

Die Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG) wird zum UNESCO-Weltkulturerbe
Das Anliegen
Die Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG), gegründet 1953 von Inge Aicher-Scholl, Otl Aicher und Max Bill, war weit mehr als eine Ausbildungsstätte. Sie entstand bewusst in der Nachkriegszeit als gesellschaftlicher Aufbruch und engagierte sich für den Aufbau einer friedlichen, demokratischen und freien Gesellschaft in Deutschland. Die Gründerinnen und Gründer setzten sich dafür ein, durch Bildung und Gestaltung den autoritären und menschenverachtenden Tendenzen der Vergangenheit entgegenzuwirken.
Die HfG Ulm prägte maßgeblich die Gestaltungsprinzipien des 20. Jahrhunderts und baute auf den Ideen des Bauhauses auf, entwickelte sie jedoch eigenständig weiter. International anerkannte Designerinnen und Designer wurden hier ausgebildet, deren Arbeiten und Denkweisen bis heute in Industrie, Architektur, Kommunikation, Produktgestaltung und Pädagogik nachwirken. Unternehmen wie Braun setzten in Partnerschaft mit der HfG neue Maßstäbe für funktionales, zeitloses und verantwortungsbewusstes Design.
Die bauliche Gestalt des HfG-Campus, entworfen von Max Bill am Oberen Kuhberg in Ulm, ist ein einzigartiges architektonisches Zeugnis für die Haltung der Schule: Klarheit, Reduktion und menschliche Maßstäbe vereinen sich hier zu einem Gesamtkunstwerk von internationaler Strahlkraft.
Mit ihrem intellektuellen und gesellschaftspolitischen Ansatz wurde die HfG Ulm zu einer Symbolfigur des demokratischen und humanistischen Neubeginns in Deutschland und zu einem internationalen Vorbild für methodisch-innovative Designausbildung.
Gerade in der aktuell politisch angespannten Situation steht die HfG Ulm als semantisch starkes Symbol für demokratische Werte, gesellschaftliche Verantwortung und die humanistische Gestaltung einer offenen, modernen Gesellschaft. Ihr Erbe ist mehr denn je ein Zeichen gegen autoritäre und antidemokratische Tendenzen: Es erinnert daran, dass Gestaltung und Bildung eine transformative Kraft besitzen, um der Gesellschaft Halt, Orientierung und zukunftsgerichtete Impulse zu geben.
Die Aufnahme der HfG Ulm als UNESCO-Weltkulturerbe würde ein klares Signal für die Bedeutung von Bildung, Aufklärung und kreative Erneuerung in herausfordernden Zeiten setzen.
Bereits vor Jahren hat Ulrike Bestgen, Leiterin des Weimarer Bauhaus-Museums, diese Idee öffentlich zum ersten Mal vorgeschlagen und damit betont, wie wichtig die Würdigung der HfG Ulm im globalen Kontext ist. Dies unterstreicht die internationale Anerkennung und Bedeutung dieses Anliegens.
Eine Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe wäre nicht nur eine Würdigung der herausragenden Bedeutung der HfG Ulm für Design, Architektur und Kulturgeschichte, sondern auch ein Bekenntnis zur Verantwortung, diesen Ort für zukünftige Generationen zu bewahren.
Wir fordern daher die zuständigen Institutionen und politischen Entscheidungsträger auf, die Hochschule für Gestaltung Ulm in das Verfahren zur Ernennung als UNESCO-Weltkulturerbe aufzunehmen.
Unterzeichnen Sie diese Petition, um die HfG Ulm als kulturelles Erbe von Weltbedeutung zu erhalten!

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Das Anliegen
Die Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG), gegründet 1953 von Inge Aicher-Scholl, Otl Aicher und Max Bill, war weit mehr als eine Ausbildungsstätte. Sie entstand bewusst in der Nachkriegszeit als gesellschaftlicher Aufbruch und engagierte sich für den Aufbau einer friedlichen, demokratischen und freien Gesellschaft in Deutschland. Die Gründerinnen und Gründer setzten sich dafür ein, durch Bildung und Gestaltung den autoritären und menschenverachtenden Tendenzen der Vergangenheit entgegenzuwirken.
Die HfG Ulm prägte maßgeblich die Gestaltungsprinzipien des 20. Jahrhunderts und baute auf den Ideen des Bauhauses auf, entwickelte sie jedoch eigenständig weiter. International anerkannte Designerinnen und Designer wurden hier ausgebildet, deren Arbeiten und Denkweisen bis heute in Industrie, Architektur, Kommunikation, Produktgestaltung und Pädagogik nachwirken. Unternehmen wie Braun setzten in Partnerschaft mit der HfG neue Maßstäbe für funktionales, zeitloses und verantwortungsbewusstes Design.
Die bauliche Gestalt des HfG-Campus, entworfen von Max Bill am Oberen Kuhberg in Ulm, ist ein einzigartiges architektonisches Zeugnis für die Haltung der Schule: Klarheit, Reduktion und menschliche Maßstäbe vereinen sich hier zu einem Gesamtkunstwerk von internationaler Strahlkraft.
Mit ihrem intellektuellen und gesellschaftspolitischen Ansatz wurde die HfG Ulm zu einer Symbolfigur des demokratischen und humanistischen Neubeginns in Deutschland und zu einem internationalen Vorbild für methodisch-innovative Designausbildung.
Gerade in der aktuell politisch angespannten Situation steht die HfG Ulm als semantisch starkes Symbol für demokratische Werte, gesellschaftliche Verantwortung und die humanistische Gestaltung einer offenen, modernen Gesellschaft. Ihr Erbe ist mehr denn je ein Zeichen gegen autoritäre und antidemokratische Tendenzen: Es erinnert daran, dass Gestaltung und Bildung eine transformative Kraft besitzen, um der Gesellschaft Halt, Orientierung und zukunftsgerichtete Impulse zu geben.
Die Aufnahme der HfG Ulm als UNESCO-Weltkulturerbe würde ein klares Signal für die Bedeutung von Bildung, Aufklärung und kreative Erneuerung in herausfordernden Zeiten setzen.
Bereits vor Jahren hat Ulrike Bestgen, Leiterin des Weimarer Bauhaus-Museums, diese Idee öffentlich zum ersten Mal vorgeschlagen und damit betont, wie wichtig die Würdigung der HfG Ulm im globalen Kontext ist. Dies unterstreicht die internationale Anerkennung und Bedeutung dieses Anliegens.
Eine Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe wäre nicht nur eine Würdigung der herausragenden Bedeutung der HfG Ulm für Design, Architektur und Kulturgeschichte, sondern auch ein Bekenntnis zur Verantwortung, diesen Ort für zukünftige Generationen zu bewahren.
Wir fordern daher die zuständigen Institutionen und politischen Entscheidungsträger auf, die Hochschule für Gestaltung Ulm in das Verfahren zur Ernennung als UNESCO-Weltkulturerbe aufzunehmen.
Unterzeichnen Sie diese Petition, um die HfG Ulm als kulturelles Erbe von Weltbedeutung zu erhalten!

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Petition am 26. September 2025 erstellt