9-Euro-Ticket forever

Das Problem

9-Euro-Ticket forever!

Demo #9EuroTicketforever - 26. August / 16 Uhr  / Jungfernstieg

Neun Argumente für ein dauerhaftes 9-Euro-Ticket
Das 9-Euro-Ticket ist ein großer und wichtiger Schritt in Richtung einer an sozialen und ökologischen Kriterien ausgerichteten modernen Mobilität. Es darf deshalb nicht nach drei Monaten enden!


1.     Besser für Luft, Klima, Leben
Das Ticket wird zu einer vermehrten Nutzung der Öffis führen. Das bedeutet weniger Staus, Unfälle, usw. Und ganz wichtig: je mehr Menschen das Auto stehen lassen, desto besser ist die Gesamtklima-Bilanz. Pro gefahrenen Kilometer verbrauchen Fahrgäste des ÖPNV weniger als halb so viel CO2 verglichen mit Autoinsassen.
 
2.     Besser für das Portemonnaie
Durch Krisen-/ Kriegskosten und Inflation sind massive Preissteigerungen in fast allen Lebensbereichen Realität. Um allen Menschen Teilhabe zu ermöglichen, muss stärker öffentlich eingegriffen werden. Das „Recht auf Grundversorgung für alle“ umfasst auch Mobilität. Die hohen Ticketpreise stellen für viele Menschen mit wenig Geld immer schon eine hohe Belastung dar. Dies wird durch das 9-Euro-Ticket zum ersten Mal seit langem in die richtige Richtung gedreht.
 
3.     Besser für die Innenstadt und das Kulturleben
Viele Menschen werden feststellen, dass der ÖPNV eine gute Alternative darstellt, besonders auch für die Fahrt in die Stadt. Damit hiervon auch die in der Corona- Epidemie arg gebeutelten Einrichtungen (Einzelhandel, Gastronomie, Kultureinrichtungen,…) dauerhaft profitieren, sollte die ÖPNV- Nutzung zur Gewohnheit werden. Jetzt schon an den Weihnachtsmarkt denken!
 
4.     Es ist bezahlbar! Zumindest nicht unbezahlbar…
Es hieß bisher immer, dass hohe Ticket-Kosten unabwendbar seien, die hohen Kosten des ÖPNV müssten nun mal gegenfinanziert werden. Aber durch das 9-Euro-Ticket wird sichtbar, dass der ÖPNV sehr wohl öffentlich finanzierbar ist, sofern politisch gewollt ist. Ist doch mal was anderes als milliardenschwere Sondervermögen für Rüstung, Subventionen für Airbus und Autoindustrie, Banken-Rettungen und Elbphilharmonie. Besonders mit Blick auf die bereits spürbare Klimakatastrophe und ihre Folgeschäden: Es wird viel teurer, wenn wir jetzt nicht mit einer radikalen Verkehrswende gegensteuern.


Gegenargumente gegen Gegenargumente


5.     Attraktivität = Qualität rauf UND Preise runter!
„wir müssen erst die Qualität erhöhen, um mehr Fahrgäste anzusprechen, danach können wir die Preise senken“, so heißt es oft.
Der ÖPNV muss natürlich insgesamt attraktiver werden. Der Preis kann sofort gesenkt werden, weil dies schnell umsetzbar ist, wie das 9-Euro-Ticket beweist. Die nötige Angebotsausweitung und der Streckenausbau müssen gleichzeitig deutlich beschleunigt werden. Hier gibt es aber keinen Konflikt, denn man kann das eine tun und das andere nicht lassen. Das aktuelle Handeln hat bisher zu keiner nennenswerten Verbesserung geführt: Die Ticketpreise steigen Jahr für Jahr!
 
6.     Bloß kein Strohfeuer!
"Die Beschränkung auf die 3 Sommermonate ist ja nur ein Strohfeuer und Symbolpolitik."
Es stimmt, dass das Ticket in der geplanten Form noch keine radikale Umkehr der bisherigen Preispolitik darstellt. Es spricht trotzdem nichts dagegen, es anzubieten. Deshalb sind wir ja für die unbegrenzte Verlängerung. Immerhin können so viele in der Ferienzeit beweglich sein, die es sich sonst nicht leisten könnten. Und etliche eingefleischte Autofreaks werden sehen, wie bequem und staureduziert der ÖPNV dann doch ist; vielleicht steigen nicht alle sofort um, aber werden es dauerhaft als Alternative auf dem Zettel haben.
 
7.     Entzerrung durch Ausweitung
"Durch die Beschränkung auf die 3 Sommermonate wird es zu Überfüllungen im ÖPNV kommen." 
Die Einführung eines dauerhaften 9-Euro-Tickets würde Druck aus dem Kessel nehmen. Die Leute fahren ja nicht den Rest ihres Lebens grundlos durch die Gegend nur weil es günstig ist. Einmal Pinneberg pro Jahr reicht dicke…
 
8.     Es wird voll? Dann wird es gut angenommen!
"Es droht eine Überfüllung der Bahnen"
Die Nutzung wird natürlich zunehmen und die blanken Zahlen werden zeigen, dass die Nachfrage nach einer preisgünstigen Reisemöglichkeit trotz punktueller Unbequemlichkeit vorhanden ist. Jede Überfüllung zeigt doch nur, dass wir das 9-Euro-Ticket dauerhaft brauchen!
 
9.     Sylt 


Eine Kampagne von HVV Umsonst!

www.twitter.com/HVV_Umsonst

www.facebook.com/HVV-Umsonst-301691789922570

https://www.change.org/p/hvv1euro

 

avatar of the starter
Jens DeyePetitionsstarter*inMitglied der Initiatíve HVV Umsonst!

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9-Euro-Ticket forever!

Demo #9EuroTicketforever - 26. August / 16 Uhr  / Jungfernstieg

Neun Argumente für ein dauerhaftes 9-Euro-Ticket
Das 9-Euro-Ticket ist ein großer und wichtiger Schritt in Richtung einer an sozialen und ökologischen Kriterien ausgerichteten modernen Mobilität. Es darf deshalb nicht nach drei Monaten enden!


1.     Besser für Luft, Klima, Leben
Das Ticket wird zu einer vermehrten Nutzung der Öffis führen. Das bedeutet weniger Staus, Unfälle, usw. Und ganz wichtig: je mehr Menschen das Auto stehen lassen, desto besser ist die Gesamtklima-Bilanz. Pro gefahrenen Kilometer verbrauchen Fahrgäste des ÖPNV weniger als halb so viel CO2 verglichen mit Autoinsassen.
 
2.     Besser für das Portemonnaie
Durch Krisen-/ Kriegskosten und Inflation sind massive Preissteigerungen in fast allen Lebensbereichen Realität. Um allen Menschen Teilhabe zu ermöglichen, muss stärker öffentlich eingegriffen werden. Das „Recht auf Grundversorgung für alle“ umfasst auch Mobilität. Die hohen Ticketpreise stellen für viele Menschen mit wenig Geld immer schon eine hohe Belastung dar. Dies wird durch das 9-Euro-Ticket zum ersten Mal seit langem in die richtige Richtung gedreht.
 
3.     Besser für die Innenstadt und das Kulturleben
Viele Menschen werden feststellen, dass der ÖPNV eine gute Alternative darstellt, besonders auch für die Fahrt in die Stadt. Damit hiervon auch die in der Corona- Epidemie arg gebeutelten Einrichtungen (Einzelhandel, Gastronomie, Kultureinrichtungen,…) dauerhaft profitieren, sollte die ÖPNV- Nutzung zur Gewohnheit werden. Jetzt schon an den Weihnachtsmarkt denken!
 
4.     Es ist bezahlbar! Zumindest nicht unbezahlbar…
Es hieß bisher immer, dass hohe Ticket-Kosten unabwendbar seien, die hohen Kosten des ÖPNV müssten nun mal gegenfinanziert werden. Aber durch das 9-Euro-Ticket wird sichtbar, dass der ÖPNV sehr wohl öffentlich finanzierbar ist, sofern politisch gewollt ist. Ist doch mal was anderes als milliardenschwere Sondervermögen für Rüstung, Subventionen für Airbus und Autoindustrie, Banken-Rettungen und Elbphilharmonie. Besonders mit Blick auf die bereits spürbare Klimakatastrophe und ihre Folgeschäden: Es wird viel teurer, wenn wir jetzt nicht mit einer radikalen Verkehrswende gegensteuern.


Gegenargumente gegen Gegenargumente


5.     Attraktivität = Qualität rauf UND Preise runter!
„wir müssen erst die Qualität erhöhen, um mehr Fahrgäste anzusprechen, danach können wir die Preise senken“, so heißt es oft.
Der ÖPNV muss natürlich insgesamt attraktiver werden. Der Preis kann sofort gesenkt werden, weil dies schnell umsetzbar ist, wie das 9-Euro-Ticket beweist. Die nötige Angebotsausweitung und der Streckenausbau müssen gleichzeitig deutlich beschleunigt werden. Hier gibt es aber keinen Konflikt, denn man kann das eine tun und das andere nicht lassen. Das aktuelle Handeln hat bisher zu keiner nennenswerten Verbesserung geführt: Die Ticketpreise steigen Jahr für Jahr!
 
6.     Bloß kein Strohfeuer!
"Die Beschränkung auf die 3 Sommermonate ist ja nur ein Strohfeuer und Symbolpolitik."
Es stimmt, dass das Ticket in der geplanten Form noch keine radikale Umkehr der bisherigen Preispolitik darstellt. Es spricht trotzdem nichts dagegen, es anzubieten. Deshalb sind wir ja für die unbegrenzte Verlängerung. Immerhin können so viele in der Ferienzeit beweglich sein, die es sich sonst nicht leisten könnten. Und etliche eingefleischte Autofreaks werden sehen, wie bequem und staureduziert der ÖPNV dann doch ist; vielleicht steigen nicht alle sofort um, aber werden es dauerhaft als Alternative auf dem Zettel haben.
 
7.     Entzerrung durch Ausweitung
"Durch die Beschränkung auf die 3 Sommermonate wird es zu Überfüllungen im ÖPNV kommen." 
Die Einführung eines dauerhaften 9-Euro-Tickets würde Druck aus dem Kessel nehmen. Die Leute fahren ja nicht den Rest ihres Lebens grundlos durch die Gegend nur weil es günstig ist. Einmal Pinneberg pro Jahr reicht dicke…
 
8.     Es wird voll? Dann wird es gut angenommen!
"Es droht eine Überfüllung der Bahnen"
Die Nutzung wird natürlich zunehmen und die blanken Zahlen werden zeigen, dass die Nachfrage nach einer preisgünstigen Reisemöglichkeit trotz punktueller Unbequemlichkeit vorhanden ist. Jede Überfüllung zeigt doch nur, dass wir das 9-Euro-Ticket dauerhaft brauchen!
 
9.     Sylt 


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Petition am 25. Mai 2022 erstellt