Bahnchaos stoppen: Für eine pünktliche und bessere Bahn jetzt!

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Steigern wir das auf 50 Unterschriften!
Petitionen mit mehr als 1000 Unterstützern verbessern ihre Erfolgswahrscheinlichkeit um den Faktor 5!

Das Anliegen

An das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), die Deutsche Bahn AG und die Infrastrukturgesellschaft DB InfraGO AG:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, geschätzte Pendler, Reisende und Klimaschützer,
das deutsche Schienennetz befindet sich im Zustand eines systemischen Kollapses. Täglich erleben Millionen Menschen am eigenen Leib, dass Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit auf deutschen Schienen zur Ausnahme geworden sind. Doch das kollektive, resignierte Achselzucken – das hilflose „Typisch Deutsche Bahn!“ – muss ab heute ein Ende haben. Blindes Schimpfen ändert nichts. Nur wenn wir die exakten, strukturellen Hintergründe verstehen, können wir den Druck gezielt dorthin lenken, wo die Verantwortung liegt: in den Chefetagen des Managements und der Politik.
Wir unterschreiben diese Petition nicht, um das System Schiene zu kritisieren – wir tun es, weil wir eine funktionierende, verlässliche Bahn als umweltfreundliches Rückgrat der Verkehrswende dringend einfordern!
 
 

Warum unser Schienennetz kollabiert: Die Fakten
Die unhaltbaren Zustände auf unseren Bahnhöfen sind kein Zufall, sondern das mathematische Ergebnis jahrzehntelanger Fehlsteuerungen:

  1. Das Erbe des physischen Kahlschlags: Um die Bahn für einen geplatzten Börsengang künstlich profitabel zu rechnen, wurden unter dem ehemaligen Management tausende Weichen, Überholbahnhöfe und Ausweichgleise physisch demontiert. Heute fehlt dem Netz jede Elastizität. Bleibt ein einziger Zug liegen, bricht das Gesamtsystem zusammen.
  2. Vorkriegstechnik im 21. Jahrhundert: Hunderte Stellwerke arbeiten bis heute mit mechanischer Hebeltechnik aus dem letzten Jahrhundert. Ein akuter Mangel an Personalreserven führt dazu, dass bei einer Krankheitswelle ganze Regionen bahntechnisch stillstehen. Hauptknotenpunkte laufen permanent bei einer Überlastung von 125 % bis 140 %.
  3. Die Täuschung durch Mogelpackungen: Uns Fahrgästen wird eine glänzende Infrastruktur versprochen, doch im Hintergrund wird gespart. Generalsanierte Strecken (wie Hamburg–Berlin) werden ohne sofortiges digitales Signalsystem (ETCS) freigegeben, sodass Züge langsamer fahren als vor 20 Jahren. Internationale Kredite unserer pünktlichen Nachbarn (wie der SBB für den Ausbau München–Lindau) wurden für die billigste Alibi-Oberleitung genutzt, während die Strecke eingleisig und marode blieb.
  4. Die unverschämte Verschiebung auf 2070: Dass das Bundesverkehrsministerium den integralen Deutschlandtakt klammheimlich auf das Jahr 2070 verschiebt, ist eine absolute Unverschämtheit gegenüber der jetzigen Generation von Fahrgästen. Wir kapitulieren nicht vor der eigenen Bürokratie!


Schutz für die Front – Druck nach oben!
Wir erklären hiermit ausdrücklich: Das Zug-, Bahnhofs- und Verkaufspersonal trägt absolut null Schuld an diesem Desaster! Diese Mitarbeiter sind exakt wie wir Fahrgäste die Geiseln eines kaputten Systems. Es muss aufhören, dass der Frust an der Front abgeladen wird. Wir bündeln unsere Stimmen, um den Druck direkt an die DB InfraGO-Zentrale und die verantwortliche Politik weiterzuleiten!

 

Unsere unerbittlichen Forderungen für eine echte Wende:
Wir fordern eine radikale Kehrtwende in der deutschen Bahnpolitik, orientiert an den erfolgreichen Strategien der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB):

  1. Fahrplanarchitektur konsequent umsetzen: Schreibt zuerst den idealen, verlässlichen Taktfahrplan und baut erst danach exakt die Infrastruktur, die das Netz dafür benötigt!
  2. Radikaler Netzaustausch statt Flickschusterei: Kompletter, flächendeckender Austausch maroder Schienen, Brücken, Altoberleitungen und historischer Stellwerke im gesamten Bundesgebiet – für ein funktionierendes Gesamtnetz statt bloßer Rosinenpickerei auf wenigen Premium-Korridoren.
  3. Kapazitäten physisch erhöhen: Konsequenter zweigleisiger Ausbau eingleisiger Nadelöhre. Sollte dies geografisch an anspruchsvollen Abschnitten (z. B. in engen Flustälern oder Mittelgebirgen) unmöglich sein, fordern wir den sofortigen Bau von ausreichend langen, mathematisch optimierten Überhol- und Ausweichgleisen.
  4. Netzweite Baustellenkoordination: Die DB muss lernen, Bauarbeiten so vorausschauend und großräumig abzustimmen, dass der verbleibende Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr nicht gefährdet und künstlich ausgebremst wird.
  5. Vorrang für internationale Verpflichtungen: Züge in Länder mit hochsensiblen Taktsystemen (wie die Schweiz oder Österreich) müssen im deutschen Netz im Zweifelsfall operativen Vortritt erhalten, um den Respekt vor der planerischen Leistung unserer internationalen Partner zu wahren und deren Netze nicht länger zu gefährden.
  6. Flächendeckende Digitalisierung und echter Klimaschutz: Sofortiger, beschleunigter Aufbau von ETCS und digitaler Schienensteuerung sowie eine echte, physische 100%ige Versorgung des Bahnstroms mit Ökostrom, inklusive emissionsfreier Alternativen auf nicht elektrifizierten Nebenstrecken.

Wir schweigen nicht mehr! Wir resignieren nicht mehr! Mit jeder Unterschrift entziehen wir den Verantwortlichen die Möglichkeit, das Chaos hinter bürokratischen Ausreden zu verstecken. Unterschreiben Sie jetzt für eine pünktliche, moderne und gerechte Bahn – für uns, für das Personal und für das Klima!!!

 

 

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Kabir Singh BinglePetitionsstarterin/Petitionsstarter

Updates zur Petition