Wir fordern ein Ende der "Feuerstier Fiestas" in Spanien

Das Problem

Spaniens Stiere werden mit Feuer gequält

Medinaceli (Spanien) – Unter dem Deckmantel der Traditionspflege werden in Spanien alljährlich grausame Tierquälereien begangen. Besonders abscheulich sind die Feuerstier-Fiestas, die zur Zeit in vielen Provinzen des Landes stattfinden.

Ein blutiges Beispiel liefert die Gemeinde Medinaceli in Kastilien. Immer am zweiten November-Wochenende feiert das Dörfchen mit zahlreichen Schaulustigen die Fiesta „Cuerpos Santos“ (Heilige Körperschaft). Höhepunkt der Kirchen-Feier ist der „Toro Júbilo“, der Jubel-Stier.

EIN GRAUSAMES RITUAL

Zunächst wird der Stier mit Seilen an einen Pfahl gebunden. Dann wird ihm ein Metallgestell zwischen die Hörner montiert. An dieses werden mit Teer, Schwefel, Harz, Terpentin und Wachs getränkte Wollknäuel gehängt und entzündet - unter dem Gejohle der Zuschauer.

Anschließend wird der Stier losgebunden: In wilder Panik versucht er das Feuer abzuschütteln, wirft sich auf den Boden, rennt gegen Mauern – während um ihn herum die Meute tobt.

Ein Entkommen gibt es nicht – bis zur völligen Erschöpfung wird das gemarterte Tier durch die Gassen gejagt.

UNVORSTELLBARE QUAL

Laut Tierschützern schmilzt durch die Hitze bei den Stieren der besonders sensible Teil des Horninneren, was zu unvorstellbaren Schmerzen führen soll. Zudem verursache der heiße Teer tiefe Verbrennungen, die Flüssigkeit versenge die Augen.

Dass man dem Tier vor der Feuer-Prozedur den Rücken mit Lehm einreibe, um ihn gegen Funken zu schützen, sei bloße Makulatur.

Nach der Fiesta wird der Stier getötet und den Dorfbewohnern als Festmahl serviert.

Während nach weltweiten Protesten die Zahl der Stierkämpfe drastisch zurückging, werden jedes Jahr noch immer über 500 Feuerstier-Fiestas abgehalten.

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Jens WaldingerPetitionsstarter*in
Diese Petition hat 7.134 Unterschriften erreicht

Das Problem

Spaniens Stiere werden mit Feuer gequält

Medinaceli (Spanien) – Unter dem Deckmantel der Traditionspflege werden in Spanien alljährlich grausame Tierquälereien begangen. Besonders abscheulich sind die Feuerstier-Fiestas, die zur Zeit in vielen Provinzen des Landes stattfinden.

Ein blutiges Beispiel liefert die Gemeinde Medinaceli in Kastilien. Immer am zweiten November-Wochenende feiert das Dörfchen mit zahlreichen Schaulustigen die Fiesta „Cuerpos Santos“ (Heilige Körperschaft). Höhepunkt der Kirchen-Feier ist der „Toro Júbilo“, der Jubel-Stier.

EIN GRAUSAMES RITUAL

Zunächst wird der Stier mit Seilen an einen Pfahl gebunden. Dann wird ihm ein Metallgestell zwischen die Hörner montiert. An dieses werden mit Teer, Schwefel, Harz, Terpentin und Wachs getränkte Wollknäuel gehängt und entzündet - unter dem Gejohle der Zuschauer.

Anschließend wird der Stier losgebunden: In wilder Panik versucht er das Feuer abzuschütteln, wirft sich auf den Boden, rennt gegen Mauern – während um ihn herum die Meute tobt.

Ein Entkommen gibt es nicht – bis zur völligen Erschöpfung wird das gemarterte Tier durch die Gassen gejagt.

UNVORSTELLBARE QUAL

Laut Tierschützern schmilzt durch die Hitze bei den Stieren der besonders sensible Teil des Horninneren, was zu unvorstellbaren Schmerzen führen soll. Zudem verursache der heiße Teer tiefe Verbrennungen, die Flüssigkeit versenge die Augen.

Dass man dem Tier vor der Feuer-Prozedur den Rücken mit Lehm einreibe, um ihn gegen Funken zu schützen, sei bloße Makulatur.

Nach der Fiesta wird der Stier getötet und den Dorfbewohnern als Festmahl serviert.

Während nach weltweiten Protesten die Zahl der Stierkämpfe drastisch zurückging, werden jedes Jahr noch immer über 500 Feuerstier-Fiestas abgehalten.

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Jens WaldingerPetitionsstarter*in

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Auslandsarbeit und Ökumene in Europa, Urlauberseelsorge
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Petition am 13. November 2012 erstellt