Preise für die Volksdroge Alkohol rauf! Werbung für Alkohol verbieten! Prävention stärken!

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Sehr geehrte Frau Mortler, sehr geehrter Herr Spahn.

 Wir fordern:

- Preise hoch bei der Volksdroge Alkohol; Minimum: Verdoppeln!

- Verharmlosung stoppen: 1,77 Millionen sind alkoholabhängig

- Werbung verbieten: 74000 Todesfälle jährlich; das ist lebendige Prävention

- Mischkonsum (Alkohol +) kontrollieren: Legalisierung von Cannabis

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 Ein gemeinsames Ziel ist, dass in unserer Gesellschaft Kinder zu starken Persönlichkeiten heranwachsen, die die Risiken von Suchtmitteln kennen ( Zitat von Frau Mortler).

Der Alkoholkonsum sinkt - doch nur von einem extrem hohen zu einem sehr hohen Verbrauch (Jahrbuch Sucht 2018).

 Sicher ist Ihnen das Baumblütenfest in Werder ein Begriff. Herr Lorenz Maroldt hat uns am Montag, den 07.05.2018 im Tagesspiegel Checkpoint mit einem Bericht aus der Vorwoche bekannt gemacht:

 „Ich kam mir vor wie im Lazarett“, sagt eine Ärztin über ihren Einsatz beim Baumblütenfest in Werder, „das war Krieg“ – allein in ihrem Rettungszelt mussten am Wochenende bei einer einzigen Schicht 100 Patienten versorgt werden, fast alle unter 20, mehr als die Hälfte erkennbar minderjährig, mehr als ein Drittel so komatös betrunken, dass sie nicht mehr ansprechbar waren. Das Massenbesäufnis steht übrigens unter dem Motto „Für jeden Gast ist was dabei, auch die Kleinen kommen nicht zu kurz“ – offensichtlich selbst dann, wenn sie mehr wollen als Zuckerwatte. Gäbe es in Brandenburg so etwas wie Jugendschutz, wäre das Traditionsfest längst amtlich verwelkt.

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Am Beispiel Schottlands haben wir seit dem 1.Mai die Einführung eines Mindestpreises erlebt. Mit dem Mindestpreis von 0,57 € pro zehn Milliliter Alkohol soll vor allem die Zahl der Alkoholtoten gesenkt werden. Der Wegfall von billigen Alkoholika und ein Werbeverbot in Medien für Jugendliche wäre auch in Deutschland ein gangbarer und erfolgreicher Weg.

Eine Umfrage am 09.05.18 von t-online.de mit n= 37450 (Stichprobenumfang):

Soll es einen Mindestpreis von Alkoholika in Deutschland geben?

- Ja, Alkohol ist zu billig  58%

- Unentschieden  9%

- Nein, wir haben zu viele Vorschriften  33%

 

Am 20.04.2018 verstarb der weltbekannte, erfolgreiche Musiker und DJ Avicii. Es heißt, Avicii (28 Jahre) solle während seiner aktiven Bühnenlaufbahn regelmäßig Alkohol zu sich genommen haben.

Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse- besonders Bauchspeicheldrüsenkrebs – treten durch hohen Alkoholkonsum auf.

Wir denken, Deutschland sollte einen effektiven Jugendschutz etablieren. Komasaufen und Binge-drinking sind immer noch beliebt.

 



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