Auch NGO's benötigen dringend eine Corona-Soforthilfe! Jetzt!

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Alle gemeinnützigen Vereine und Nichtregierungsorganisationen, die Mitarbeiter beschäftigen und deren Angebote durch staatliche Verordnungen, die die derzeitige Corona-Pandemie erzwingt, ihren Aufgaben nicht mehr nachkommen können, benötigen dringend finanzielle Hilfen.

Ein Beispiel: Lesewelt Berlin e.V. hat es in den letzten Wochen hart getroffen. Vorlesestunden für Kinder können wir derzeit nicht mehr anbieten, weil Bibliotheken, Schulen und Kitas geschlossen wurden. Dadurch fehlen uns unsere Einnahmen. Nach dem Lockdown möchten wir unsere kostenlose Angebote für bedürftige Kinder aber so schnell wie möglich wieder anbieten. Wir sind uns sicher, dass sie dringender denn je gebraucht werden. Doch was sollen wir tun, wenn uns die finanziellen Mittel fehlen, um die Ausfallzeit zu überbrücken? Und wir sind nicht allein.

Deshalb unsere Forderung: Auch Vereine und NGO's benötigen einen Rettungsschirm, sonst gehen in diesem Bereich nicht nur wertvolle Angebote, sondern auch Arbeitsplätze verloren. Sie sollten, analog zu den Regelungen für Firmen, Soforthilfe erhalten: Einfach und unbürokratisch bei 1 bis 5 Beschäftigten 9.000 Euro und bei 6 bis 10 Beschäftigten 15.000 Euro. Finanziert werden könnte diese Aktion aus den 30 Mio. Euro, die für den Aufbau der Geschäftsstelle der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt bereits im Haushalt eingestellt sind. Der Aufbau der Geschäftsstelle könnte auf das nächste Jahr verschoben werden.

Sehr geehrte Frau Giffey, retten Sie das ehrenamtliche Engagement in Deutschland in Zeiten der Corona-Pandemie durch schnelle unbürokratische Hilfe, wie es in der Wirtschaft auch geschieht! Oder sind Vereine Arbeitgeber zweiter Klasse?