Wildtierarche Rodgau g.e.V.

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Achtung, wichtig!!!!!!! Betrifft Petition ,die unter dem Namen

                                    "Erhalt zur Wildtierarche Rodgau"

ins Leben gerufen wurde.

Bezug nehmend auf meinen letzten Kommentar in der Petition"Erhalt zur Wildtierarche Rodgau" und dem Umstand, dass nur derjenige Updates posten kann, der diese ins Leben gerufen hat; nun diese neue, damit ich als erste Vorsitzende der Wildtierarche Rodgau g.e.V. schreiben kann, da es für den Erfolg entscheidend ist, dass Sachverhalte richtig dargestellt werden.

Bezugnehmend auf das letzte gepostete Update der alten Petition:

Es ist falsch, dass die Wildtierarche Rodgau bis letztes Jahr Igel aufnehmen durfte.

Richtig ist, dass wir mehrere Jahrzehnte, seit 1999 durch Bestandsbücher belegbar und den Behörden ebenfalls bekannt, Igel aufgenommen und gepflegt haben.

Wir wurden durch diese Behörden sogar anderen Stationen,auch allgemein auf heimische Wildtiere bezogen,benannt oder an Erhebungen in den letzten Jahren, beteiligt.

Seit 2007 versuchten wir, nachdem auf einmal eine Halterlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz für Auffangstationen von einigen Veterinärbehörden in Deutschland gefordert wurden, diese ergänzend zu unseren schon damals vorhanden Genehmigungen, diese unter anderem auch noch für Igel zu erhalten. Dies wurde bis zum heutigen Tag abgelehnt.

Ebenfalls nicht korrekt dargestellt wurde, dass die Igelarche die letzte "anerkannte" hessische Igelstation sei.

Die Igelarche hat in den letzten Jahren genauso erfolglos versucht diese zu erhalten.

Das Regierungspräsidium Darmstadt nennt drei "anerkannte"Igelstationen.

Eine "Anerkennung" als Auffangstation von einem unserer drei in Hessen vorhandenen Regierungspräsidien, Hessen, Kassel sowie Gießen setzt nicht zwangsläufig eine Halteerlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz voraus.

Viele  „Aufpäppler“ päppeln in Not geratene Tiere in privaten Wohnhäusern, z.B. Wohnzimmer, Eßzimmer oder Kellerräumen, auf.

Es gibt allein in Hessen duch die RP`s "anerkannte"Auffangstationen:

- ohne Halteerlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz

- mit Halteerlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz

- und wie zB. die Wildtierarche Rodgau, die 2013 trotz Halteerlaubnis nach § 11   Tierschutzgesetz, diese vom zuständigen Regierungspräsidium aberkannt bekommen hat

Daraus ergeben sich und sind bis heute, seitens der Politik, unbeantwortet folgende Fragen:

 •  Benötigt eine Auffangstation, die Tiere in Notsituationen aufnimmt, eine Halterlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz?

 

 •  Wie genau wird eine „auf Dauer angelegte Einrichtung“ definiert?

 

•  Wieviele Tiere dürfen maximal aufgenommen werden, um als tierheimähnliche Einrichtung eingestuft zu werden?

 

Wenn sich heraus stellen sollte, dass von der Regierung tatsächlich eine Halteerlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz,mit nachgewiesener Sachkunde/ geeignete Räumlichkeiten für Auffangstationen gefordert wird, stellt sich die Frage, wo die Regierung wenigstens eine entsprechende offizielle Stelle anbietet, die die Sachkunde vermittelt und entsprechend abnimmt.

Da  zuständige Behörden sich  immer wieder auf tierschutzrechtliche Aspekte und Vorgaben beziehen, sollte dies schnellstens auf Bundesebene geklärt werden.

Warum diese in den verschiedenen Bundesländern, Regierungspräsidien( wenn vorhanden) sowie Veterinärbehörden diese so unterschiedlich ausgelegt werden können, sollte ebenfalls im Sinne des Tier und Artenschutzes geklärt werden.

Gilt die Umsetzung vorhandener Vorgaben nicht  Deutschland  sowie Hessenweit?

Es hat jedoch den Anschein, als könnten diese von dem jeweilig zuständigen Behörden nach eigenem Ermessen ausgelegt werden.

 Oder hieße dies eher, dass einige Behörden ihren Aufgaben/Pflichtaufgaben nicht gerecht werden oder nachkommen?

Gerne kann hier mal das:

                                         Rechtsgutachten über

   " Die Garantenstellung der Amtstierärzte und Tierärztinnen im Tierschutz"

                                                im Auftrag des

- Hessischen Ministeriums für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz-

                  -Landestierschutzbeauftragte Dr. Madeleine Martin-

 

aus dem Jahr 2006 von Rolf Kemper gegoogelt werden.

 

Wie kann ein und die selbe  zuständige Behörde bei zwei Auffangstationen unterschiedliche Vorgaben und Auflagen einfordern?

Ein aktueller Artikel „Mehr Geld für die Umwelt“ , Wiesbaden vom 22.09.2017

( krieg den technisch hier mal wieder nicht reinkopiert :-)

Wie ihr der dpa-Meldung entnehmen könnt, steigen beim Naturschutz „… die Mittel von derzeit knapp 10 Millionen Euro auf 15,8 Millionen Euro für 2018 und auf 17,1 Millionen Euro für 2019. Das Geld ist u. a. für den Vogelschutz und für die Unterstützung des Ehrenamtes (im Naturschutz) vorgesehen …“

Und die Unterstützung für den Tierschutz und die ehrenamtliche Tierschutzarbeit?

Der Tierschutz ist seit 15 Jahren als Staatsziel dem Umweltschutz in Art. 20 a GG gleich gestellt und verankert und dennoch fehlt die Anerkennung und Unterstützung, die dem Naturschutz ganz selbstverständlich gewährt wird.

Abschließend zur Igelarche, die ich vorher nicht kannte:

Dadurch, dass ihre Problematik in der Petition " zum Erhalt der Wildtierarche Rodgau" gepostet wurde, nahm ich mit ihr Kontakt auf.

 Was nun von den ganzen Veröffentlichungen der letzten Tage dem Wahrheitsgehalt entspricht, kann ich nicht beurteilen, da ich nicht vor Ort war.

Meine persönliche Einschätzung aus eigener Erfahrung spielt hier keine Rolle.

Fakt scheint zu sein, dass mindestens 95 Bürger keine "staatliche und entsprechend finanzierte, proffesionelle Stelle" gefunden hatten, denen sie die Igel hätten bringen können, sonst wäre dies wohl passiert.

Da die Igelarche der zuständigen Behörde, laut eigener Aussage im Fernsehen seit Jahren bekannt ist, stellt sich mir die Frage, warum denn der Igelarche keine Amtshilfe gegeben wurde?

Wäre dies nicht sogar deren Pflichtaufgabe gewesen?

Warum wurden von dem im Zeitungsartikel angegebenen Geldern, soweit mir bekannt ist, bis heute keine entsprechende Institutionen für Sachkundelehrgänge/Prüfungen oder staatlich finanzierte Auffangstationen investiert beziehungsweise aufgebaut?

Warum erhalten die "Ehrenamtlichen" davon keine Unterstütztung?

Warum führen, durch strittige und nicht klare oder sich widersprechenden Gesetze und Verordnungen, zur Schließung privater Auffangstationen, statt diese professioneller auszustatten?.

Ich habe durch Zufall den Rechenschaftsbericht aus dem Jahr 1999 unserer Landestierschutzbeauftragten gelesen und  das Thema Auffangstionen war schon damals ein Teil dessen.

 

 

 



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