Kaschmirischer Journalist in tödlicher Gefahr. Wir müssen ihn zurückholen und schützen

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Herr Muhammad Azhar Shah ist ein Journalist aus Kaschmir. Er hat sich mit seinen Artikeln für ein freies und sicheres Kaschmir eingesetzt. Und sollte dafür umgebracht werden. Deswegen floh er Ende 2010 nach Europa. 2015 kam er nach Deutschland. Er hatte Angst, dass er aufgefunden wird. Deswegen verschleierte er seinen Beruf und warum er Asyl braucht.

Als er 2020 abgeschoben werden sollte, wurde er in die GFA Ingelheim gebracht. Jetzt wusste er, dass er alles offen legen muss, damit er nicht in den Tod geschickt würde. Zwei Abschiebeversuche gab es schon. Beim ersten verletzte er sich selbst indem er seinen Kopf gegen das Auto und den Boden im Flughafen schlug. Er sagte den Beamten, dass er lieber hier in Frieden stirbt als dort mit Folter. Und beim zweiten Versuch hatte er zwei Tage vorher versucht sich umzubringen, da er seine Situation als aussichtslos empfand. 

Sein Anwalt Herr Damian Hötger hat alles versucht die Abschiebung zu verhindern. Eine Petition brachte mehr als 44.000 Unterschriften. Es gab viel Unterstützung und Zuspruch für Herrn Shah. Der Vizepräsident des PEN- Zentrums Herr Leander Sukov bat die rheinland-pfälzische Landesregierung die Abschiebung sofort zu stoppen. Er sagte:" Es darf nicht sein das jemand trotz absehbarer Gefahr für Leib und Leben nach Pakistan ausgeliefert wird." Auch von anderer Seite kam Unterstützung Reporter ohne Grenzen, das NDR Fernsehprogramm Zapp und auch viele Zeitungen schrieben einen Artikel um Herrn Shah zu unterstützen. Auch viele Leute meldeten sich und wollten helfen. 

Trotz aller Bemühungen und Unterstützung hat das Verwaltungsgericht Trier den Antrag von Herrn Shah am Montag 18.01.21 Nachmittag abgelehnt und er wurde umgehend zum Flughafen Frankfurt gebracht. Abends um 22:06 Uhr ist die Machine abgehoben. 

Um 8:17 Uhr Ortszeit am 19.01.21 landete der Flieger in Islamabad. Herr Shah wurde sofort am Flughafen verhaftet und ins Gefängnis gebracht. 

Er hatte noch dieselben Sachen an, die er bei der Verhaftung in der Ausländerbehörde Birkenfeld am 07.12.20 trug. In der GFA Ingelheim konnte Herr Shah sich weder rasieren noch Nägel schneiden, da er in Isolationshaft war. 

Dadurch, dass Herr Shah alles offengelegt hat, wusste wohl auch die Pakistanische Regierung über die Artikel bescheid. In diesen Artikeln kritisierte er auch die pakistanische und auch die indische Regierung. Dadurch ist er nicht mehr nur von bestimmten Gruppierungen bedroht, sondern auch von den Regierungen selbst. Da kritische Journalisten dort gern zum Schweigen gebracht werden, hat Herr Shah sehr große Angst. Seit 1992 sind in Pakistan mindestens 62 Journalisten ermordet worden. Der letzte Journalist in Pakistan starb am 08.12.20. 

Wir müssen ihm helfen. Wir müssen ihn zurückholen. Und wir müssen ihn schützen. 

Bitte helft mit.