Schweigen ist keine Antwort! Warum ignoriert die Kassenärztliche Vereinigung unsere Petition?


Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
unsere Petition „Nur eine gesetzliche Krankenkasse für Deutschland“ verfolgt ein klares Ziel: Schluss mit den kostspieligen Doppelstrukturen der zahlreichen gesetzlichen Krankenkassen! Wir wollen Milliarden an Verwaltungskosten einsparen, Bürokratie abbauen und die frei werdenden Mittel dort einsetzen, wo sie dringend gebraucht werden: bei Ärzten, Pflegekräften und Patienten.
Gerade die Ärzteschaft müsste ein großes Interesse an dieser Reform haben. Denn sie leidet täglich unter komplizierten Abrechnungsverfahren, bürokratischen Hürden und einem Gesundheitssystem, das immer mehr Ressourcen für seine eigene Verwaltung verbraucht.
Umso unverständlicher ist das Verhalten der Kassenärztlichen Vereinigungen.
Ich habe die Kassenärztliche Vereinigung Berlin bereits mehrfach angeschrieben und um eine Auseinandersetzung mit unserer Petition gebeten. Bis heute: keine Reaktion. Keine Rückmeldung, keine Zustimmung, aber auch keine Ablehnung. Einfach Schweigen. Auch von angeschriebenen Kassenärztlichen Vereinigungen anderer Bundesländer ist bislang keine inhaltliche Reaktion erfolgt.
Das halte ich für völlig inakzeptabel! Die Kassenärztlichen Vereinigungen sind Körperschaften des öffentlichen Rechts und Interessenvertretungen der Vertragsärzte. Gerade von ihnen sollte man erwarten dürfen, dass sie sich mit Vorschlägen zur grundlegenden Verbesserung unseres Gesundheitssystems zumindest auseinandersetzen.
Niemand verlangt eine vorbehaltlose Zustimmung zu unserer Petition. Unterschiedliche Auffassungen gehören zu einer konstruktiven Debatte. Aber wer nicht einmal bereit ist, miteinander zu sprechen, verhindert genau diese Debatte.
Jetzt sind die Berliner Ärztinnen und Ärzte gefragt!
Deshalb richte ich mich heute ganz besonders an alle Ärztinnen und Ärzte in Berlin:
Bitte schreibt an den Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin, Dr. Burkhard Ruppert, und fordert ihn auf, unsere Petition zur Kenntnis zu nehmen und Gespräche mit mir als Petitionsgründer aufzunehmen.
Die offizielle E-Mail-Adresse der KV Berlin lautet:
kvbe@kvberlin.de - oder ruft ihn doch direkt an unter 030 / 31 003-0
Bitte schreibt in den Betreff: „Petition Nur eine Krankenkasse – Bitte um Gespräch mit Stephan von Orlow“ und bittet um Weiterleitung an Dr. Ruppert.
Es geht nicht darum, jemanden zu einer bestimmten Meinung zu zwingen. Es geht darum, dass die verantwortlichen Institutionen überhaupt bereit sind, sich mit konkreten Reformvorschlägen auseinanderzusetzen.
Unser Gesundheitssystem braucht dringend Veränderungen. Die Zusammenführung der gesetzlichen Krankenkassen zu einer einzigen, modernen und effizienten Deutschen gesetzlichen Krankenkasse (DGK) könnte aus unserer Sicht einen entscheidenden Beitrag dazu leisten.
Wir brauchen Argumente statt Schweigen. Diskussionen statt Blockaden. Und den Mut, überkommene Strukturen grundsätzlich infrage zu stellen.
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, helft bitte mit, diesen Stillstand zu durchbrechen! Sprecht mit euren Ärztinnen und Ärzten, leitet dieses Update weiter und bittet sie, sich gegenüber ihrer Kassenärztlichen Vereinigung für einen offenen Dialog einzusetzen.
Denn eines ist klar: Wer unser Gesundheitssystem verbessern will, muss bereit sein, über Veränderungen zu sprechen!
Herzlichen Dank für eure Unterstützung!
Stephan von Orlow
Initiator der Petition „Nur eine gesetzliche Krankenkasse für Deutschland“