Warum können andere Städte Schulstraßen einrichten – aber wir in Erding nicht?

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
ein aktueller Merkur-Artikel berichtet, dass Ebersberg aktuell Schulstraßen einführt, um den gefährlichen Bring- und Holverkehr durch Elterntaxis wirksam einzudämmen.
In Ebersberg wird ein Abschnitt vor der Schule zu den Stoßzeiten für den Autoverkehr eingeschränkt.
Es soll eine „Kiss-and-Go“-Zone eingerichtet werden, damit Kinder sicher ein- und aussteigen können, ohne dass Eltern ihre Autos direkt vor dem Schulgebäude parken müssen. Merkur
Auch in München testet die Stadt aktuell ein Pilotprojekt mit Schulstraßen.
Dort ist vorgesehen, Straßen vor ausgewählten Grundschulen morgens zeitweise für den Autoverkehr zu sperren, um den Bringverkehr zu reduzieren und die Sicherheit für Fußgänger*innen und Radfahrende Kinder zu erhöhen.
In München wird sogar eine zeitlich begrenzte Sperrung für werktags morgens zwischen 7:30 und 8 Uhr geplant.
Das wirft eine wichtige Frage auf: Warum ist das in Erding nicht möglich?
Warum kann Ebersberg das wagen, mit einem Stadtratsbeschluss und klarer Regelung, und wir hier sollen weiterhin auf freiwilliges Umdenken setzen?
Warum testet München zeitlich begrenzte Schulstraßen, während in Erding der dringende Appell für ein Halteverbot und/oder Schulstraße bisher nicht in konkrete, verbindliche Maßnahmen umgesetzt wird?
Wir sehen in diesen Beispielen, dass Veränderungen politisch und praktisch machbar sind. Und wir sind überzeugt: Auch in Erding ist eine Schulstraße kein Traum, sondern eine notwendige Maßnahme, um unsere Kinder zu schützen.
Deshalb erneuern wir unsere Forderungen:
- Einrichtung einer Schulstraße in den Bring- und Abholzeiten, damit Elterntaxis nicht mehr direkt vor dem Schulgebäude rangieren.
- Ein festes Halteverbot gegenüber der Schule als Sofortmaßnahme.
- Eine dauerhafte, verbindliche Lösung, die nicht auf den guten Willen einzelner Eltern oder kurzfristige Kampagnen angewiesen ist.
Wir bitten die Stadt Erding erneut: Lassen Sie uns nicht hinter anderen Städten zurückbleiben, wenn es um die Sicherheit unserer Kinder geht.
Vielen Dank, dass ihr weiterhin aktiv bleibt, eure Stimmen erhebt und gemeinsam Druck macht.
Herzliche Grüße
Initiative „Sicherer Schulweg Klettham“