Das Max-Planck-Gymnasium soll nicht geschlossen werden!

Das Max-Planck-Gymnasium soll nicht geschlossen werden!

Das Problem

Völlig unerwartet soll das Max-Planck-Gymnasium, eine gut funktionierende Schule mit ausreichender Nachfrage, durch das Bezirksamt Berlin-Mitte geschlossen werden. Auf dem Weg eine der wenigen internationalen UNESCO-Projektschulen in Berlin zu werden, mit Schülern aus 46 Nationen, wird hier seit Jahren erfolgreich Integration, Toleranz und gegenseitiger Respekt gelebt. Die geplante Schließung beruht einzig auf politischem und finanziellen Kalkül, das die Bemühungen und Erfolge der Schüler_innen und Lehrer_innen vollkommen außer acht lässt. Zusätzlich würden mit der Schließung des MPG Gymnasialplätze in Alt-Mitte erheblich reduziert werden. Die BVV darf am 18.9. auf keinen Fall solch einen kurzsichtigen, nicht hinnehmbaren Beschluss fassen. Wir wehren uns! Helft mit eurer Unterschrift unsere Schule zu erhalten!

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Das Problem

Völlig unerwartet soll das Max-Planck-Gymnasium, eine gut funktionierende Schule mit ausreichender Nachfrage, durch das Bezirksamt Berlin-Mitte geschlossen werden. Auf dem Weg eine der wenigen internationalen UNESCO-Projektschulen in Berlin zu werden, mit Schülern aus 46 Nationen, wird hier seit Jahren erfolgreich Integration, Toleranz und gegenseitiger Respekt gelebt. Die geplante Schließung beruht einzig auf politischem und finanziellen Kalkül, das die Bemühungen und Erfolge der Schüler_innen und Lehrer_innen vollkommen außer acht lässt. Zusätzlich würden mit der Schließung des MPG Gymnasialplätze in Alt-Mitte erheblich reduziert werden. Die BVV darf am 18.9. auf keinen Fall solch einen kurzsichtigen, nicht hinnehmbaren Beschluss fassen. Wir wehren uns! Helft mit eurer Unterschrift unsere Schule zu erhalten!

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Die Entscheidungsträger*innen

Thilo Urchs
Thilo Urchs
Fraktionsvorsitzender Die Linke
Beantwortet
Die Linksfraktion in der BVV Mitte von Berlin lehnt die geplante Schließung des Max-Planck-Gymnasiums ab. Die angegebenen schulpolitischen und finanzpolitischen Gründe sind nicht nachvollziehbar. Darüber hinaus werden die gesetzlichen Regelungen zur Mitwirkung und Beteiligung der schulischen und bezirklichen Gremien bei der geplanten Schließung verletzt. Thilo Urchs Fraktionsvorsitzender
Herr Freitag
Herr Freitag
Fraktionsvorsitzender Piraten
Beantwortet
Der Bezirk Mitte ist ein sogenannter Konsolidierungsbezirk, d.h. er muss dem Berliner Senat einen Plan vorlegen, wie der Schuldenabbau umgesetzt wird. Dieser Plan wird regelmäßig ergänzt. Im zuletzt vorgelegten Ergänzungsplan beabsichtigt das Bezirksamt entgegen dem gerade erst in 2014 beschlossenenen Schulentwicklungsplan das Max-Planck-Gymnasium zu schließen. Um dies zu erreichen, sollen ab dem Schuljahr 2015 keine neuen 7. Klassen eröffnet werden. Damit verbleibt das John Lenon-Gymnasium als letztes Gymnasium im Alt-Bezirk Mitte. Eine nachvollziehbare Begründung, die eine Schließung rechtfertigen würde, konnte die Fraktion der Piraten beim Lesen der Fortschreibung des Konsolidierungskonzeptes nicht finden. Im Gegenteil: Andere Oberschulen haben im Vergleich zum Max-Planck-Gymnasium eine weitaus niedrige Auslastung. Die Piratenfraktion der BVV Mitte setzt sich daher für den Erhalt des Max-Planck-Gymnasiums ein. Alexander Freitag, Schulpolitischer Sprecher und Fraktionsvorsitzender der Fraktion der Piraten der BVV Mitte, spricht sich entschieden gegen die Schließungsabsichten des Schulamtes aus: "Den engagierten Widerstand gegen die Schließung des Max-Planck Gymnasium unterstütze ich. Kommt alle zur Demonstration um 16:30 Uhr vor das Rathaus Mitte und setzt ein starkes Zeichen gegen die angedrohte Schließung. Die Piratenfraktion wird im Schulausschuss und in der Bezirksverordnetenversammlung Mitte gegen die Schließung des Max-Planck-Gymnasiums stimmen. Eine gute Schulbildung ist wichtig für Kinder und dafür brauchen wir gute Schulen wie das Max-Planck-Gymnasium!" Links: Fortschreibung Konsolidierungskonzept 2015 https://piratenfraktion-berlin-mitte.de/wp-content/uploads/2014/09/Fortschreibung_Konsolidierungskonzept2015.pdf Infos zur Demo https://www.facebook.com/events/449889968486535/450614158414116/?notif_t=plan_mall_activity
Franziska Briest
Franziska Briest
Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Grüne
Beantwortet
Bündnis 90/ Die Grünen unterstützt natürlich den Erhalt des Max-Planck-Gymnasiums unter diesen Voraussetzungen. Wir werden dem Vorhaben der neuen Schulstadträtin Frau Smentek (SPD) nicht folgen und klar mit NEIN sowohl im Schulausschuss als auch in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) stimmen. So schnell sie diese Entscheidung im Alleingang gefällt hat, könnte sie sie auch wieder verwerfen. Ohne BVV-Beschluss kann sie die Schule ja nicht schließen und ob sie diese Mehrheit bekommt, bezweifeln wir. Unsere Botschaft lautet: "Gute Schulen stärken statt schließen!" Die Betrachtung der Kosten-Leistungsrechnung, die hier als Argument herangezogen wurde, weißt beim genauen Hinsehen nicht die Max-Planck-Schule als zu teuren Standort aus. Unsere Botschaft lautet: "Schulen in Gänze und nich nur nach KLR-Kriterien betrachten, andere Möglichkeiten der Gegenfinanzierung sind zu prüfen wie z.B. die Abgabe des - teuersten- Französischen Gymnasiums an das Land Berlin wegen seiner überregionalen Bedeutung." Wir kritisieren dass die Schule vorab nicht informiert wurde, sondern aus der Presse von ihrem Schicksal erfahren hat und wir diesen Politikstil der SPD ablehnen. Unsere Botschaft lautet: "Schulentwicklung in Mitte: beteiligend und transparent sollte der (Mindest-) Maßstab für Verwaltungshandeln sein." Bei weiteren Rückfragen steht Ihnen die Fraktion Bü90/Die Grünen Selbstverständlich zur Verfügung: Info_at_gruene-fraktion-mitte.de
Sabine Smentek
Sabine Smentek
Bezirksstadträtin
Dr. Christian Hanke
Dr. Christian Hanke
Bezirksbürgermeister

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Petition am 9. September 2014 erstellt