerischen Unruhen in Syrien und der IS gehen auf eine von Katar geplante Gaspipeline von Katar über Saudi-Arabien in die Türkei zurück. Katar, die Anrainer, die Türkei und die EU hatten Interesse an dem Projekt. 2009 erteilte Assad dem Projekt aus Rücksicht zu Russland eine Absage und verfolgte ein Gaspipeline Projekt, dass das Katar-Iranische Gasfeld von iranischer Seite anzapfen sollte. Katar ist engster Verbündeter der USA im nahen Osten. Die CIA begann darauf abermals wie sie es seit 1949 mit angezettelten Putschen in Syrien, Iran und Irak machte, eine Intervention  mit geschürten sunnitischen Aufständen zu planen. Zu diesem Zeitpunkt hielt Assad sein Volk noch mit bewusster säkularer Regierung zusammen. Seine Herrschaft war damals schon gewalttätig aber im Vergleich zu den Verbündeten des Westens im Osten der arabischen Halbinsel weniger schlimm. Nahostkorrespondentin Karin Leukefeld, Autorin des Buches „Flächenbrand“ schreibt von einem sich öffnenden Land Syrien. Ein Assoziierungsabkommens mit der EU sorgte allerdings mit den üblichen neoliberalen "Reformen" für soziale Verwerfungen, was auch zu Protesten führte. Assad pflegte sogar die Beziehung zur USA, indem er Kontakt zur CIA unterhielt und Infos über radikale Dschihadisten übergab. Dies im Bewußtsein vorangegangener Putsche und Putschversuche durch die CIA in den 1950ern.

Die sunnitischen Königreiche boten den USA finanzielle Unterstützung für einen „Regime-Change“ in Syrien an. 2012 formierte sich schließlich auf Initiative von Frankreich unter Präsident Sarkozy die Allianz der Freunde Syriens (Katar, Frankreich, USA, Großbritannien, Saudi Arabien und Türkei) um Propaganda gegen Assad finanziell zu fördern und radikale Dschihadisten mit Waffen, Training (in US-Basen) und Geld zu unterstützen. Allein Katar gab 3 Milliarden US-Dollar und zahlt jedem Überläufer zu den Rebellen 50.000 Dollar. Entgegen der Darstellung in den Medien ist die vom Westen unterstützte „Freie syrische Armee“ zur Destabilisierung Syriens keineswegs ein Zusammenschluss von gemäßigten Aufständischen. Sunnitische Soldaten liefen von der syrischen Armee zu eben jener „Freien syrischen Armee“ über, die aus hunderten Milizen unter radikalen dschihadistischen Kommandos stehen. Diese taten sich mit radikalisierten sunnitischen Gruppen aus dem Irak (Al Qaida im Irak) zusammen, welche durch die antisunnitische amerikanische Herrschaft im Irak aus der Gesellschaft gefallen waren.

Die Links am Ende dieses Textes beschreiben das Wirken  von Katar und der weiteren Akteure. Es ist verleumderisch, verdeckt, von den Medien ignoriert und den Regierungen gedeckt. Los ging die Operation mit dschihadistischen Milizen bereits im Spätjahr 2011. Den US-Amerikanern waren zwischen November 2011 und 2012 knapp 600 Attacken bekannt, vom Suizid über bewaffnete Anschläge bis Bomben. Da wurde noch propagiert Assad bombadiere friedliche Demonstranten. Die westlichen Regierungen  schrieben in ihrer Propaganda die Täter in eine Opferrolle um. Aus der Bekämpfung von Aufständen von Dschihadisten wurde eine „Massakrierung Assads gegen sein Volk und unbewaffnete Demonstranten“. Die Tatsache, dass Syrien ein Opfer einer Aggression radikal-islamistischer Terroristen war wurde gegenüber der westlichen Bevölkerung falsch dargestellt. Aus der Tatsache machten die Regierungen eine Behauptung, gerieten aber in Erklärungsnotstand, als bekannt wurde, dass mehr als tausend bewaffnete Gruppen operierten . Unterstützt wurden sie dabei von der oft zitierten „syrische  Beobachtungsstelle für Menschenrechte“, die zumindest bis 2013  nicht mehr als ein  PR Büro der Assad Gegner ist.  

Das Geld hatten dschihadistischen Milizen wie bereits beschrieben von Katar, aber auch von der Türkei. Denn die Türkei ist nicht nur auf dem Weg zum totalitären Staat sondern auch mitschuldiger Akteur  am Krieg in Syrien. Ab 2011 war die Türkei Transitland und Transportdrehscheibe für Kämpfer und Waffen nach Syrien. Journalisten veröffentlichten Beweise, dass die Türkei dem IS Öl im Wert von 1 Milliarde Dollar abkaufte. Richtigzustellen ist ein Giftgasanschlag mit Sarin auf eine UN-Delegation in 2013, der Assad angelastet wurde. Dabei sollten die UN-Chemiewaffenspezialisten die Vorwürfe über Giftgasangriffe untersuchen und so ggf zur Entlastung beitragen. Der Journalist Seymour Hersh stellte im investigativen Report „The Red Line and  the RatLine” dar, dass dieser Anschlag auf die UN in Damaskus unter falscher Flagge („false flag“)  lief, um die USA für eine militärische Antwort jenseits der roten Linie zu überzeugen. Dahinter standen demnach nicht Assad sondern Erdogans türkischer Geheimdienst und die Al-Nusra Front. Die Türkei unterstützte die Al-Nusra Front bei der Produktion von Sarin und schleuste das Giftgas nach Syrien ein. Die von der westlichen Presse und den Regierungen propagierte Geschichte, Assad sei ein Massenmörder stimmt also nicht. Vielmehr haben den Massenmord mit Giftgasangriffen Erdogan und die Al-Nusra Front zu verantworten. Dieser Sachverhalt, dass Rebellen Giftgas einsetzen kursierte zwar durch die UN, passte aber nicht zur Erzählung der Medien. Hier werden Erinnerungen wach, als der Einmarsch der USA in den Irak mit der Lüge begründet wurde, Hussein hätte Giftgaswaffen. Doch es brauchte gar nicht den von der Türkei und der Al-Nusra Front inszenierten Anschlag, denn die USA waren von Anfang an mit von der Partie bei der Destabilisierung Syriens, immer wieder gern mit der Türkei. So wurde die „Rattenlinie“ von Libyen  nach Syrien in 2012 errichtet. Dabei organisierte die CIA den Transport von Waffen aus Gaddafis Arsenal  über die Türkei nach Syrien. Was hier geschah stand schon 2008 in einem vom Pentagon finanziertem Papier der RAND Corporation: Die verdeckten Aktionen, psychologische und unkonventionelle Kriegsführung, Instrumentalisierung der Dschihadisten, den Profit aus sunnitisch-schiitischen Konflikten ziehen, Betreiben eines „langen Krieges“  - alles zur Kontrolle über die Ressourcen der Region. Auch wikileaks liegen Notizen vor, wonach von den USA schon um 2006  geplant wurde, Syrien zu destabilisieren. Mittel sollte sein, die syrische Regierung paranoid zu machen, Assad aus der Reserve locken, wenn islamistische Extremisten über sein Land gehen. Für den Betrieb der Gerüchteküche stellte die CIA dem britischen Sender „Barada“  6 Millionen Dollar zur Verfügung, um mit Beiträgen gegen Assad Stimmung zu machen.

Aus den anfänglichen friedlichen Protesten gegen Assad war durch einen von außen getriebenen Keil zwischen Sunniten und Schiiten ein Bürgerkrieg geworden. Assads Überreaktion mit massiven militärischen Schlägen gegen ganze Stadtviertel war genau der Plan was die Opposition und die „Freunde Syriens“ wollten. Der provozierte blutige Konflikt dient der Vorführung eines Regimes des Bösen und Rechtfertigung der Kriegsbeteiligung aus humanitären Gründen wo es doch im wahren Kern um 2 Alternativen für Gaspipelines aus dem Katar-Iranischen Gasfeld geht. Was mit Alawiten und Schiiten geschah wurde in der westlichen Presse als billige Propagandalüge abgetan.

Der IS erlangte die Herrschaft über das Gebiet der geplanten Gaspipeline. Da kommen Puzzle-Teile zusammen, dass sich die Haare sträuben. Es kann nur gefordert werden, den Arabern ihre Nationen endlich selbstbestimmt zu überlassen.

Der Ausstieg der USA aus der Kontrolle über die Ressourcen der Golfregion soll selbstverständlich nicht einer Selbstversorgung der USA mit dem umweltzerstörerischen Fracking das Wort reden. Vielmehr ist das Gedeihen in den von unserem Planeten gesetzten Grenzen in friedlicher Koexistenz und Respekt vor nationalen Interessen anzustreben.

Robert F. Kennedy Jr. "Warum die Araber uns in Syrien nicht wollen", 23.2.2016, deutsche Fassung:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=32213

englisch:

http://www.politico.eu/article/why-the-arabs-dont-want-us-in-syria-mideast-conflict-oil-intervention/

Weiterer Fokus auf die Pipelines, Meinungsmache in den Medien, die Verschwörung gegen Assad,  gesellschaftliche Hintergründe und Erfahrungen von Nahostkorrespondentin Karin Leukefeld:

http://www.infosperber.ch/Politik/Syrien-ein-Krieg-um-Gas-und-Ol

Mit Zitaten von Wikileaks:

http://www.mintpressnews.com/migrant-crisis-syria-war-fueled-by-competing-gas-pipelines/209294/

Seymour Hersh über die "Rote Linie" und die "Rattenlinie", Obama, Erdogan und die Rebellen, 17. April 2014

http://www.lrb.co.uk/v36/n08/seymour-m-hersh/the-red-line-and-the-rat-line

Rezension "Flächenbrand"

http://linkezeitung.de/2016/01/05/karin-leukefeld-flaechenbrand-syrien-irak-die-arabische-welt-und-der-islamische-staat/

Michael Lüders über "Wer den Wind sät - was westliche Politik im Orient anrichtet", mit der Operation Ajax 1953 als von der CIA begangene Ursünde

https://www.youtube.com/watch?v=syygOaRlwNE

Zeitleiste der Operation Ayax, New York Times

Über die Neuordnung Syriens und Wahrung amerikanischer Pfründe, der Freitag vom 12. Mai 2016

https://www.freitag.de/autoren/sabine-kebir/es-war-einmal-ein-staat

 



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